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Jude weigert sich, neben Frau zu sitzen: 81-jährige Holocaust-Überlebende

In einem Flugzeug hat sich ein ultra-orthodoxer Jude geweigert neben einer Frau zu sitzen.

Die Fluggesellschaft El Al reagierte darauf so: Sie bat die Frau, im übrigen eine 81-jährige Holocaust-Überlebende sich umzusetzen.

Nicht nur die Frau, auch die Presse ist von dem Vorgehen der Airline schockiert: "Hier bin ich, eine ältere Frau, gebildet, welterfahren, und irgendein Typ kann entscheiden, dass ich nicht neben ihm sitzen soll. Warum?", so die Frau, die die Fluggesellschaft nun verklagen will.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Jude, Holocaust, Überlebende
Quelle: focus.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.02.2016 13:36 Uhr von Sergej_Faehrlich
 
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Genauso geisteskrank wie die Islamis.
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29.02.2016 14:12 Uhr von bpd_oliver
 
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Ich hätte gesagt, dass das natürlich nicht geht, neben so einer Person sitzen zu müssen, und der Frau einen Platz in der 1. Klasse gegeben.
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29.02.2016 15:16 Uhr von AMB
 
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Ganz im Ernst, hier wird doch einfach wieder etwas aufgebauscht. Vermutlich hat die Stuardess oder der Stuart im Flieger versucht die Lösung zu finden, die für alle akzeptabel war. Die Frau wird sich, weil sie an Harmonie interessiert war bei dem Flugpersonal nicht so sehr beschwert haben und dann als ihr bewußt wurde, was da abgegangen ist kommt sie zu der Erkenntnis, daß nicht auf sich, so zu belassen. Jetzt will sie einen Vorteil erheimsen.

Hätte sie sich vermutlich entsprechend gewehrt, wäre der Mann wo anders gesessen. Ist wie bei unseren Flüchtlingen irgend welche Verräter akzeptieren es, wenn die so gestreßten Flüchtlinge ihren Stress dadurch dämpfen, daß sie anderen Menschen an die Taschen gehen oder an die Möse oder ihnen nur Narkotika verkaufen etc. Da sie ihnen diesen Freibrief ausstellen, wundern sie sich dann, wenn diese wiederum ihn vollkommen nutzen und dadurch Unruhe in der Bevölkerung entsteht.

Also ich bin nicht dafür, daß man für ein zum Teil selbst Verschulden so weit geht dann solche Wellen zu schlagen. Allerdings hätte ich, eventuell nicht den Platz geräumt oder um einen sinnvolleren Platz gebeten. Nur wenn ich zustimme, dann halte ich mein Wort und sonst wäre ich einfach sitzen geblieben und hätte gesagt, daß er das genauso machen kann.

Für mich ist das einfach wie ein Geschäft auf Handschlag, wer einwilligt, ist an seine Einwilligung gebunden. Sie hätte ja fordern können, daß sie irgend etwas zur Entschädigung wünscht etc. bevor sie einwilligt.
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29.02.2016 18:54 Uhr von AMB
 
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@ bpd_oliver

vermutlich saß die Frau schon in der 1. Klasse oder man hat sie vielleicht sogar in diese Gesetzt und ihr ist das entgangen, denn in vielen Fliegern unterscheidet sie sich ja nur durch die Behandlung der Gäste von der normalen Klasse. Dem Verhalten nach würde ich sie eher zu denen Rechnen, die in der ersten Klasse fahren. Einfachere Menschen würden nicht hinterher noch so was fordern und andere würden sich schämen ihr Wort so zu brechen, denn wenn man etwas zusagt, dann ist es doch die eigene Schuld hernach. Erst, wenn jemand sie praktisch genötigt hätte wo anders zu sitzen, dann würde ich diesen Konflikt wirklich als einen Betrachten. So jedoch sehe ich es so, daß die Frau einfach ja gesagt hat obwohl sie nein meinte und Wer andere Belügt sollte die Quittung schon selbst nehmen, egal wir höflich er sein möchte. Für mich ist es eine Frechheit, wenn man jemandem etwas zusagt und einverstanden ist und dann hinterher bei der Geschäftsleitung eine Beschwerde einlegt, nach dem wegen der eigenen Entscheidung die Sache im Brunnen ist. Für mich tut sich die Frau wichtig und das in einer Sache, die weder sie noch den Mann in ein gutes Licht setzt, nur daß sie das auf sich bezogen nicht sieht.
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01.03.2016 09:16 Uhr von Patreo
 
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AMB deine ganze Argumentation fällt damit, dass du vermutest, was sein könnte.
Da du dafür keinen Beweis hast, ist die ganze Ausfürung inhaltsleer.
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01.03.2016 12:17 Uhr von kingoftf
 
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Ultra Orthodoxe sind doch die, die nie Arbeiten wegen der wichtigen Studie der Tora und den ganzen Tag mit dem Kopf wackeln.

Da sollte El Al mal probieren, ob die nicht auch selbst fliegen können, einfach mal Tür auf und anschubsen, wird schon klappen.
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01.03.2016 14:04 Uhr von AMB
 
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@ Patreo

im Text steht: "Stattdessen sei ein Flugbegleiter zu der 81-Jährigen gekommen und habe ihr daraufhin einen "besseren" Platz einige Reihen weiter angeboten, schildert die Frau. Sie habe widerwillig zugestimmt."

Nun das hat sie selbst dazu gesagt und wenn sie sich denkt, ich sage ungern zu, es jedoch tut, kann ich nur so argumentieren wie ich es bereits getan habe.

Es gilt nicht, was man sich selbst denkt und wünscht, sondern was bei dem Gegenüber an kommt und das hört sich für mich so an, als ob der Stuart ihr ein Upgrade verpaßt hat, statt noch weiter auf den vermeintlichen Idioten ein zu gehen. Er wollte also eine einfache und gute Lösung ohne Probleme. Sie hätte sagen können, daß es ihr nicht paßt und mehr fordern können oder sonst was tun können. Nur wenn sie selbst zu gibt dem zugestimmt zu haben ist das nicht mehr dem Stuart in die Schuhe zu schieben.

[ nachträglich editiert von AMB ]
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01.03.2016 16:08 Uhr von Patreo
 
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"Nun das hat sie selbst dazu gesagt und wenn sie sich denkt, ich sage ungern zu, es jedoch tut, kann ich nur so argumentieren wie ich es bereits getan habe."
Nein, du kannst Mutmaßungen außerhalb dieses Satzes hineininterpretieren.
Wenn du a) nicht vor Ort warst oder b) die Beteiligten direkt befragt hast, gelten deine Aussagen genau soviel, wie die Vermutung, dass der "bessere" Platz mit Nägel vollgespickt war.

,,das hört sich für mich so an, "
Und da es der Punkt. Es hört sich etwas für dich nach etwas an, was du aber nicht nachweisen kannst.
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02.03.2016 15:57 Uhr von AMB
 
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@ Patreo

Also noch mal - Die Frau erwartet, daß der Stuart eine Harte Linie fährt und dem Juden erklärt, er habe da zu sitzen trotz ihrer Anwesenheit?

Der Stuart ist freundlich und frägt ob sie nicht auf den besseren Plätzen dort vorne sitzen will. (Hierin ist ihre Aussage völlig unmißverständlich)

Sie willigt ein.

Was hätte denn der Stuart ihrer Meinung nach tun sollen. Den Juden ignorieren, den Wunsch eines Kunden völlig ignorieren, weil es für ihn nicht sinnig ist diesen Wunsch zu äußern oder?

Der Stuart hat gemacht, was seine Aufgabe ist. Nach eine Lösung für alle gesucht, die keinem weh tut. Die Frau beschwert sich darüber, daß er die Frage gestellt hat und überhaupt auf die Idee gekommen ist. Nun, wie hätte er verfahren sollen. Dem Juden in upgrade verpassen, weil er sich unverschämt beschwert?

Der Wortlaut der Frau ist eindeutig und spiegelt wieder, daß der Stuart ihr bessere Plätze angeboten hat. Wenn sie das anders sieht, sollte sie es ebenso äußern und nicht still hinnehmen und sich hernach beschweren, daß der Stuart überhaupt so agiert.

Was man alles vermuten kann ist für mich eine schöne Sache. Tatsache ist, sie hat zugestimmt und will nun dem Stuart oder der Cru eine Auswischen, indem sie deren Methode zur Konfliktbereinigung in Frage stellen. Dem Wortlaut nach jedoch hat der Stuart ihr bessere Plätze angeboten. Was ist daran falsch. Sie hat das Angebot, welches nicht verpflichtend ist, angenommen. Somit dem Stuart die Chance genommen es anders zu regeln.

Wenn sie die Konfrontation gewollt hätte, wäre es für sie einfach gewesen zu sagen, daß sie den Platz besser findet. Dann wäre es keine Zustimmung gewesen und ich kenne genügend solche Menschen. Nur kann man von niemandem verlangen, daß er anderen Ansieht, was sie denken oder wollen. Der Stuart hat gesagt bekommen, daß der Jude da nicht neben einer Frau sitzen will. Die Frau hat zum Upgrade zugesagt. Hernach jedoch will sie, daß der Stuart sich nicht mal diese Frage erlaubt? Warum?

Kommunikation dient dazu, die Wünsche der Kunden zu befriedigen. Sollte man diese Kommunikation untersagen? Wenn sie anderer Meinung ist, warum sagt sie das nicht? Der Stuart hätte bestimmt dann den Juden dort hin gesetzt, denn für Ihn ist es völlig egal wie es geregelt wird. Nur vermute ich wollte er dem Juden den Gefallen nicht tun. Letzteres ist eine Vermutung - da gebe ich ihnen Recht. Alles davor ist vollkommen das was im Text steht und stammt aus der Aussage der Frau.

Wenn sie mein Personal belügen würde, würde ich mir keinen Vorwurf machen, daß sie dann unzufrieden ist, obwohl ich es als unverschämt sehen würde mein Personal so zu hintergehen und statt es gleich zu regeln dann einen solchen Weg zu wählen, denn durch ihre Zusage nimmt sie dem Stuart die Möglichkeit anders zu reagieren.

ist ein wenig so wie die Leute, die das Essen gegessen haben und sich dann über es beschweren. Würden sie es machen, bevor es weg ist, könnte der Koch noch etwas für sie tun. Es zu essen und sich dann zu beschweren, daß es Ungenießbar war ist nicht korrekt. Ähnlich dieses Verhalten der Frau.
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02.03.2016 16:32 Uhr von Patreo
 
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"Die Frau erwartet, daß der Stuart eine Harte Linie fährt und dem Juden erklärt, er habe da zu sitzen trotz ihrer Anwesenheit?"
Nein, sie erwartet nicht aus sexistischen Sonderwünschen eines Sitznachbarn anders behandelt zu werden.

"Der Stuart ist freundlich und frägt ob sie nicht auf den besseren Plätzen dort vorne sitzen will. "
Die Aussage ist nicht unmissverständlich, da keine Präzision stattfindet, was besser sei, sondern besser in Anführungszeichen gestellt wird.

" Den Juden ignorieren, den Wunsch eines Kunden völlig ignorieren, weil es für ihn nicht sinnig ist diesen Wunsch zu äußern oder? "
Der Wunsch des Kunden in dieser Situation stellt eine Diskriminierung dar.
" Nach eine Lösung für alle gesucht, die keinem weh tut"
Deine Interpretation.

"Der Wortlaut der Frau ist eindeutig und spiegelt wieder, daß der Stuart ihr bessere Plätze "
Ist er nicht aber gut, dass du dich diesbezüglich wiederholst.

". Tatsache ist, sie hat zugestimmt "
Tatsache ist, dass sie dem WIDERWILLIG zugestimmt hat.
Du solltest den Text bitte vollständig lesen.

,, Dem Wortlaut nach jedoch hat der Stuart ihr bessere Plätze angeboten"
Im Wortlaut untergräbst du die Anführungszeichen und auch die Tatsache, dass es nach wie vor um eine Diskriminierung handelt.
Das UPGRADE ist eine Interpretation von dir.
Die Frau hat widerwillig zugestimmt.

Insofern haben wir immer noch das Problem eine willkürlichen Deutung von dir, die eine Diskriminierung relativieren soll.
Die Frau hat nicht "BESSER" für sich empfunden, sondern die Tatsache, dass Sie gebeten wurde gegenüber einer Diskriminierung nachzugeben und nicht der Mann.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.03.2016 16:40 Uhr von Patreo
 
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Wir haben die Situation dass die Fluglinie Diskriminierung verbietet.
Wir haben zwei Passagiere, die für ihre Sitze bezahlt haben im Flug.
Wir haben einen der Passagiere, der aus religiösen Gründen, die diskriminierend sind innerhalb des demokratischen Grundverständnisses von Gleichberechtigung, nicht neben einer Frau sitzen möchte.
Wir haben ein Mitglied der Crew, welches dem diskriminierend Wunsch des religiös motivierten Passagiers zuvorkommt.
Die Plätze, die dem betroffenen weiblichen Passagier angeboten wurden können von deiner Perspektive heraus besser sein oder aus der Sicht der Fluglinie.
Fakt ist, dass der weibliche Passagier für ein Ticket bezahlt hat und aus einem diskriminierenden religiös motivierten Sonderwunsch widerwillig seinen Platz verlassen wurde, womit diesem diskriminierenden religiös motivierten Sonderwunsch nachgegeben wurde, gegen den das Anrecht der betroffenen Frau.



[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.03.2016 16:45 Uhr von Patreo
 
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Wenn du nun den Umkehrschluss nehmen möchtest, dass andernfalls der religiöse Passagier diskriminiert worden wäre, so lässt sich dies einfach auflösen, dass strikte Befolgung sämtlicher religiösen Rituale zur Vermeidung von Diskriminierung a) bisweilen gegen Flugsicherheit (der etwaige Wunsch nach ritueller Opferung im Flug oder das Beten auf einem Teppich während einer Landung) b) bisweilen gegen geltende Gesetze vieler demokratischer Staaten sind (Diskriminierung) und c) wegen a) und b) gegen AGBs der Fluglinie verstoßen können.

Der Flug, der in Newark startete, also den USA, beschränkt genau dort religiösen Glauben, wenn dieser mit unveräußerlichen Menschenrechten und Gesetzen gegen Diskriminierung verstößt.
In den USA gilt formell die Gleichheit von Mann und Frau, und zwar über dem Recht der religiösen Freiheit.



[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.03.2016 22:47 Uhr von AMB
 
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