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Jude weigert sich, neben Frau zu sitzen: 81-jährige Holocaust-Überlebende

In einem Flugzeug hat sich ein ultra-orthodoxer Jude geweigert neben einer Frau zu sitzen.

Die Fluggesellschaft El Al reagierte darauf so: Sie bat die Frau, im übrigen eine 81-jährige Holocaust-Überlebende sich umzusetzen.

Nicht nur die Frau, auch die Presse ist von dem Vorgehen der Airline schockiert: "Hier bin ich, eine ältere Frau, gebildet, welterfahren, und irgendein Typ kann entscheiden, dass ich nicht neben ihm sitzen soll. Warum?", so die Frau, die die Fluggesellschaft nun verklagen will.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Jude, Holocaust, Überlebende
Quelle: focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.02.2016 13:36 Uhr von Sergej_Faehrlich
 
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Genauso geisteskrank wie die Islamis.
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29.02.2016 14:12 Uhr von bpd_oliver
 
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Ich hätte gesagt, dass das natürlich nicht geht, neben so einer Person sitzen zu müssen, und der Frau einen Platz in der 1. Klasse gegeben.
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01.03.2016 09:16 Uhr von Patreo
 
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AMB deine ganze Argumentation fällt damit, dass du vermutest, was sein könnte.
Da du dafür keinen Beweis hast, ist die ganze Ausfürung inhaltsleer.
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01.03.2016 12:17 Uhr von kingoftf
 
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Ultra Orthodoxe sind doch die, die nie Arbeiten wegen der wichtigen Studie der Tora und den ganzen Tag mit dem Kopf wackeln.

Da sollte El Al mal probieren, ob die nicht auch selbst fliegen können, einfach mal Tür auf und anschubsen, wird schon klappen.
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01.03.2016 16:08 Uhr von Patreo
 
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"Nun das hat sie selbst dazu gesagt und wenn sie sich denkt, ich sage ungern zu, es jedoch tut, kann ich nur so argumentieren wie ich es bereits getan habe."
Nein, du kannst Mutmaßungen außerhalb dieses Satzes hineininterpretieren.
Wenn du a) nicht vor Ort warst oder b) die Beteiligten direkt befragt hast, gelten deine Aussagen genau soviel, wie die Vermutung, dass der "bessere" Platz mit Nägel vollgespickt war.

,,das hört sich für mich so an, "
Und da es der Punkt. Es hört sich etwas für dich nach etwas an, was du aber nicht nachweisen kannst.
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02.03.2016 16:32 Uhr von Patreo
 
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"Die Frau erwartet, daß der Stuart eine Harte Linie fährt und dem Juden erklärt, er habe da zu sitzen trotz ihrer Anwesenheit?"
Nein, sie erwartet nicht aus sexistischen Sonderwünschen eines Sitznachbarn anders behandelt zu werden.

"Der Stuart ist freundlich und frägt ob sie nicht auf den besseren Plätzen dort vorne sitzen will. "
Die Aussage ist nicht unmissverständlich, da keine Präzision stattfindet, was besser sei, sondern besser in Anführungszeichen gestellt wird.

" Den Juden ignorieren, den Wunsch eines Kunden völlig ignorieren, weil es für ihn nicht sinnig ist diesen Wunsch zu äußern oder? "
Der Wunsch des Kunden in dieser Situation stellt eine Diskriminierung dar.
" Nach eine Lösung für alle gesucht, die keinem weh tut"
Deine Interpretation.

"Der Wortlaut der Frau ist eindeutig und spiegelt wieder, daß der Stuart ihr bessere Plätze "
Ist er nicht aber gut, dass du dich diesbezüglich wiederholst.

". Tatsache ist, sie hat zugestimmt "
Tatsache ist, dass sie dem WIDERWILLIG zugestimmt hat.
Du solltest den Text bitte vollständig lesen.

,, Dem Wortlaut nach jedoch hat der Stuart ihr bessere Plätze angeboten"
Im Wortlaut untergräbst du die Anführungszeichen und auch die Tatsache, dass es nach wie vor um eine Diskriminierung handelt.
Das UPGRADE ist eine Interpretation von dir.
Die Frau hat widerwillig zugestimmt.

Insofern haben wir immer noch das Problem eine willkürlichen Deutung von dir, die eine Diskriminierung relativieren soll.
Die Frau hat nicht "BESSER" für sich empfunden, sondern die Tatsache, dass Sie gebeten wurde gegenüber einer Diskriminierung nachzugeben und nicht der Mann.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.03.2016 16:40 Uhr von Patreo
 
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Wir haben die Situation dass die Fluglinie Diskriminierung verbietet.
Wir haben zwei Passagiere, die für ihre Sitze bezahlt haben im Flug.
Wir haben einen der Passagiere, der aus religiösen Gründen, die diskriminierend sind innerhalb des demokratischen Grundverständnisses von Gleichberechtigung, nicht neben einer Frau sitzen möchte.
Wir haben ein Mitglied der Crew, welches dem diskriminierend Wunsch des religiös motivierten Passagiers zuvorkommt.
Die Plätze, die dem betroffenen weiblichen Passagier angeboten wurden können von deiner Perspektive heraus besser sein oder aus der Sicht der Fluglinie.
Fakt ist, dass der weibliche Passagier für ein Ticket bezahlt hat und aus einem diskriminierenden religiös motivierten Sonderwunsch widerwillig seinen Platz verlassen wurde, womit diesem diskriminierenden religiös motivierten Sonderwunsch nachgegeben wurde, gegen den das Anrecht der betroffenen Frau.



[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.03.2016 16:45 Uhr von Patreo
 
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Wenn du nun den Umkehrschluss nehmen möchtest, dass andernfalls der religiöse Passagier diskriminiert worden wäre, so lässt sich dies einfach auflösen, dass strikte Befolgung sämtlicher religiösen Rituale zur Vermeidung von Diskriminierung a) bisweilen gegen Flugsicherheit (der etwaige Wunsch nach ritueller Opferung im Flug oder das Beten auf einem Teppich während einer Landung) b) bisweilen gegen geltende Gesetze vieler demokratischer Staaten sind (Diskriminierung) und c) wegen a) und b) gegen AGBs der Fluglinie verstoßen können.

Der Flug, der in Newark startete, also den USA, beschränkt genau dort religiösen Glauben, wenn dieser mit unveräußerlichen Menschenrechten und Gesetzen gegen Diskriminierung verstößt.
In den USA gilt formell die Gleichheit von Mann und Frau, und zwar über dem Recht der religiösen Freiheit.



[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.03.2016 22:59 Uhr von Patreo
 
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"ich sehe das so wie es gesagt wird"
Du siehst es, wie du es gerne sehen würdest.
Widerwillig ist ein negatives Attribut und impliziert WIDER WILLEN, wie auch "bessere Plätze" bewusst in Anführungszeichen sind.
Aber auch diese beiden Dinge täuschen nicht über die Diskriminierung hinweg, die die Frau schon währenddessen wahrgenommen hat.

,,Der Aussage der Frau "Bessere" sehe ich als eindeutige Wertung"
Wo steht, dass es die Aussage der Frau war und warum steht ,,bessere" in Anführungszeichen?
Wenn ich dich im Zuge unseres Diskurses für deine "sehr intelligenten" Aussagen loben würde, kannst du bitte von Ironie ausgehen. :-)



,, daß sie diese Plätze nicht für besser hielt."
Tat Sie ja auch nicht, denn sie hat sich ja über die Abwertung beschwert.

1) ,, So aber schreibt sie, daß sie widerwillig eingewilligt hat."
Nicht sie schreibt das, sondern der Focus paraphrasiert einen englischsprachigen Artikel.
2) ,,Nur glaube ich nicht"
Daran mangelt deine Argumentation, dass du etwas glaubst, sprich nicht weißt.
3) ,,Für mich jedoch ist das Ihr Fehler."
Aus den unbestätigten Mutmaßungen von dir ergibt sich erneut 2)
4) Dein ,,mieser Geschmack" ist völlig irrelevant hinsichtlich des tatsächlichen Vorfalls, den du hier verzerrt wahrnimmst und auch wiedergibst.
5) ,, weil ich liebe die Wahrheit "
Widerspruch auf Basis deiner verzerrten Mutmaßung und somit die Unwahrheit vor dem Hintergrund des Diskurses hier.
6) ,,Nur die Frau sagt es selbst und überführt sich der Lüge in Form einer Zustimmung."
Tut es nicht, da du von dir ausgedachten und auf GLAUBEN basierenden Mutmaßúngen ein Vorurteil bildest.
7),,Wer eine Entscheidung fällt sollte zu ihr stehen!"
Ein Grundsatz, auf den ich bitte verweise, wenn es darum geht die Wahrheit und nicht polemische Diffamierungen von sich zu geben, was du hier leider tust.

Der Wunsch des Passagiers war eine auf Basis einer archaischen und undemokratischen Ideologie eine Diskriminierung. Dieser hat der Stuart stattgegeben, indem er die Frau gebeten hat sich umzusetzen nicht den anderen Passagier. Es wurde dessen Wunsch entsprochen und die Frau hat sich widerwillig, sprich wider ihrem Willen, gefügt.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.03.2016 23:10 Uhr von Patreo
 
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Aus der Haaretz: ,,She asked the flight attendant if he was suggesting the switch because the man next to her wanted her to move, she said, “and he said ‘yes’ without any hesitation.”

,,At the end of the flight, she said, she spoke with the pilot who acknowledged that it was El Al policy to meet the demands of Haredi passengers"
Das bedeutet die Airline MUSS diesen diskriminierenden stattgeben.

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