28.02.16 15:18 Uhr
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Hochrechnung: Schweizer lehnen schärferes Ausländerrecht ab

In der Schweiz werden voraussichtlich die Bestimmungen zur Ausweisung von straffällig gewordenen Ausländern nicht verschärft werden. Nach einer ersten TV-Hochrechnung lehnte eine klare Mehrheit der Wähler die Initiative ab.

Der Trend geht eindeutig in Richtung "Nein", so Hochrechnungen und Teilresultate aus verschiedenen Kantonen.

Die rechtskonservative Schweizerische Volkspartei wollte erreichen, dass straffällig gewordene Ausländer auch schon bei kleineren Vergehen ausgewiesen werden.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweizer, Hochrechnung, Ausländerrecht
Quelle: spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.02.2016 15:25 Uhr von Dat_Ustu
 
+16 | -20
 
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Wer sind die Wähler? Bestimmt nicht das Volk. Wenn doch, dann bin ich mir sicher, dass es nicht mit rechten Dingen zuging :)
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28.02.2016 15:32 Uhr von slick180
 
+10 | -23
 
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28.02.2016 15:37 Uhr von Der_Linke
 
+19 | -22
 
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"Wer sind die Wähler? Bestimmt nicht das Volk. Wenn doch, dann bin ich mir sicher, dass es nicht mit rechten Dingen zuging :)"

Leute wie du sind schon lustig. Wenn sie ja antworten, dann heisst das, dass das Volk das so will und das man darauf hören sollte
Wenn sie nein sagen, heisst es gleich, dass betrogen worden ist.
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28.02.2016 15:40 Uhr von doncazadore
 
+5 | -26
 
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28.02.2016 15:51 Uhr von daguckstdu
 
+13 | -9
 
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@Dat_Ustu

"Wer sind die Wähler? Bestimmt nicht das Volk. Wenn doch, dann bin ich mir sicher, dass es nicht mit rechten Dingen zuging :)"

Ja ja, schon klar, alles was nicht in den Kram passt ist ja "manipuliert"! Aber man sollte nicht den Trend auf SN als gegeben für alles heranziehen, es gibt in der Tat noch Menschen die Nachdenken bevor sie schreien.

In Schweiz sind 25% Nicht-Schweizer, an der Gesamtbevölkerung gemessen, vorhanden und wenn schon beim kleinsten Vergehen, sprich sogar bei einer Verkehrswidrigkeit, dass Land verlassen werden muss, könnte das ohne weiteres das Land mehr schädigen!

[ nachträglich editiert von daguckstdu ]
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28.02.2016 16:19 Uhr von TheRoadrunner
 
+10 | -4
 
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Interessant auch: die relative Mehrheit bei dieser Volksabstimmung haben wohl die Nichtwähler. 38% gingen nicht zur Wahl, abgelehnt wurde von 59% der 62% (also knapp 37%), zugestimmt haben 41% der 62% (also etwas über 25%).
http://www.sueddeutsche.de/...

@ Dat_Ustu, 28.02.2016 15:25
Was nicht sein darf, kann nicht sein, hm? Selbst die SVP, von der ich nun wirklich keine hohe Meinung habe, hat den Anstand, ihre Niederlage einzugestehen.
Hast du dich denn mal mit dem Inhalt der Initiative auseinandergesetzt? Ich könnte mir vorstellen, dass es vielen Schweizern einfach zu extrem ist, dass jemand des Landes verwiesen werden soll, weil er innerhalb von 10 Jahren zwei Mal zu schnell gefahren ist (keine Übertreibung!).
Auch dass kein Unterschied gemacht werden soll zwischen eben Eingereisten und in der Schweiz geborenen Ausländern, die das Land ihrer Staatsbürgerschaft höchstens vom Urlaub kennen, dürfte einigen nicht gefallen haben.
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28.02.2016 16:20 Uhr von kuno14
 
+5 | -3
 
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trotzdem werden strengere maßnahmen in bezug auf kriminelle asylanten durchgeführt.....
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28.02.2016 16:28 Uhr von asianlolihunter
 
+3 | -17
 
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28.02.2016 16:30 Uhr von Starstalker
 
+6 | -9
 
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"Ja ja, schon klar, alles was nicht in den Kram passt ist ja "manipuliert"!"

Ist doch bei diesen Leuten immer so. Sie machen sich die Welt, wie sie ihnen gefällt - Frei nach Pipi Langstrumpf. Die Umfrageergbnisse sind auch immer gefälscht, es sei denn z.B. die AfD erreicht hohe Werte. Dann stimmt natürlich alles.

Und sämtliche Zeitungen lügen wie gedruckt, es sei denn sie schreiben etwas, dass ins eigene Schema passt. Dann sagen sie natürlich alle die Wahrheit. Lügenpresse ist das nur, so lange sie nicht im eigenen Sinne berichten.

Und genauso kann es nicht sein, dass in einer Volksbefragung die Schweizer gegen die "Ausschaffung" stimmen. Das muss ja manipuliert und gefälscht sein. Wie können die denn nicht alle rechts und hetzerisch sein?

Den PEGIDAisten und AfDler stellt so etwas vor große Probleme, weil es gegen sein Weltbild und seine Gesinnung ist und er gar nicht verstehen kann, wie andere Menschen anders denken können als er. So etwas kommt dabei raus, wenn man nur in schwarz und weiß und vor allem eindimensional denkt. Dann kann man das Gesamtbild gar nicht erfassen, weil die Grenzen des eigenen Denkens und der eigenen Welt, egoistisch wie diese Menschen sind, fünf Meter von einem selbst aufhört.
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28.02.2016 16:40 Uhr von nexuscrawler
 
+1 | -10
 
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Das Volk hat gesprochen!
Ähnlich würde das Ergebnis allerdings auch in D-Land aussehen, dass nur mal an die "Alles Nazis!" -Schreier gerichtet.
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28.02.2016 17:43 Uhr von honso
 
+2 | -4
 
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die sollten mal so eine abstimmung in deutschland oder österreich machen.......
.
na die würden sich wundern was da als ergebnis rauskommt.....
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28.02.2016 18:18 Uhr von Berlin0r
 
+8 | -3
 
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Es ist gut das die Mehrheit dagegen ist. Wegen beispielsweise Verkehrsdelikten abgeschoben zu werden ist absoluter Unsinn.

Dennoch wäre ich hier in Deutschland sehr dafür wenn es ein MASSIV verschärftes Ausländerrecht geben würde. Es kann nicht sein das hier welche mit 10cm dicken Strafakten immer noch im Land bleiben dürfen und das auch noch auf freiem Fuss.
Ich wäre für Abschiebung bei allem was über eine Geldstrafe hinausgeht.
Flüchtlinge hingegen sollten wirklich bei der kleinsten kriminellen Handlung direkt zur Grenze eskortiert werden.
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28.02.2016 18:19 Uhr von Fred_Flintstone
 
+8 | -4
 
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Ich bin schwer enttäuscht von der Schweizern.
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28.02.2016 18:39 Uhr von VincentCostello
 
+4 | -7
 
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Das war bei der Olympiaden Abstimmung in Hamburg auch so .
Alle redeten von einem ja und feierten die Hochrechnungen und am Ende kam ein dickes nein .

Wenn es ein nein wird in der Schweiz werden die Straftaten in die Höhe schnellen .
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28.02.2016 19:45 Uhr von schlammungeheuer
 
+0 | -4
 
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VincentCostello
"Wenn es ein nein wird in der Schweiz werden die Straftaten in die Höhe schnellen ."
Warum soll sich etwas ändern wen sich nichts ändert ?

Die SVP macht ein Faß wegen 7500 Flüchtlingen auf um 2Mio Einwohnern die Rechssicherheit zu entziehen.
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28.02.2016 20:09 Uhr von Zonk4711
 
+5 | -0
 
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Da hat die SVP zu hoch gepokert und zu krasse Gesetzgebung gefordert. Eine Ausweisung wegen zu schnellen Fahrens finden sicher viele übertrieben. Hätten sie moderatere Gesetzgebung zur Abstimmung eingereicht, wäre das Ergebnis wohl anders ausgefallen.

Aber so ist direkte Demokratie, so haben die Bürger abgestimmt und somit ist das auch vollkommen zu akzeptieren.
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29.02.2016 15:06 Uhr von Patreo
 
+2 | -0
 
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Und siehe da es kam ein Nein

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