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Flüchtlinge: Mindestlohn im Arbeitsmarkt laut Angela Merkel ohne Alternative

Bundeskanzlerin Angela Merkel will es der deutschen Wirtschaft leichter machen, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bei einem Treffen in München stellte Merkel der Wirtschaft den Abbau von übermäßiger Bürokratie in Aussicht.

"Ich verspreche Ihnen, dass wir über die Bundesagentur für Arbeit sehr eng zusammenarbeiten", so Merkel. Allerdings sei man sich komplett einig, dass der Mindestlohn nicht zur Debatte stünde.

Merkel bedankte sich ausdrücklich bei der Wirtschaft für die konstruktive Haltung gegenüber den Flüchtlingen. Allerdings stünde noch die große Bewährungsprobe bevor, so Merkel weiter.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Angela Merkel, Arbeitsmarkt, Integration, Mindestlohn, Flüchtlingspolitik
Quelle: spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.02.2016 15:08 Uhr von hmhossi
 
+18 | -1
 
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Warum muss man „Flüchtlinge“ in den Arbeitsmarkt integrieren…?
„Flüchtlinge“ haben laut Gesetz nur einen temporären Aufenthalt im Land,
in dem Falle die BRD.
Wenn die Probleme im Herkunftsland behoben sind sollten die „Flüchtlinge“ umgehend zurückgeführt werden!
Weshalb die Mühe diese Leute hier zu Integrieren..?.. Der Wille dazu ist nicht vorhanden.

In diesem Sinne…
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27.02.2016 15:35 Uhr von Klassenfeind
 
+9 | -2
 
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Die Lügen der Regierung Merkel

https://www.youtube.com/...
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27.02.2016 15:53 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -8
 
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mh irgendwie haben vorher alle gejammert, dass der Mindestlohn ja wohl als nächstes fallen würde, nu ist der vom Tisch und alle heulen nur weiter ...

@hmhossi: und auf wie lange soll temporär deiner Meinung nach begrenzt werden? 1 Jahr 2 Jahre und dann? Zwangsausweisung?

du glaubst doch nicht ernsthaft, dass in Syrien in kurzer Zeit ein solche Sicherheit einkehrt, dass die wieder zurück können?

Schließlich ist Afghanistan nach etlichen Jahren ja auch noch nicht wirklich sicher zu nennen, auch wenn das einige gerne so hätten

und was sollen sie bis dahin tun?
dem deutschen Sozialsystem auf der Tasche liegen oder arbeiten gehen und so den Lebensunterhalt selber verdienen?
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27.02.2016 16:41 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -6
 
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was an diesem Satz versteht ihr nicht?

"Allerdings sei man sich komplett einig, dass der Mindestlohn nicht zur Debatte stünde. "

der Mindestlohn wird für die Flüchtlinge NICHT ausgehöhlt

und ihr schreibt hier immer noch von Dumpinglöhnen durch Flüchtlinge ...
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27.02.2016 18:06 Uhr von Emmerle
 
+3 | -1
 
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@ det_var_icke_mig

naja wenn der Mindestlohn nicht zur Debatte steht ist das frei interpretierbar ...

a: er wird nicht ausgehebelt

b: sie werden nicht den Mindestlohn bekommen

Aber mal ehrlich ... selbst wenn der Mindestlohn für Asylanten ausgehebelt wird,werden sich viele Arbeitgeber überlegen ob sie Arbeiter nehmen die komplett der Deutschen Sprache und Schrift mächtig sind oder ob sie noch nen Dolmetscher einstellen um den Asylanten verständlich zu machen was sie zu tun haben ....

Viele Firmen werden sich dann auch überlegen ob sie dem "Qualitätsmerkmal ( Made in Germany) dann noch gerecht werden können ...

korrigiert mich wenn ich falsach liege ... :)

€dit: Wahrscheinlich wird es aber so kommen das der Steuerzahler die hälfte der Arbeitslöhne dann trägt und die andere hälfte der Arbeitgeber ...
Die werden dann vermutlich mit Langzeitarbeitslosen gleich gestellt und bekommen sozusagen eine Förderung um integriert zu werden ....

[ nachträglich editiert von Emmerle ]
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27.02.2016 23:21 Uhr von Gothminister
 
+1 | -0
 
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So sollte es auch sein. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
Was stattdessen passieren wird ahne ich schon: Der Mindestlohn besteht zwar auf dem Papier für Flüchtlinge, wird jedoch hintenherum eine 75% Förderung vom Staat bzw. Steuerzahler.
Hauptsache die Statistiken stimmen...

[ nachträglich editiert von Gothminister ]
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27.02.2016 23:54 Uhr von Emmerle