26.02.16 08:16 Uhr
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Stationärer Laser soll Wafer-Satelliten in 30 Minuten zum Mars bringen

Philip Lubin, ein Physiker der University of California, forscht an einem alternativen Antrieb für Raumfahrzeuge.

Ein stationärer Laser mit einer Leistung von bis zu 70 Gigawatt soll eine im Weltraum befindliche dünne Scheibe mit etwa einem Meter Durchmesser innerhalb von zehn Minuten auf 26 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigen können.

Der sogenannte "Wafersat" würde den Mars in 30 Minuten oder Voyager 1 in drei Tagen erreichen. Sein Konzept könnte mit aktueller Technik bereits getestet werden. Bei entsprechender Weiterentwicklung wäre es in Zukunft auch möglich, das Verfahren auf größere Raumfahrzeuge anzuwenden.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mars, Satellit, Laser, Wafer
Quelle: heise.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.02.2016 08:32 Uhr von FutureC
 
+3 | -12
 
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Wie stark fächert sich dieser Laserstrahl denn zum Schluss auf, und kann man damit auch wieder bremsen?
Wahnsinns Sache, wenn man bedenkt dass 17 Kilometer pro Sekunde schon schnelle sind, und dann fliegt man die ganze Strecke die Voyager1 zurückgelegt hat in 3 Stunden:
http://www.live-counter.com/...
Bis zum nächsten Stern käme man in 40 Jahren, d.h. in 44 Jahren bekämen wir Bilder davon...

[ nachträglich editiert von FutureC ]
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26.02.2016 08:59 Uhr von Infidel
 
+5 | -4
 
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@ FutureC


Erstens steht da 3 Tage bis zur Voyager und bei 1 /4 Lichtgeschwindigkeit und einer 40 Jährigen reise bekämen wir die Bilder nach 50 Jahren
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26.02.2016 09:04 Uhr von daswarso
 
+11 | -0
 
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@FutureC wieso 40 J.?
Quelle:
Ein Segel mit einem Durchmesser von einem Meter könne von einem Laser mit 50 bis 70 Gigawatt Leistung innerhalb von 10 Minuten auf 26 Prozent der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, erklärt er. Es würde den Mars in 30 Minuten erreichen, Voyager 1 in drei Tagen und Alpha Centauri nach 15 Jahren.
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26.02.2016 09:12 Uhr von FutureC
 
+0 | -2
 
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Ah ja, ich bin jetzt von einem Zehntel der LG ausgegangen.
Für genau 4,4 LJ bräuchte man dann 44 Jahre Plus 4,4 Jahre bis wir die Bilder bekommen macht 48,4 Jahre...Aber da man noch nicht genau weiss wie schnell man das Ding nun wirklich bekommt ist das alles schwammig...
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26.02.2016 09:38 Uhr von rpk74ger
 
+0 | -1
 
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Bestimmt hiervon inspiriert: http://blog.xkcd.com/...
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26.02.2016 09:45 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -8
 
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Wenn Funkwellen zum Mars schon 30 Minuten brauchen wie immer behauptet wird und die sind mit 100% LIchtgeschwindigkeit unterwegs dann ist mit 1/4 das nicht zu schaffen.

Und selbst wenn ich mich jetzt täusche und die RTT 30 Minuten sind dann passts nicht.
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26.02.2016 09:53 Uhr von IRONnick
 
+5 | -0
 
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Also ich weiß nicht, wo ihr zur Schule gegangen seid, aber bei mir sind 25% LG ca. 75 000 km/sec.
Und wenn man Alpha Centauri als Ziel nimmt, wovon ich mal ausgehe, wegen den 4 Lichtjahren dann würde das 16 Jahre hin bedeuten und 4 Jahre zurück, also 20 Jahre.
Auf die Bilder wäre ich mal gespannt, wenn man mit 25 oder 26% der LG irgendwo vorbeirauscht, wie soll denn abgebremst werden um vernünftige Aufnahmen zu bekommen ???
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26.02.2016 10:55 Uhr von TimeyPizza
 
+8 | -2
 
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Das ganze hat nur einen Haken. Kommt man am Ziel an, kann man nicht abbremsen. Oder will man etwa einen Ionentriebwerk mitnehmen, 10 Minuten auf 0.26c beschleunigen und dann 10 Jahre lang abbremsen?
Das ginge nur wenn am anderen Ende auch so eine Laserstation ist die das ganze wieder abbremst.

Nebenbei: auf 0.26c in 10 Minuten beschleunigen entspricht etwa 220g! Ob die Technik das aushält oder einfach zerrissen wird?
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26.02.2016 11:17 Uhr von IRONnick
 
+0 | -2
 
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"Nebenbei: auf 0.26c in 10 Minuten beschleunigen entspricht etwa 220g!

Auch nicht richtig, setzen 6 :-)

[ nachträglich editiert von IRONnick ]
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26.02.2016 11:36 Uhr von IRONnick
 
+0 | -0
 
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doppelt, hat sich erledigt



[ nachträglich editiert von IRONnick ]
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26.02.2016 11:43 Uhr von honso
 
+1 | -0
 
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vielleicht im nächsten leben.....
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26.02.2016 12:01 Uhr von TimeyPizza
 
+2 | -0
 
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@IRONnick
Stimmt, hab mich verrechnet. Sind 13200g.
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26.02.2016 13:13 Uhr von 2hawiko
 
+0 | -0
 
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Ähnliches scheint es schon für UFOs zu geben. Die Außerirdischen sind uns offensichtlich doch weit voraus.
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26.02.2016 13:21 Uhr von AMB
 
+3 | -0
 
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Tja, mal einer darüber nach Gedacht, wie die das Ding abbremsen wollen, weil auf dem Mars gibt es ja keine Gegenstation.

Kann mir vor stellen, daß so ein Schuß genau auf die Marsoberläche ein schönes Feuerchen in der Atmosphäre des Mars ergibt und vielleicht sogar eine Erschütterung erzeugt, wenn der Satelit dann noch existiert, sofern er die Oberfläche erreicht.
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26.02.2016 15:40 Uhr von Blueangel146
 
+0 | -1
 
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Des isch jooo Cool :)
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26.02.2016 17:14 Uhr von abell1848
 
+3 | -1
 
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Selbst wenn das funktionieren würde, wer bremst das Ding dann ab?


Also, vollkommener Humbug...
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26.02.2016 18:27 Uhr von IRONnick
 
+0 | -0
 
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TimeyPizza :
Stimmt, hab mich verrechnet. Sind 13200g.

Ja, das klingt schon besser !
13200 G !!!!!!
Also mit 10 Minuten wird das nichts.
Da müssen schon größere Zeiträume veranschlagt werden.
In 24 Std. wären es immer noch über 91 G.
Also müßte man mehere Wochen beschleunigen, damit nichts kaputt geht, was an sich ja kein Problem wäre.
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26.02.2016 19:51 Uhr von inhuman142
 
+0 | -4
 
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Wo habt ihr das Problem mit abbremsen und Gegenstation.
Der Wafer-Satellit wird im Zentrum durch den Laser angetrieben.
Dort befindet sich ein mechanisch verschlossene Öffnung, welche sich bei erreichen der gewünschten Geschwindigkeit/Entfernung öffnen lässt.

Beim öffnen geht der Strahl durch und der Satellit wird z.B. durch Bremsdüsen oder ähnliches abgebremst.

Mir ist klar jetzt werden wieder einige sagen Bremsdüsen sind für einen Wafer-Satellit zu groß/schwer, bis aber die Technik für den Antrieb ausgereift ist wird sich auch etwas kleines zum Bremsen finden.
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26.02.2016 20:40 Uhr von AMB
 
+3 | -1
 
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@ inhuman142

mal darüber nachgedacht, was Du da geschrieben hast. Versuch mal so genau zu zielen auf eine größere Entfernung und wenn das Ding dann 1/4 Licht fliegt, wie willst Du es Bremsen - Dir ist schon bewußt daß man dazu irgend wie auch Energie benötigt und die nicht so einfach irgend wo her kommt. Ist ja kein Fussionsreaktor die Sonde.
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26.02.2016 20:48 Uhr von tvpit
 
+4 | -0
 
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Wenn man schon 70GW für eine kleine Scheibe benötigt,wieviel dann für ein größeres Objekt?Wie weit reicht der Strahl? Selbst Pulsare mit riesigen Energien haben begrenzte Reichweiten.
Was passiert,wenn andere Objekte den Strahl kreuzen?
Fragen über Fragen.
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26.02.2016 21:12 Uhr von inhuman142
 
+1 | -0
 
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@AMB

Denke erst mal selbst nach, wenn man den Satellit nicht genau in der Mitte trifft, kommt er ins trudeln und kommt auch nicht da an wo er soll.
Genaues Zielen ist von daher schon mal ein Voraussetzung.
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26.02.2016 22:28 Uhr von AMB
 
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@ inhuman142

Das trifft nur zu, wenn es den Strahl ablenkt, an sonsten haben die Photonen eine Richtung und sofern sie vom Objekt aufgenommen werden und nicht umgelenkt, wir die Beschleunigung völlig unabhängig von der Ausrichtung des Segels sein. Man muß nur das Segel treffen. Deshalb jedoch denke ich wird es schwierig werden diesen Sateliten zu bauen, da die ungeheure Beschleunigung notwendig ist, damit das Ding nicht aus der Zielreichweite fliegt. Allerdings könnte man einen einfachen Trick nutzen und zwar wenn die Sonde selbst feststellen kann, wo sie getroffen wird und wo eben weniger, dann könnte sie dem Laser mitteilen in welche Richtung zu korrigieren ist.

Was eher ein Problem ist, wenn nicht mittig getroffen wird dürfte die Eigendrehung sein. Weil wenn man das Ding seitlich trifft, dann wird es unweigerlich anfangen sich zu drehen.
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27.02.2016 09:38 Uhr von mort76
 
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...wo sollte der Laser denn stehen?
Die Erde bewegt sich ja nunmal...
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27.02.2016 11:33 Uhr von G-H-Gerger
 
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70 GW Laserleistung bedeutet bei einem heute typischen Quantenwirkungsgrad von 0,15 eine Steuerleistung von ca 500 GW. Bei der heutigen durchschnittlichen Leistung eines Kraftwerkes von 0,5 GW müsste man weltweit 1000 Kraftwerke zusammenschalten, nur um den Laser zu betreiben. Das ist fast der gesamte auf der Welt produzierte Strom.

Tolles Projekt!
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27.02.2016 12:07 Uhr von Hohenheim
 
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Jup, nur bitte nicht auf die Erde zielen ^^

es ist schon cool sowas, nur nur müsste man dann aber auch einen laser im mars orbit stationieren, jedoch kann man dann trozdem nicht zu jeder zeit zwischen mars und erde pendeln, aufgrund der umlaufbahnen etc

eventuelle kleinst partikel im weg würden bei dieser geschwindigkeit ebenfalls ein problem darstellen

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