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Facebook schenkt der TU Berlin vier Hochleistungsserver

Das Soziale Netzwerk Facebook will, dass die wissenschaftliche Entwicklung in Sachen künstlicher Intelligenz (KI) weitergeht und zeigt sich deshalb großzügig.

Der TU München schenkt Facebook deshalb vier Hochleistungsserver, einen gewissen Eigennutz gibt es dabei jedoch: Die Wissenschaftler müssen die Ergebnisse ihrer Forschung unter freier Lizenz veröffentlichen.

"Wenn junge Forscher die Wahl haben, nach der Promotion eine schlecht-bezahlte Postdoc-Stelle anzutreten oder für ein sechsstelliges Jahresgehalt in die Industrie zu gehen, denken sie meist nicht lange nach", so Joscha Bach, der am Massachusetts Institute of Technology an KI-Modellen forscht.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Facebook, Künstliche Intelligenz, Technische Universität, TU Berlin, Hochleistungsserver
Quelle: sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.02.2016 17:04 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+0 | -2
 
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Kann man jetzt schon von der KI-Blase reden?
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25.02.2016 18:26 Uhr von blaupunkt123
 
+0 | -1
 
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Ja pusht die KI, damit der Mensch in ein paar Jahren überhaupt nichts mehr selbst machen und entscheiden darf..
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25.02.2016 20:15 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -0
 
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Wenn Konzerne sowas pushen,tun sie das weniger,um den Menschen das Leben einfacher bzw angenehmer zu machen,sondern meist mit dem Hintergedanken,dadurch langfristig Kosten einzusparen,weil irgendwann ein Computer die Arbeit machen kann,die bis jetzt noch ein Mensch machen musste. Sprich: das gleiche Prinzip wie seit 150 Jahren...der Mensch wird zunehmend von der Maschine ersetzt,weil sie auf Dauer billiger ist.
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25.02.2016 20:23 Uhr von werner.sc
 
+4 | -0
 
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Wer denn nun?
TU Berlin wie in der Überschrift oder TU München wie im 2. Absatz?
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25.02.2016 21:36 Uhr von Durchschnittsdeutsch
 
+2 | -1
 
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@ blaupunkt123

Ich glaube, du stellst dir das etwas zu drastisch vor.
Was Forscher wollen, ist Menschen die Entscheidung in Situationen abnehmen, in der sie bewiesen haben, dass die Fehleranfällig sind.
KI kann abermillionen Datensätze pro Sekunde analysieren, und macht grundsätzlich auch "keine Fehler".

Ein Programm kann lernen, kann dies mit Dummy-Daten machen, kann "menschliches Wissen von Generationen" in Wochen erlangen und das über Zeiträume entwickeln, die kein Mensch jemals erleben wird.

EDIT: Bevor ich wieder gebasht werde: Die Fehler, welche aktuell vorliegen sind von Programmierern gemacht. Selbst lernende KI wird jedoch NIE einen Fehler mehr als ein Mal begehen. Und damit ist sie dem Menschen schon mal sehr weit voraus.
----

Okay, für mein Szenario fehlen noch Jahrzehnte der Forschung und Entwicklung. Aber ginge es nach vielen Menschen aktuell, würden wir überhaut nicht mehr an KI forschen, da ihre Existent ja "unter Umständen in weit entfernter Zukunft menschliche Entscheidungen überflüssig machen könnte".

Das Einzige wovor ich "Angst" habe ist, dass KI irgendwann, in vielen, vielen Jahrhunderten so "schlau" ist, dass sie den Menschen als das sieht, was er ist: Eine Plage für den Planeten. Und wenn KI anfängt, einen Selbsterhaltungstrieb zu entnickeln, dann wird es für uns Menschen ganz schön eng.

Aber selbst wenn: Sehen wir es als die nächste große Stufe der Evolution. Dann leben neue Lebensformen auf diesem Planeten. Und die werden ihn bestimmt nicht so misshandeln, wie wir es, zumindest aktuell, machen.

[ nachträglich editiert von Durchschnittsdeutsch ]
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25.02.2016 23:24 Uhr von mort76
 
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Marco Werner,
also, ich habe jetzt nicht gerade den Eindruck, als gäbe es weniger Arbeit- die Arbeitsbelastung nimmt erwiesenermaßen deutlich zu...nur die Art der Arbeit verändert sich.

Ich finde es nicht weiter tragisch, wenn beispielsweise die Fließbandarbeit verschwindet- nur, wer sich nicht an die neue Zeit anpaßt, hat ein Problem.

Wir subventionieren ja auch keine Droschkenkutscher und Lokomotivenheizer, nur, weil diese Arbeit früher mal wichtig war...
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29.02.2016 13:19 Uhr von Meistermann
 
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Ami Konzerne schmieren europäische Bildungseinrichtungen, nichts neues..

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