24.02.16 15:27 Uhr
 5.654
 

Mega-Pleite von "German Pellets" - 760 Millionen Euro verpufft

Der Holzpellet-Weltmartkführer "German Pellets" musste Insolvenz anmelden. Jetzt wurde bekannt, was das ungehemmte Expansionsstreben des Unternehmens offenbart hat. Das Unternehmen hatte zuletzt 27 Tochterunternehmen.

Die Summe des "verbrannten" Geldes könnte sich auf 760 Millionen Euro belaufen. Im heftigsten Falle würde sich der Totalverlust der zwischen 2011 und 2014 ausgegebenen Unternehmensanleihen auf 270 Millionen Euro belaufen.

Die Anleger in den USA müssen befürchten, dass sich 546 Millionen US-Dollar in Luft auflösen. Das Geld steckt in Anleihen für zwei Produktionsstandorte in den USA.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Pleite, Brennstoff, Insolvenz, Holzpellet, Pellets
Quelle: shz.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Mega-Projekte der Türkei: Recep Tayyip Erdogan eröffnet die dritte Bosporusbrücke
"Forbes"-Liste: Bestbezahltester Schauspieler der Welt ist Dwayne Johnson
Tausende Ausbildungsplätze frei

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.02.2016 15:53 Uhr von doncazadore
 
+17 | -1
 
ANZEIGEN
wer in den letzten jahren 8% auf genuss-scheine versprochen hat, erschien mir nicht seriös. ich habe in meiner bekanntschaft gewarnt und siehe,recht behalten.
das war ohnehin nur ein nach außen grün angestrichenes unternehmen.
Kommentar ansehen
24.02.2016 16:10 Uhr von ar1234
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
So ist die Börse. Aktien sind halt nur Papier und verraten nicht viel über das eigentliche Unternehmen. Wer ohne Fachkenntnis oder gar aufgrund von Ratschlägen von "Irgendwen" in irgendwas investiert, ist selber schuld.
Kommentar ansehen
24.02.2016 17:30 Uhr von ZzaiH
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
"Das Geld ist ja nicht wirklich weg - es hat nur jemand anders!"

stimmt nicht ganz, in diesem fall - da das geld eigentlich nie da war zumindest nicht die versprochenen zinsen...
Kommentar ansehen
24.02.2016 17:37 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist wie bei Prokon^^ bei der TV Werbung kein Wunder und irgendwie ist das auch wie ein Schneeballefekt
Kommentar ansehen
24.02.2016 17:56 Uhr von Humpelstilzchen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Soso, dann war das also von Anfang an ein Betrug, oder wollte da jemand zu schnell zu groß werden!?
Schade, bei so einer Sache ist es wirklich schade, dass so ein Unternehmen den Bach runter geht, und warum auch noch, ist noch viel schlimmer!
Kommentar ansehen
24.02.2016 22:05 Uhr von e.honnecker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Und immer wieder funktioniert das "Schneeballprinzip". Das persönliche Vermögen der Drathzieher sollte vollständig beschlagnahmt werden....
Kommentar ansehen
24.02.2016 22:22 Uhr von RycoDePsyco
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Das Problem ist die Geldgier.
Jeder der ein wenig Mathe beherrscht, kann selbst ausrechnen das 8% absolut unglaubwürdig ist.
Kommentar ansehen
25.02.2016 06:02 Uhr von Tempra
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Das hab ich mir schon von Anfang an gedacht das da was nicht stimmt, es gibt doch immer wieder die groß Abzocken genau wie damals FlowTex in Ettlingen mit ihren Horizontalbohrmaschinen, da ging es auch um Milliarden die weg sind.Und Firmen die wirklich was zu bieten haben werden ohne Hilfe von unserem Statt fallen gelassen wie damals die Cargo Lifter.Wieviel Schwerlastverkehr währ mit denen endlich von den Straßen.
Kommentar ansehen
25.02.2016 14:14 Uhr von ar1234
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Tempra: CargoLifter war noch größerer Scheiß als die vorgenannten. Die Dinger hätten zwar fliegen können, doch es mangelte einfach an realer Nachfrage. Der Wind, der bestehende sonstige Luftverkehr und vor allem die Kosten pro Flug hätten die zweckmäßige Anwendung auf wenige Spezialfälle beschränkt. Für alles andere währen die zu teuer und zu langsam. Niemand möchte für ein Brot 25 Euro mehr zahlen und eine woche extra warten, nur weil es beispielsweise von Hamburg nach Bremerhaven mit dem Cargolifter geliefert wurde.

Die Straßen könnten nur mit besseren Bahnverkehr leergemacht werden, doch das möchten die Firmen trotz der günstigen Preise nicht, da immer mehr auf "Just in Time" gesetzt wird. Just in Time hätten die Cargolifter auch in den wildesten Träumen der Aktionäre nicht bieten können.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
Kommentar ansehen
25.02.2016 19:27 Uhr von e.honnecker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Tempra: Wenn du dich mal mit dem technischen Prinzip des Cargolifter beschäftigt hättest würdest du nicht solchen Müll schreiben. Das Prinzip vom Cargolifter erforderte die Aufnahme von Ballastwasser (bis zu 300 to) bei "Leerflug". Das hätte natürlich an jeder Entladestelle in die Ballasttanks gepumpt werden müssen. Damit war der wirtschaftliche Betrieb nicht möglich. Letztendlich war das Projekt "Cargolifter" eine optimale Möglichkeit Fördermittel abzugreifen und Steuermillionen zu verbrennen.
Die Idee an sich ist ja nicht schlecht.....

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Interview: Sigmar Gabriel verteidigt Stinkefinger gegen pöbelnde Neonazis
Gabriel fordert jetzt Obergrenze für Integration
AfD/CSU: Söder und Petry fordern Rückführung Hunderttausender Flüchtlinge


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?