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Wien: Weil Autofahrer einen Euro für Strafe mehr überwies, fordert Behörde nun 70 Euro

Ein Autofahrer in Österreich wurde auf einer Straße mit 71, statt den üblichen 50 Stundenkilometern geblitzt. Ein Brief der Verkehrsbehörde forderte den Autofahrer auf, 56 Euro Strafe zu bezahlen.

Dieser überwies jedoch einen Euro mehr auf das Konto der Verkehrsbehörde. Nun flatterte dem Autofahrer erneut ein Brief ins Haus. In diesem fordert die Behörde erneut den Autofahrer auf, nun 70 Euro zu bezahlen.

Medien in Österreich geben der Behörde recht. Ein zu hoher oder zu niedriger überwiesener Betrag, kann zu einer nicht fristgerechter Einzahlung bei der Behörde führen, die einen erneuten Bescheid verschicken dürfen.


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WebReporter: Supi200
Rubrik:   Auto / Straße & Verkehr
Schlagworte: Euro, Strafe, Wien, Behörde, Raser
Quelle: oe24.at

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2016 13:34 Uhr von rubberduck09
 
+57 | -2
 
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Seit wann können denn die Medien recht sprechen? Oder ticken die Uhren in Österreich denn derart anders?
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23.02.2016 13:36 Uhr von slick180
 
+33 | -2
 
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wuerde vor gericht gehen. wo steht dass man nicht mehr ueberweisen darf ?
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23.02.2016 14:05 Uhr von CheesySTP
 
+13 | -1
 
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Ein Arbeitskollege hatte so ein ähnliches Problem. Die Überweisungen werden von einen Computer überprüft.

Sobald da Irgendetwas nicht richtig ausgefüllt ist, kann der Computer die Überweisung nicht zuordnen.
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23.02.2016 14:15 Uhr von rubberduck09
 
+13 | -2
 
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Hat die Kommunalverwaltung ein _recht_ darauf dass Überweisungen elektronisch zuordenbar sind?

Was würde denn passieren wenn der Betrag stimmt und der Verwendungszweck auch aber man bei der Vorgangsnummer ´kreativ´ auf UTF-8 Zeichen ausweicht? (Ich weiß - ist bei ÜW nicht erlaubt aber rein hypothetisch) Ein Mensch hat damit kein Problem - aber der Computer versteht dann nur Bahnhof.

Es würd vielleicht schon reichen die 1-en durch I zu ersetzen, schon wär der Computer geleimt.
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23.02.2016 14:48 Uhr von stoske
 
+5 | -0
 
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@rubberduck09: Sie "sprechen" nicht recht, sondern "geben" recht. Sind also nur dessen Meinung. Und Meinen darf jeder wie er mag.
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23.02.2016 16:16 Uhr von aaback
 
+7 | -3
 
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Das ist Österreich. Da zahlt man auch Strafe, wenn man in der Öffentlichkeit rülpst.
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23.02.2016 18:16 Uhr von damokless
 
+5 | -2
 
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"In diesem fordert die Behörde erneut den Autofahrer auf, nun 70 Euro zu bezahlen. "

und ich würde die Behörde freundlich auffordern, mich am Arm zu lecken.
Die Strafe wurde bezahlt, Ende.
und wenn ich dann in den Knast käme. Das würde die Behörde nur noch mehr kosten, denen aber nichts einbringen und irgendwann würde das sogar der dümmste Beamte einsehen.
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23.02.2016 20:41 Uhr von Humpelstilzchen
 
+7 | -0
 
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Ist doch immer schön zu sehen, wie die Automatisierung unseren Alltag erleichtert, gell?
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23.02.2016 21:17 Uhr von honso
 
+2 | -1
 
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na das nenne ich mal gewinnbringende volksverarsche.....
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23.02.2016 21:21 Uhr von NilsGH
 
+2 | -1
 
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Soll der arme Mann doch mal ne Gegenrechnung aufmachen: 1 € zu viel überwiesen: geschenkt. Eine Stunde für die Bearbeitung des unnötigen Mahnbescheides über 70,- €: 35,- € Stundenlohn. Porto, Versand und "Bearbeitungskosten": 10,- € (pauschal).
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24.02.2016 07:03 Uhr von Guruns
 
+3 | -0
 
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Na jetzt nicht über die Össi´s meckern. So kleinkarierte Beamte findet man auch in Deutschland.
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24.02.2016 09:04 Uhr von mort76
 
+4 | -4
 
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Guruns,
die Behörden reagieren so, weil Querulanten wie die Reichsbürger bei sowas mittlerweile gerne ein bißchen mehr Geld überweisen, als gefordert wurde, nur, um dieses Geld dann zurückzufordern, um so mehr Kosten zu verursachen, als sie Strafe zu zahlen hatten.

Für solche Behörden-Reaktionen könnt ihr euch also bei diesen Volltrotteln bedanken, die mit ihren Aktionen nur Kosten für den Steuerzahler verursachen...vielen Dank auch dafür.

(Und ja: diese Spinner gibts auch in Österreich.)
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24.02.2016 09:38 Uhr von alter.mann
 
+2 | -1
 
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nun, das wird wohl nicht "die behörde" oder "der beamte" ausgelöst haben, sondern schlicht ein automatisierter ablauf - sehr wahrscheinlich unkontrolliert. vll hat der delinquent das auch beabsichtigt? ein bisschen aufmerksamkeit erheischen?

ansonsten ist es die meldung nicht wert; in aller regel lässt sich so etwas mit einem anruf klären - egal ob in D oder A.

gruß
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24.02.2016 10:04 Uhr von dieterhecht1949
 
+2 | -3
 
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Demnach kosten also 21 KM/H zuviel NICHT 56 €uro, sondern 126 €uro. Naja Beamte, dass sagt doch alles
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24.02.2016 10:06 Uhr von dieterhecht1949
 
+1 | -1
 
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Demnach kosten 21 KM7H zu schnell keine 56 €uro sondern 126 €uro, oder
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24.02.2016 10:54 Uhr von AMB