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Sylt: Naturschutz - Hochseeangeln am Sylter Außenriff soll verboten werden

Vor der deutschen Nordseeinsel Sylt soll das Hochseeangeln verboten werden. Das Außenriff der Insel soll ein Naturschutzgebiet werden. Gegen diese Pläne hat sich nun unter anderem der Tourismusverband geäußert.

"In vielen Küstenorten Schleswig-Holsteins spielt das Thema Hochseeangeln eine bedeutende wirtschaftliche Rolle und trägt zur Imagebildung der Orte bei", so der Tourismusverband Schleswig-Holstein. Auch das Umweltministerium des Landes äußerte, dass ein komplettes Verbot falsch wäre.

Robert Habeck, Umweltminister von den Grünen, sagte, dass die Pläne grundsätzlich zu begrüßen seien. Aber ein Angelverbot sei über das Ziel hinausgeschossen, so Habeck. Die Fischerei würde laut Nicola Habel vor Sylt ohnehin keine große Rolle spielen, womit ein Verbot nicht gerechtfertigt wäre.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Sylt, Naturschutz, Angeln
Quelle: shz.de

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22.02.2016 19:52 Uhr von Karlchenfan
 
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Also manchmal....da fällt mir so gar nichts mehr zu irgendwelchen Ideen ein.
Bin selber Angler,der dem Hochseeangeln nichts abgewinnen kann,aber da hängen in etlichen Orten,wo dies Kutter tätig sind, Existenzen dran.Die Fischfangflotte Deutschland ist schon völlig kaputtgeschrumpft,diejenigen,die sich mit der Hochseeangelei eine alternative Lebensgrundlage haben erschaffen können,nun endgültig rauszudrücken,das ist so was von hahnebüchen weltfremd.
Beim Hochseeangeln werden keine Netze verwendet,die den Meeresboden umgraben und alles zerlegen,was da unten an Steingebilden,Biotopen Fauna und Flora vorkommt.
Die Fangerträge von hundert Angelkuttern kommen nicht an die eines einzigen Netztrawlers heran.Das ist nur mal wieder blindwütiger Aktionismus und Peta Bauchkraulen.

Ich gehe mit Peta in soweit konform,das ich Pelztierzuchten rein zum Abschlachten der Tiere für die Fellgewinnung für babarisch halte,aber so ein klein wenig die Kirche im Dorf lassen,würde den Peta Leuten ganz gut zu Gesicht stehen.
Das reguläre Angeln in Deutschland ist dermaßen reglementiert,da ist überhaupt kein Raum für Missbräuchlichkeiten,die Vereine leisten hervoragende Arbeit beim Gewässerschutz,da denen jedesmal,wenn einem Petaereiferer ein Furz quersitzt wieder auf die Angler eindreschen find ich weit über das Ziel hinaus.
Kümmert Euch um Jammerhundezuchten, Großwildjagd, Walkiller,whatever,aber raus aus den Bereichen,wo Satzungen,freiwillige Beschränkungen und in Hamburg behördliche Auflagen aus Ahnungslosigkeit sowieso schon das Anglerleben sauer machen.

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