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Österreich: Kritik an Flüchtlingspolitik aus Deutschland abgewunken

Österreich hat sich gegen die Kritik aus Deutschland in Sachen Flüchtlingspolitik zur Wehr gesetzt. Die Innenministerin des Landes, Johanna Mikl-Leitner, äußerte, dass Deutschland "völlig unterschiedliche Signale" senden würde.

Zuvor hatte der deutsche Innenminister, Thomas de Maizière, schwere Kritik an Österreich geäußert, weil das Land bis zu 3.200 Flüchtlinge pro Tag nach Deutschland weiterreisen lasse. Diese Zahl sei viel zu hoch, so der Minister.

Mikl-Leitner äußerte jetzt allerdings, dass das Durchwinken der Flüchtlinge schon in Griechenland anfangen würde. Griechenland könne keine Politik der offenen Grenzen zugesichert bekommen, um dann von Österreich zu verlangen, die Flüchtlinge nicht nach Deutschland weiterreisen zu lassen.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Österreich, Kritik, Flüchtlingspolitik
Quelle: spiegel.de

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