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Thüringen: Ein Drittel der Flüchtlinge sind von sich aus wieder ausgereist

Der MDR berichtet über 10.000 Flüchtlinge die noch vor ihrem Asylverfahren das Bundesland Thüringen verlassen haben, davon 1.034 alleine im Zeitraum von Weihnachten bis Ende Januar. Diese Personen halten sich rechtlich gesehen illegal in Deutschland auf.

Die Gründe der eigenwilligen Weiterreise ist die Suche nach möglichen Verwandten. Die Ziele sind unter anderem Großstädte wie Berlin, Hamburg und Stuttgart. Es werden auch die Benelux-Staaten und Skandinavien angesteuert.

Der Migrationsminister Dieter Lauinger von Bündnis 90/Grüne setzt Hoffnungen auf die Einführung des Flüchtlingsausweises im Sommer. Das Asylverfahren soll ausschließlich dort stattfinden, wo sich der Betroffene zuvor registrieren ließ.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Thüringen, Drittel, Registrierung, Flüchtlingsstrom
Quelle: otz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2016 18:09 Uhr von det_var_icke_mig
 
+26 | -4
 
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der Titel ist irreführend, denn er impliziert, dass die Richtung Heimat "abgereist" sind, sie sind aber nur weiter gereist.

Das dumme ist nur, dass sie damit ihren Asylantrag versaut haben und jetzt abgeschoben werden müssten so man sie denn wieder aufgreift.

Leider wird das wieder nicht passieren und die Politik wird wieder irgendwelche Ausflüchte finden warum das Verfahren wiederaufgenommen werden soll.

Sowas macht die Sache dann erst wirklich schlimm, nicht deren Ankunft oder das Asylverfahren selber, wie immer gerne dargestellt wird.
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21.02.2016 19:31 Uhr von aaback
 
+15 | -4
 
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Sobald die eine Stadt ihrer Wahl erreicht haben, können die sich beim Sozialamt melden und kriegen Unterkunft und Geld. Sanktionen gibt es keine.
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21.02.2016 20:03 Uhr von AMB
 
+3 | -8
 
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Dieses Verfahren ist tatsächlich unmenschlich und wen wundert es, daß der Flüchtling zu seiner Familie reist, so denn er sie finden kann.

Die Erfassung und Registrierung einer tatsächlichen Identität ist wichtig. Jemanden vor Ort für 1 Jahr und länger fest zu setzen, weil so lange dauert das ja manches mal halte ich für schlicht weg unmenschlich. Da wir im Zeitalter des Computers leben kann man solch ein Unterfangen weder akzeptieren noch verstehen, den man kann sehr wohl an einer Stelle die Daten erfassen und verarbeiten. Dazu muß niemand an dieser Stelle festgenagelt werden. Vermutlich ist es sogar billiger, wenn der Flüchtling zu seiner Familie zieht.

Nur vielleicht wäre es gut, wenn man eben bei der erneuten Meldung des selbigen dann gleich merkt, daß man ihn ja schon kennt. Spart Verwaltungsaufwand.
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21.02.2016 20:05 Uhr von hochwasserpeter
 
+12 | -3
 
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Ich würde eher "Untergetaucht" sagen, denn Illegales umherwandeln in Deutschland ist nichts weiter als Ab / Unter getaucht,
um dann in irgendeiner Bude zusammen mit 10 Brüdern und 20 Kindern zu hausen um auf Plünder Tour zu gehen.
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21.02.2016 20:46 Uhr von Lebensgefahr
 
+10 | -3
 
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Zitat:
Der Migrationsminister Dieter Lauinger von Bündnis 90/Grüne setzt Hoffnungen auf die Einführung des Flüchtlingsausweises im Sommer. Das Asylverfahren soll ausschließlich dort stattfinden, wo sich der Betroffene zuvor registrieren ließ.

Ein Dummschwätzer. Mit der blödsinnigen Aussage holt er keinen einzigen von diesesn geflüchteten Wirtschaftsflüchtlinge zurück.
Nur Taten zählen. Herr Minister lügen Sie uns nicht an, sondern tun sie mal heute bitte. den Ausweis werfen die doch eh wieder weg. Die sind nicht so blöd wie Politiker.
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21.02.2016 20:51 Uhr von Launcher3
 
+6 | -2
 
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@det_var_icke_mig

<<Sowas macht die Sache dann erst wirklich schlimm, nicht deren Ankunft oder das Asylverfahren selber, wie immer gerne dargestellt wird. >>

Doch, das macht es schlimm. Wie immer wieder gerne, aber leider nicht so häufig dargestellt wird, handeln diese Personen mit ihrer illegalen Einreise gegen geltendes europäisches Recht, siehe Dublin, und sind damit nicht asylberechtigt.
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21.02.2016 22:55 Uhr von -666-
 
+6 | -1
 
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Unsere Kinder und Kindeskinder werden uns später einmal vorwurfsvoll fragen "warum habt ihr denn damals nichts dagegen gemacht"?
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22.02.2016 09:13 Uhr von Brit2
 
+0 | -0
 
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"Abgereist" verlautet etwas ganz anderes als "in die nächste Stadt weiter gereist". ABREISE verkündet stattdessen "wieder raus aus Deutschland". Irrtum!
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22.02.2016 19:18 Uhr von det_var_icke_mig
 
+0 | -0
 
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@Launcher3: du postest jedes mal denselben Scheiß drückst dich aber vor der Antwort auf immer dieselbe Frage ...

ich poste sie dir aber gerne wieder: was willst du mit denjenigen machen die von den "sicheren Drittstaaten" unregistriert weiter geschickt werden?

Denn in dem von dir immer wieder angeführten Dublin Abkommen steht, dass sie im ersten sicheren Staat in dem sie ankommen registriert werden müssen, nur dass die das nicht mehr machen!

Also was willst du mit denen tun?

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