20.02.16 13:26 Uhr
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Drohung: Saudi-Arabien will Syrien für die Russen zum zweiten Afghanistan machen

In Syrien fliegen russische Flugzeuge nahezu ungehindert Kampfeinsätze und bombardieren nach Belieben Rebellen- und IS- Stellungen. Nach einer Ankündigung von Saudi-Arabien könnten russische Flugzeuge oder Hubschrauber bald aber für die Rebellen durchaus verwundbar werden.

Der Außenminister Saudi-Arabiens, Adel al-Jubeir, kündigte an, man wolle "der gemäßigten Opposition ermöglichen, Hubschrauber und Flugzeuge des Regimes auszuschalten". Dadurch werde man die Machtverhältnisse so ändern wie einst in Afghanistan.

Hierfür werde man moderaten Oppositionsgruppen Boden-Luft-Raketen liefern. Russland werde Assad nicht retten können. Dieser müsse abtreten und somit einen politischen Prozess ermöglichen. Andernfalls würde der Krieg so lange andauern bis Assad besiegt ist.


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WebReporter: Trusty77
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Syrien, Saudi-Arabien, Drohung, Saudi, Russen
Quelle: spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2016 13:39 Uhr von kuno14
 
+12 | -2
 
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also wollen die allseits beliebten saudis luft boden raketen liefern?
denke mal wenn sie es wie die amis damals in afganistan machen,wird wohl diesmal russland zurückschlagen.
und die amis werden sich raushalten(müssen).
gute nacht erde..............
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20.02.2016 13:55 Uhr von ar1234
 
+4 | -5
 
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Das schaffen die von Assad aus den Gefängnissen freigelassenen Islamisten schon ganz alleine. Oder glauben die Russen allen Ernstes, dass sie in einem völlig chaotischen Land mit so vielen Spannungen und so einer verhassten und gewaltbereiten Regierung es leichter haben werden, als die Amis im Irak? Da durfte die Bevölkerung selbst ihre Regierung wählen und US-Bodentruppen waren über das ganze Land verteilt und hatten trotzdem nie wirkliche Kontrolle über den Terror.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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20.02.2016 14:17 Uhr von G-H-Gerger
 
+5 | -2
 
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Das war zu befürchten und fast vorauszusehen. Chaos im Quadrat.
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20.02.2016 14:19 Uhr von hasennase
 
+3 | -4
 
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die niederlage in afghanistan hat schon mal eine russische regierung stürzen lassen.... mal sehen wie putin als unbesiegbarer seinen lemmigen erklärt wenn es auf einmal jets vom himmel regnet.
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20.02.2016 14:32 Uhr von Trusty77
 
+6 | -1
 
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Die Saudis haben sicher genug Geld um massenweise moderne Luftabwehr da rein zu schaffen. Die Frage ist nur wer die am Ende in die Finger bekommt. Ich sehe schon kommen, dass zum Schluss die IS-Horden damit auf alles schießen was in der Luft ist.
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20.02.2016 14:43 Uhr von ptahotep
 
+2 | -1
 
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@hasennase:
Hä?
Meinst Du etwa als Michail Gorbatschow vom alten KPdSU-Kader ("Bande der Acht") 1991 geputscht wurde und dann "Mr. Vodka" (Boris Jelzin) als ernannter Oberster Sowjet die Verwirrung nutzte um die KPdSU als verfassungsfeindliche/illegale Vereinigung einzustufen und so Gorbatschow, da Mitglied in der verbotenen KPdSU, zu deplatzieren, was dann im Dezember 1991 zum Rücktritt Gorbatschows führte?
So weit ich informiert bin ist Tschernenko 1985 eines natürlichen Todes gestorben.
Und Gorbatschow hat die Politik der Offenheit (Glasnost) und des Umbaus (Perestroika) angefangen und teilweise praktizieren können, was unter anderem einen Truppenabzug sowjetischer Kräfte aus Afghanistan bis Anfang 1989 ermöglichte.
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20.02.2016 14:52 Uhr von architeutes
 
+2 | -0
 
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Am Ende werden alle betrogen wie in Libyen.
Der Westen , mit finanzieller Hilfe Katars, hat den Zusammenschluss der oppositionellen Kräfte , den "Übergangsrat" unterstützt.
Und am Ende zauberte Katar seine eigene Version von der Zukunft Libyens aus dem Hut.
Alle wurden betrogen , das brachte Clans , so wie die Opposition in die Position der Verlierer.

So eine Scheiße ist im Nahen Osten wohl immer zu erwarten , am Ende wird man betrogen.
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20.02.2016 14:57 Uhr von Gothminister
 
+5 | -1
 
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Die Saudis sollten mal nicht so die Schnauze aufreißen, sonst sind sie die nächsten. Kann schnell gehen, wie die Geschichte zeigt.
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20.02.2016 15:23 Uhr von AMB
 
+2 | -1
 
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Mir fehlt da jetzt eigentlich noch die Bodentruppenübung der Chinesen.

Aber so wie es aus sieht zeigen sie jetzt ihr wahres Gesicht und unterstützen nun den IS nicht nur ein wenig.

Allerdings kann so was nach hinten los gehen, weil wenn jemand etwas Bekämpft, dann hoffe ich doch, daß man die Ursache bekämpft also nicht wartet bis die Raketchen in Position sind sondern den Lieferanten, der sie ja deutlich als Angriff auf den Weg bringt so begrüßt, daß die Lieferung nicht mehr erfolgt, weil der Lieferant ausgefallen ist. Vielleicht weil die Waffenlage alle plötzlich abgebrannt sind etc. Kann mir vorstellen, daß der Iran sich beim Löschen gerne beteiligt.

Mir fällt dazu nur ein, was mein Großvater immer gesagt hat, wenn dir jemand droht behandle ihn als hätte er die Drohung schon wahr gemacht.

Vielleicht kann man die Raketen bevor sie eingesetzt werden schon mal vorsorglich einäschern.

[ nachträglich editiert von AMB ]
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20.02.2016 15:53 Uhr von Perisecor
 
+3 | -2
 
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@ pistolenkurt

"... und die Taliban aufbauten..."

Nein.
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21.02.2016 00:33 Uhr von detluettje
 
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Wer weiß, vielleicht bricht bei den Saudis dann auch mal eine "Farbenrevolution" aus.

Ich freue mich auf das Eingreifen der Saudis und der Türkei.
Es wird eine interessante Konstellation werden, gerade was die Haltung europäischer Staaten anbelangt.
@USA: Bis jetzt lief es nicht so gut.
Aber ihr habt ja noch ein paar False Flack in Petto.
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21.02.2016 11:09 Uhr von teufel789
 
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123456 7890

[ nachträglich editiert von teufel789 ]
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21.02.2016 11:58 Uhr von Karlchenfan
 
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Sollten die Saudis dort offen Partei ergreifen,sich ev. so richtig einmischen,wird der Iran sich nicht raushalten (können),schließlich geht es um schiietische Glaubensbrüder,die dann der Waffenqualität aus USA und Europa ziemlich hilflos gegenüber stehen.
Was mir aber dabei in den Kopf kommt,eigentlich besteht in den Ölstaaten der überwiegende Anteil der Bevölkerung aus ziemlich geknechteten Arbeitsdrohnen,die dort nicht abstammend sind.Wenn sich dort dann irgendwie ein von außen gesteuerter Wiederstand bildet,dann brennt die gesammte Region,nicht nur wie gegenwärtig Syrien,Irak und Jemen.Ob das Nester wie Brunai,Kuwait,größere Staaten wie VAE und Saudi Arabien dann schadlos überleben?
Das kann da unten ganz plötzlich wie ein kapputer Boiler hochgehen.Schön wird das dann nicht und die Folgen werden uns wie üblich plötzlich und unerwartet auf garantiert dem falschen Fuß erwischen.
Wenn das dann nach Nordafrika überschwappt,dann gute Nacht.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]
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21.02.2016 12:41 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ Karlchenfan

Du weißt, dass Brunei in Südostasien liegt, ja?

Außerdem beteiligt sich der Iran doch jetzt schon schon sehr stark im Syrien-Krieg.
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21.02.2016 16:16 Uhr von Borgir
 
+2 | -1
 
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1. Das wird den Russen unter Putin nicht passieren
2. Saudi-Arabien sollte den Mund nicht so voll nehmen, wenn man gemeinsame Sache mit übelsten Terroristen macht und kurz vor der Staatspleite steht, weil der Ölpreis so niedrig ist
3. Daesh läuft jetzt schon vor den Russen davon
4. Saudi-Arabien wäre auf Waffenlieferungen durch westliche Staaten für die Terroristen angewiesen. Das kann sich keiner dieser Staaten mehr leisten, da schon so viel davon bekannt ist, was Saudi-Arabien so alles finanziell und mit Waffen unterstützt
5. Syrien geht Saudi-Arabien im Prinzip überhaupt nichts an, Punkt.
6. Saudi-Arabien sollt sich nicht über Gebühr mit Putin anlegen.
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24.04.2016 00:39 Uhr von Karlchenfan
 
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@ Persil
Brunai-Ölförderstaat,jede Mege arbeitendes Volk ohne entsprechende Staatsangehörigkeit?
Absolut reaktionärer muslemischer Führungsstil?
Wenn es bei den anderen Ölförderstaaten anfängt zu lodern,dann da nicht?Nur weil die 3,50 km weiter weg sind?

Witzbold.

Fällt da einer fallen alle,dafür ist die indigene Bevölkerung jeweils nicht zahlreich genug und wahrscheinlich auch nicht willens,sich für die Goldbetressten da oben schlachten zu lassen.

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