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Kofi Annan ist für weitgehende Legalisierung aller Drogen

Der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan hat zum Thema Drogen eine liberale Einstellung.

Er hält eine weitgehende Legalisierung aller Drogen für einen sinnvollen Schritt.

"Ich glaube, dass Drogen viele Menschenleben zerstört haben - aber falsche Maßnahmen seitens der Regierungen haben noch viel mehr Elend angerichtet", so Annan.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: Droge, Legalisierung, Kofi Annan
Quelle: n-tv.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2016 15:19 Uhr von Der_Riechel
 
+7 | -6
 
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Das hat er wohl im Drogenrausch gesagt. Steckt ihn ins Altersheim, oder besser , gleich in die Klappsmühle.
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19.02.2016 15:35 Uhr von Atheistos
 
+6 | -0
 
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Drogen, die dich bereits bei dem ersten Konsum abhängig machen, frei zu geben, halte ich für weniger ratsam.
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19.02.2016 15:52 Uhr von IM45iHew
 
+4 | -2
 
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@ Atheistos:

Auf der einen Seite hast du sicherlich recht. Im ganzen Betrachtet richten Drogen aber viel schlimmere Dinge an als bei uns zu sehen. Ein Bahnhofsjunkie in Deutschland ist ja nur die Spitze des Eisberges. In den Ländern in denen diese Drogen produziert werden herrscht Krieg. UNBETEILIGTE Menschen sterben weil sich irgendwelche Drogenbarone um die Herrschaft streiten. Und sie sind sehr mächtig auf diesen Teilen der Erde. Würden Drogen (!)unter bestimmten Bedingungen(!) legalisiert, würde ihr Markt und damit ihre Macht zusammenbrechen und das wäre meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung.

Die wenigsten Menschen würden beispielsweise Heroin probieren nur weil man es legal erwerben kann. Im Gegenteil... Die Risiken sind jedem Menschen in der westlichen Welt bekannt und durch die Legalität verliert es seinen Reiz z.B. bei Minderjährigen. Und der Junkie am Bahnhof ist meiner Meinung nach sowieso nicht mehr zu retten.
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19.02.2016 15:54 Uhr von benjaminx
 
+4 | -1
 
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Der tickt doch nicht mehr ganz sauber.
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19.02.2016 16:34 Uhr von Silla
 
+4 | -3
 
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Das Verbot von Drogen führt zu mehr Gewalt und dem Wachsen mafiöser Organisationen. Bestes Beispiel ist die Prohibition in den USA in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Unter dem Vorwand Menschen schützen zu wollen, spielt man den Verbrechern in die Hände.

Es macht also Sinn, der Mafia das Geschäft zu vermiesen.


Alkohol und Tabak sind bei uns legalisiert. Keiner käme auf die Idee, den Fusel und das Rauchkraut zu verbieten. Daran sterben aber jedes Jahr 85 mal mehr Menschen als als an allen illegalen Drogen zusammen.

2001
Tabak 111.000 Tote
Alkohol 42.000 Tote
illegale Drogen 1812 Tote

Quelle: http://www.drogen-aufklaerung.de/...
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19.02.2016 17:50 Uhr von dna692
 
+1 | -0
 
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Das Problem sehe ich darin, dass die Politik das Thema nicht anfassen will, weil sie die Reaktionen der Wähler befürchtet.

Sogar innerhalb der CSU gibt es Leute, die nicht leugnen, dass Probition mehr Probleme schafft, als sie löst. Und dass Cannabis ein sehr wirksames Medikament ist. Sie sagen es nur nicht laut.
Und an der Stelle sehe ich die Aufgaben der Medien, die die Gesellschaft peu à peu mit dem Thema konfrontiert, aufklärt und so Vorurteilen entgegen wirkt.
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19.02.2016 20:06 Uhr von IM45iHew
 
+1 | -0
 
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NurausVerzweiflung:

Ja sichererlich eine Lücke in meiner Argumentation. Allerdings habe ich ja geschrieben dass Drogen nur unter bestimmten Vorraussetzungen legalisiert werden sollten. Und damit habe ich nicht gemeint dass es dann an jeder Ecke einen (weiteren) Drogenautomat gibt. Vielmehr sollte man sich um Drogen zu erhalten registrieren lassen und dann auch nur am Ausgabeort konsumieren dürfen. So wird verhindert das die Drogen an nochnicht Drogenabhängige weitergegeben werden kann. Ausserdem erhält man die Möglichkeit auf die Abhängigen zuzugehen um ihnen einen eventuellen Ausweg aus ihrer Misere zu zeigen.

Tatsache ist aber im Moment dass man an jeder Ecke an das Zeug kommt. Oft in schlechter Qualität und völlig unkontrolliert. Daran wird auch die Illegalisierung nichts verändern. Da wo man Geld verdienen kann werden sich immer Leute finden die die Gelegenheit nutzen.
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20.02.2016 13:25 Uhr von Silla
 
+1 | -0
 
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@ NurausVerzweiflung

Während der Prohibition in den USA waren nicht weniger Menschen alkoholabhängig und sind nicht weniger Menschen am Suff gestroben als vorher oder nachher. Von daher sind auch nicht mehr Drogentote zu erwarten, wenn eine andere Regelung als das bisherige Totalverbot praktiziert würde.

Studien aus den Niederlanden zeigen, dass dort die Zahl das Cannabis-Konsumenten gesunken ist, während sie in Deutschlande unverändert geblieben ist.

Deine Frage geht also von falschen Annahmen aus.

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