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USA verklagen Mercedes wegen Abgasmanipulation

In den USA wurden bei 14 Mercedes-Modellen bis zu 65-fach höhere Stickoxid-Werte gemessen als zugelassen. Eine Sammelklage wegen Manipulationsverdacht ist eingereicht worden.

Bereits bei einem Abgastest in den Niederlanden wurden die Stickoxid-Grenzwerte überschritten, diese Tests wurden seitens des Herstellers nicht bestritten.

In der Klageschrift wird aufgeführt, das die zulässigen Höchstwerte in der USA um das 19-fache überschritten wurden, bei tiefen Temperaturen sogar um das 65-fache.


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WebReporter: Niveaulos
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Klage, Mercedes
Quelle: focus.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.02.2016 10:17 Uhr von paulpaul
 
+7 | -2
 
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Interessant dabei ist, dass es deutschen Unternehmen finanziell richtig an den Kragen geht, auch wenn eigentlich kein Schaden entstanden ist.
GM konnte sich bei den defekten Zündschlössern für einen geringen Obolus freikaufen.
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19.02.2016 10:28 Uhr von BW-MAN
 
+8 | -4
 
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wenn man über dem Tellerrand guckt, also nicht nur jetzt Autoindustrie, sondern alle Gebiete, auch Krieg.
Dann kommt man darauf, das USA den Plan hat Europa Wirtschaftlich zu schwächen, damit USA mit dem Dollar besser da steht. Und mächtiger wird.
Darum haben wir ja auch gerade diese Invasion, was von USA gezielt gelenkt wird.
Das gehört alles zum Plan.
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19.02.2016 10:48 Uhr von Mister-L
 
+3 | -0
 
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Wenn dies der einzige weg ist der die Automobilhersteller dazu zwingt ehrliche angaben zu machen bin ich dafür.

Jahrelang machen diese schon angaben zu Verbrauch,Schadstoffaustoss und jeder Depp weis das stimmt nie.
Die haben wirklich gemeint sie kommen damit durch,nun kriegen sie die Rechnung halt auf einmal.

Das was da betrieben wurde ist Betrug am Kunden.

Autos gehören gemessen und dann drauf geschrieben was sie brauchen und ausstossen.

Glaube nicht das wenn sie es ehrlich drauf geschrieben hättend sie deswegen weniger verkauft hätten.
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19.02.2016 11:09 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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@Truth_Hurts: Nein, die deutschen Autobauer sind einfach blöd. baut doch endlich diesen verkackten harnstofftank ein. Das ist doch das ganze Problem. Die Amerikanischen SUV pusten 10 mal soviel abgase in die Luft, aber dank dem Harnstoff eben kein Stickoxid.
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19.02.2016 11:16 Uhr von Berlin0r
 
+1 | -0
 
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@mister-l

Doch sie hätten weniger verkauft, weil die Autos mit diesen Werten garnicht zugelassen worden wären. Um diese Schadstoffwerte einzuhalten hätte das Auto wesentlich teurer werden müssen und das wäre natürlich alles zu Lasten der Kunden gegangen. Möglicherweise hätten es sich dann einige Leute zweimal überlegt ob sie das Auto kaufen obwohl es aufeinmal 4000€ mehr kostet.

Abgasreinigung bedeutet eigentlich immer Leistungseinbußen, diese hätte man wieder kompensieren müssen. Die Autos werden schwerer, brauchen noch mehr Leistung, benötigen dann wieder eine bessere Abgasreinigung... Teufelskreis.
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19.02.2016 11:20 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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Paulpaul,
naja so einfach ist es nicht. Die Opfer bei GM sind beim das Zündschlossdebakel überschaubar (gering).
Bzgl. Abgasskandal dürfte der Schaden (Todesopfer und Umwelt) wohl größer sein, bzw. die Konsequenzen.
Von daher ist es ein wenig nachvollziehbar, warum GM so billig davongekommen ist.

Darüber hinaus mag das von VW und wohl auch Mercedes zwar eine Sauerei sein, es kann aber auch viel Hetzerei durch den Staat, der seinen eigenen maroden Wirtschafszweig schützen will. Aber es zeigt doch auf, wie einfach man ausländische Konzerne in die Knie zwingen kann, im eigenen Land.
Wie würde das eskalieren, wenn man, durch TTIP z.B., dies auch im Land des Konzerns machen könnte?
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19.02.2016 12:18 Uhr von paulpaul
 
+0 | -2
 
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@derSchmu

Es ist doch wohl scheissegal ob wegen dem Zündschloß viele oder wenige Menschen tödlich verunglückt sind. Tatsache ist, es gab Tote und GM wusste von dem Problem. Da ist selbst ein Toter zuviel.
Gibt es wegen den Abgaswerten Tote? Nein !
Konnte sich GM mit 900 Mio. freikaufen? Ja
Warum also kommen auf VW und nun ggf. auch Mercedes Milliardenzahlungen zu? Weil es Konkurrenzunternehmen sind und die amerikanische Autoindustrie durch die wachsenden Importe leidet.

[ nachträglich editiert von paulpaul ]
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19.02.2016 12:46 Uhr von M626150
 
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Und ein weiteres Angriff im Wirtschafts-Krieg gegen Deutschland und Europa. Den Amis ist nix zu schade um von der eigenen Pleite und Unfähigkeit abzulenken. Kriegen nix gebacken außer sich um den Globus zu bomben und überall unqualifiziert dazwischen zu quatschen.
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20.02.2016 11:38 Uhr von Gorli
 
+0 | -0
 
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@ Truth_Hurts:

Ja, die Tanks sind z.B. beim Audi A4 verbaut, werden aber nicht befüllt. Würde ja mehr kosten und den Verbrauch erhöhen...

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