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Los Angeles Krankenhaus zahlt 17.000 US-Dollar Lösegeld an Hacker

Ein 434-Betten-Krankenhaus in Los Angeles (USA) zahlte rund 17.000 US-Dollar (40 Bitcoins) Lösegeld an Hacker, die ihr Computersystem außer Gefecht setzten. Das FBI ermittelt.

Nach Auskunft des Präsidenten des Presbyterian Medical Centers war dies die schnellste Art, um möglichst umgehend wieder arbeiten zu können. Im Gegenzug gab es dann von den Erpressern den Dekodierungsschlüssel.

Es wurden zwar angeblich keine Informationen gestohlen, allerdings konnte das Krankenhauspersonal nicht auf das System zurückgreifen. Auch Telefonanlage und Fax waren lahm gelegt.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   High Tech / Computerkriminalität
Schlagworte: Dollar, Hacker, Krankenhaus, Los Angeles, US-Dollar, Lösegeld
Quelle: upi.com
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2016 16:05 Uhr von thegamer321
 
+7 | -0
 
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Tja die wissen nun das es dort was zu holen gibt... Spitze! Das wird nicht der letzte Angriff gewesen sein ;)
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18.02.2016 16:25 Uhr von ted1405
 
+4 | -0
 
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@thegamer321:
Ganz im Gegenteil. Gerade bei Krankenhäusern und anderen, mittelständischen Unternehmen erwarte ich eigentlich eine vernünftige Datensicherung. Dass das hier nicht der Fall war, finde ich richtiggehend erschreckend (wobei das bei deutschen Krankenhäusern vermutlich seltenst anders aussehen dürfte).
Davon ab bezweifle ich stark, dass das ein gezielter Angriff war. Es war vermutlich vielmehr ein simpler Glückstreffer.

Privatpersonen und kleine Unternehmen erwischt dieser "Verschlüsselungsscheiß" dabei häufig viel heftiger. Backups werden hier oft sehr stiefmütterlich behandelt. Fängt sich hier ein PC diese Software ein, bleibt in der Regel nichts anderes übrig, als zu bezahlen. Ansonsten sind Fotosammlungen, Dokumente und alles mögliche schnell unwiderbringlich verloren.

Ich hatte das Problem (und diese/eine ähnliche Malware) vor zirka 3 Monaten bei einer Kundin von mir. Bekommen hat sie das Ding durch ein Werbebanner einer seriösen Hotel-Webseite. Es hatte innerhalb von 30 Minunten mehrere Gigabyte an Daten verschlüsselt.
Glücklicherweise läuft dort schon seit Jahren ein Linux-Server mit kummulativem Backup. Das Wiederherstellen der Daten war eine Sache von Minuten.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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19.02.2016 09:22 Uhr von tsunami13
 
+2 | -1
 
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Backup? Quatsch! Zu teuer! Brauche ich nicht! Läuft doch!
Externe Festplatte für 30 €
Kaufe alle 3 Jahre neue PCs
Habe ne Spiegelung
Habe ne Überspannung
Ich brenn dann mal
Mache jede Woche ein backup - Auf die interne Platte
Habe eine Brennautomatik entwickelt. Also zB jede Woche wird eine Blu-Ray gebrannt. Der Kunde braucht nur die Dinger zu wechseln. Nee nee brauche ich nicht.
10 Jahrer alter XP-Server... Läuft doch.
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19.02.2016 09:52 Uhr von ted1405
 
+0 | -0
 
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Diese Art von Malware verschlüsselt Dateien auf ALLEN irgendwie erreichbaren Laufwerken - ob intern, extern oder Netzwerk spielt da keine Rolle, so lange ein Schreibrecht besteht.

Eine automatische Spiegelung (z.B. Raid 1) nützt nichts, da die Verschlüsselung auch sofort in der Spiegelung gegeben ist. Ebensowenig jedes automatische Backup auf irgend eine ständig verfügbare, weitere Festplatte, da auch diese Sicherungsdateien sofort von der Malware verschlüsselt und somit zerstört werden.

Von Softwarelösungen (Virenscanner, etc.) einmal abgesehen ist der einzige, günstige und wirkungsvolle Schutz dagegen ein regelmäßiges Backup auf DVD/Bluray oder auf eine externe Festplatte/USB Stick, welche aber NUR FÜR DAS BACKUP angeschlossen wird und ansonsten abgekabelt ist.
Aber auch hier muss vor jedem Anstöpseln sicher gestellt sein, dass der Computer nicht kompromittiert ist und Daten nicht bereits verschlüsselt sind.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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19.02.2016 19:48 Uhr von FutureC
 
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Wozu ein Backup machen wenn man auch 17.000 Euro Lösegeld zahlen kann?
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20.02.2016 11:06 Uhr von tsunami13
 
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@negativgeber: Das war Ironie.

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