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München: Hausbewohner besorgt über mögliche Gaunerzinken

Bewohner in München haben besorgt die Polizei alarmiert, weil sie merkwürdige Kreuze an der Wand neben ihren Türen fanden.

Die Markierungen sehen wie Gaunerzinken aus, die früher Bettler oder Hausierer hinterließen, um anderen mitzuteilen, ob dort etwas zu holen ist. Heutzutage erscheint diese Kommunikationsform jedoch etwas antiquiert.

Die Polizei riet den Bewohnern des Hauses ruhig zu bleiben und die Markierungen einfach zu übermalen. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich professionelle Einbrecher auf so ein Gekrakel verlassen. Die kennen die wohlhabenden Gegenden", so Kommissariatsleiter Reinhold Bergmann.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte / Delikte
Schlagworte: München, Diebstahl, Gauner
Quelle: sueddeutsche.de
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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2016 14:26 Uhr von Gur_Aryeh777
 
+18 | -3
 
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dann würd ich selber ein paar zinken anbringen, die darauf hindeuten das hier die polizei wohnt...
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18.02.2016 14:41 Uhr von ar1234
 
+10 | -3
 
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Diese Zinken werden von Verbrechern nicht benutzt um "Fremde" Verbrecher zu informieren, sondern um eigene Bandenmitglieder zu informieren. Einer beobachtet ein bestimmtes Gebiet für eine Weile und macht dann die Zinken. Und der Rest der Truppe geht dann später durch und handelt nach Anweisung der Zinken.

@Gur_Aryeh777: Gute idee aber leider wirds nix bringen. Es könnte sogar das Gegenteil zur Folge haben, da die Verbrechertruppe dadurch besonders aufmerksam wird. Die sind ja nicht blöde und sehen an der "Handschrift" und der Art der Zeichen, ob ihr Kundschafter das gezeichnet hat oder nicht.
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18.02.2016 15:09 Uhr von slaveZERO81
 
+13 | -4
 
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Tolle Aussage der Polizei. Ausserdem werden Markierungen und Zeichen serwohl benutzt. Teilweise mit gezeichneten Markierungen am Haus oder Pappauschnitten (Kreise und ähnliches) im Eingangsbereich (unter der Fussmatte). Gerne wird dies von reisenden Gruppen (Roma usw.) verwendet. Die Kinder und Jugendlichen inspizieren und markieren die Gegend und anschließend kommen dann die Ausführer.

Das ist der Polizei auch bestens bekannt, hat mir ein guter Bekannter (selber Polizist) erzählt. Deshalb finde ich es echt eine Frechheit, wenn besorgte Bürger so abgespeist werden. Und das hat auch nichts mehr "Panik vermeiden" zu tun.

[ nachträglich editiert von slaveZERO81 ]
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18.02.2016 15:19 Uhr von architeutes
 
+7 | -1
 
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Wenn man weis das sie kommen kann man sie gebührend empfangen , ich würde mich zu mindest vorbereiten.
Wenn die Nachbarschaft zusammen hält könnte es übel für solche Brüder werden.
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18.02.2016 16:46 Uhr von Sonja12345
 
+13 | -0
 
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@ architeutes:
Spätestens dann wird die Polizei plötzlich aktiv. Und zwar gegen die Nachbarschaft. Wie kann man denn auch den armen Verbrechern zu dolles Aua machen...

[ nachträglich editiert von Sonja12345 ]
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18.02.2016 18:08 Uhr von Macinally
 
+5 | -0
 
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Hatten wir in der Nachbarschaft auch schon, dafür kommt die Polizei selbst in der Provinz nicht aus der warmen Wache.
Die sinngemäße Aussage war " Ist ja noch nichts passiert".

Anderseits, was sollen die da auch machen?
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18.02.2016 19:13 Uhr von Neu555
 
+0 | -6
 
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Der Ursprung dieser Zeichen liegt bei Bettlern und Hauierern die durch die Gegend zogen und so andern Bettlern und Hausierern mitteilten wo´s was zu holen gibt.
Für Einbrüche und ähnliches sind die Zeichen total unlogisch und es gibt außer den Grüchten nirgendwo einen Nachweis über derartige Zusammenhänge.
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18.02.2016 19:27 Uhr von Blueangel146
 
+0 | -0
 
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Die Münchner hats ja mal bös angeschissen . Selbstschußanlagen mit Pfeffer oder scharfen Chilli Pulver beladen.
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18.02.2016 20:21 Uhr von yo00
 
+3 | -0
 
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Hatten wir auch schon an der Hauswand, allerdings den gezackten Strich, welcher für "Bissige(r) Hund(e)" steht. Bei Nachbarn gab es bereits Einbrüche, bei uns nicht, daher denke ich, dass die Diebesbanden zum Teil schon noch auf "ihre Zinken" achten.

Ist auch gesünder für den potentiellen Einbrecher, da wir tatsächlich mehrere Hunde im Haus haben, die ein stark territoriales Verhalten haben.

[ nachträglich editiert von yo00 ]
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18.02.2016 20:21 Uhr von yo00
 
+1 | -0
 
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Hatten wir auch schon an der Hauswand, allerdings den gezackten strich, welcher für "Bissige(r) Hund(e)" steht. Bei Nachbarn gab es bereits schon EInbrüche, bei uns nicht, daher denke ich, dass die zum Teil schon noch auf "ihre Zinken" achten.

Ist auch gesünder für den potentiellen Einbrecher, da wir tatsächlich mehrere Hunde im Haus haben, die ein stark territoriales Verhalten haben.
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18.02.2016 22:32 Uhr von Widder02
 
+2 | -0
 
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selbstschussanlage hinter der tür
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18.02.2016 23:23 Uhr von Schnibbeldibip
 
+1 | -0
 
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manche tekks an Hauseingängen SIND diese sogenannten Gaunerzinken, das weiss ich aus nerster Hand nämlich von der Hamburger Polizei :)
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19.02.2016 10:36 Uhr von Jalapeno.
 
+0 | -0
 
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19.02.2016 13:02 Uhr von Dienst
 
+1 | -0
 
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Das ist ja komisch. In allen Zeitschriften wird das Thema immer mal wieder aufgegriffen und der Grundsätzliche Rat lautet "wenn Sie so etwas sehen, informieren Sie die Polizei". Wozu das, wenn die nur den Rat gibt, die Zeichen zu beseitigen?
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19.02.2016 14:36 Uhr von Riesenzwerg
 
+1 | -1
 
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Sollte ich so einen erwischen, dann hat er keine Finger mehr und mein Hund ist einen Tag satt!

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