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MyShake: Erdbeben App spannt globales Frühwarnsystem

Die University of California, Berkeley hat die App "MyShake" gelauncht, mit der ein global vernetztes Frühwarnsystem für Erdbeben entstehen soll.

Die Applikation muss nur von einem Bruchteil der weltweiten Smartphone-User installiert werden, um das System zum Laufen zu bringen.

Um Erdbeben zu messen, greift die App auf GPS-Satelliten und den Beschleunigungssensor in Smartphones zurück.


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WebReporter: BartoszRozycki
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erdbeben, App, Frühwarnsystem
Quelle: trendsderzukunft.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2016 10:21 Uhr von Karlchenfan
 
+3 | -0
 
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Frühwarnsystem ist wohl nicht die richtige Bezeichnung,denn wenn der Sensor anschlägt,ist der Ausbruch schon da.
Bei ausreichender Verbreitung läßt sich ev. eine Ausrichtung berechnen,in der ein Beben verläuft,das hat aber mit Frühwarnung nicht mehr viel zu tun.Da würd ich eher auf seismologische Sensoren vertrauen,die sind spezialisierter als ein Bewegungssensor in einem Handy.
Noch ein Manko,was nützt ein Handysignal,wenn bei einem starken Beben die Sendemasten beeiträchtigt werden?Oder die Stromversorgung dieser Masten?Somit die Daten gar nicht mehr übertragen werden?Ist wieder eine weit aus dem Fenster gelehnt News.
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18.02.2016 10:45 Uhr von ted1405
 
+2 | -0
 
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@BartoszRozycki:
"gelauncht" ... muss sowas wirklich sein? Das gute, alte "veröffentlicht" hätte es wirklich auch getan.

@Karlchenfan:
Die Idee dahinter ist sicher nicht schlecht und auch "Frühwarnsystem" kann zutreffend sein, soweit es Vorbeben gibt.

Seismologische Sensoren sind gut und schön, allerdings ist deren Verbreitung mal locker um den Faktor 10000 geringer, als die Verbreitung von Smartphones. Natürlich sind die Daten solcher Sensoren genauer. Dennoch darf man nicht unterschätzen, dass die technologische Entwicklung zu mittlerweile schon ziemlich genauen Beschleunigungssensoren in Smartphones geführt hat - durchaus ausreichend um zu bestimmen, ob und wie stark in etwa die Erde bebt.
Auch ausfallende Handymasten sind als Problem eher vernachlässigbar: zu Beginn des Bebens kommen noch Daten durch und wenn der Mast dann in die Brüche geht, kommen dennoch weiterhin die Daten der Handys aus den Randgebieten. Auch diese Daten erlauben Rückschlüsse auf das Epizentrum.

Es mag eine "weit aus dem Fenster gelehnt"-News sein, aber eines darf man dabei nicht vergessen: es ist effektiv mit vergleichsweise minimalem Aufwand verbunden und kann - richtig ausgewertet und genutzt - einen hohen Nutzen bedeuten. Von daher ist´s den Versuch allemal wert. Und würde ich in einem Erdbebengebiet wohnen - ich würde es unterstützen.
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18.02.2016 13:20 Uhr von tulex
 
+0 | -1
 
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@ Karlchenfan

Es funtkioniert als Frühwarnsystem.

Die Sensoren sind so sensibel, dass sie auch kleinste für den Menschen nicht wahrnehmbare Vorbeben, die teils Stunden teils Tage vorher auftreten, registrieren. Genug Zeit für eine Evakuierung.

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