18.02.16 10:00 Uhr
 341
 

MyShake: Erdbeben App spannt globales Frühwarnsystem

Die University of California, Berkeley hat die App "MyShake" gelauncht, mit der ein global vernetztes Frühwarnsystem für Erdbeben entstehen soll.

Die Applikation muss nur von einem Bruchteil der weltweiten Smartphone-User installiert werden, um das System zum Laufen zu bringen.

Um Erdbeben zu messen, greift die App auf GPS-Satelliten und den Beschleunigungssensor in Smartphones zurück.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: BartoszRozycki
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erdbeben, App, Frühwarnsystem
Quelle: trendsderzukunft.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

US-Forscher stellen Sperma-Check per Smartphone vor
Kinderwunsch: Tausende Frauen kaufen Eizellen im Ausland
Meteorologie nimmt neue Wolkenart auf

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
18.02.2016 10:45 Uhr von ted1405
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@BartoszRozycki:
"gelauncht" ... muss sowas wirklich sein? Das gute, alte "veröffentlicht" hätte es wirklich auch getan.

@Karlchenfan:
Die Idee dahinter ist sicher nicht schlecht und auch "Frühwarnsystem" kann zutreffend sein, soweit es Vorbeben gibt.

Seismologische Sensoren sind gut und schön, allerdings ist deren Verbreitung mal locker um den Faktor 10000 geringer, als die Verbreitung von Smartphones. Natürlich sind die Daten solcher Sensoren genauer. Dennoch darf man nicht unterschätzen, dass die technologische Entwicklung zu mittlerweile schon ziemlich genauen Beschleunigungssensoren in Smartphones geführt hat - durchaus ausreichend um zu bestimmen, ob und wie stark in etwa die Erde bebt.
Auch ausfallende Handymasten sind als Problem eher vernachlässigbar: zu Beginn des Bebens kommen noch Daten durch und wenn der Mast dann in die Brüche geht, kommen dennoch weiterhin die Daten der Handys aus den Randgebieten. Auch diese Daten erlauben Rückschlüsse auf das Epizentrum.

Es mag eine "weit aus dem Fenster gelehnt"-News sein, aber eines darf man dabei nicht vergessen: es ist effektiv mit vergleichsweise minimalem Aufwand verbunden und kann - richtig ausgewertet und genutzt - einen hohen Nutzen bedeuten. Von daher ist´s den Versuch allemal wert. Und würde ich in einem Erdbebengebiet wohnen - ich würde es unterstützen.
Kommentar ansehen
18.02.2016 13:20 Uhr von tulex
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@ Karlchenfan

Es funtkioniert als Frühwarnsystem.

Die Sensoren sind so sensibel, dass sie auch kleinste für den Menschen nicht wahrnehmbare Vorbeben, die teils Stunden teils Tage vorher auftreten, registrieren. Genug Zeit für eine Evakuierung.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Düsseldorf:Bande von sechs Männer prügeln 17-Jährigen halb tot - Täter unbekannt
Erdogan ist sich Konsequenzen bewusst bei Einführung der Todesstrafe
Kein Kölsch für Nazis und AfD Wähler in Köln


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?