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Münster: Musik von Helene Fischer treibt einen Pfarrer ins Kloster

Nachdem eine Braut während einer Trauung ein Lied von Helene Fischer anstimmte, langte es einem Pfarrer aus Münster endgültig.

Er ließ sich vom Bischof beurlauben und zieht sich jetzt ins Kloster zurück. Aber schuld daran ist nicht alleine die Schlagersängerin.

Für ihn ist es einfach unerträglich geworden, dass sich immer mehr Menschen von der Kirche abwenden und auch kirchliche Veranstaltungen immer mehr zu derlei "Showveranstaltungen" werden.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Musik, Münster, Fischer, Pfarrer, Kloster, Helene Fischer
Quelle: blick.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2016 16:45 Uhr von kingoftf
 
+21 | -4
 
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Das wäre für mich als Ehemann Grund für eine Scheidung, sollte meine Frau auf die Idee kommen, Fischer gut zu finden.

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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17.02.2016 16:47 Uhr von faktkonkret
 
+1 | -9
 
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Ohne solche Veranstaltungen kann man auch keine Gläubigen gewinnen.

Hier in Deutschland haben sich längst die christlichen Kirchen als wichtiges Sozialsystem organisiert ob Kinder, Senioren,Obdachlose, Krankenhäuser, Sozialkaufhäuser und Flüchtlinge.
Natürlich glauben nicht alle Menschen an Allah, Buddha oder anderen, sie haben aber ein Hologramm mit dem sie sich verbunden fühlen, dies ist sehr wichtig für Menschen, welche auf ein besseres Leben hoffen. Alle wollen vor dem Altar mit einem Hochzeitkleid stehen. Die Beerdigung mit dem Pfarrer Warum nur ?
Letztendlich glauben sie doch an das Übernatürlichen.
Ich finde der Pfarrer dessen Aufgabe ist Menschen zu begehren hat versagt und nicht sein Job ausgefüllt.

[ nachträglich editiert von faktkonkret ]
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17.02.2016 16:59 Uhr von Der_Linke
 
+4 | -5
 
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"Alle wollen vor dem Altar mit einem Hochzeitkleid stehen. Die Beerdigung mit dem Pfarrer Warum nur ?"

Das dient einzig und allein nur dem Ego.
Bzgl der Beerdigung habe ich da was für dich


http://www.songtexte.com/...

Das trifft es sehr gut
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17.02.2016 17:19 Uhr von faktkonkret
 
+4 | -3
 
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bin am überlegen eine Partei mit christlicher Kultur zu gründen.

Was denkt ihr ?

Wir sind die Ersten.
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17.02.2016 17:51 Uhr von kuno14
 
+1 | -0
 
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Münster: Musik von Helene Fischer treibt einen Pfarrer ins Kloster und den rest in den wahnsinn..........
knabber knabber teppich........
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17.02.2016 20:13 Uhr von El_Caron
 
+6 | -1
 
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@faktkonkret
WIchtiges Sozialsystem für den Arsch. Die Kirchen lassen sich das Ganze vollständig öffentlich bezahlen und drücken den Einrichtungen dafür ihre Ideologie auf. Von kirchlichem Arbeitsrecht bis hin zu Kindergartenkindern, denen der Eindruck vermittelt wird, Religion sei normal.
Das geht so weit, dass es in vielen Regionen kaum möglich ist, einen vernünftigen Kindergarten zu finden.
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17.02.2016 20:24 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -1
 
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@ faktkonkret

Kann das sehr gut nachvollziehen.
Kann dich verstehen, und den Pfarrer.

Problem ist, dass zu viele Leute sich zu wenig Gedanken manchen und selber die Dinge hinterfragen, sondern sich von Meinungen, Trends und scheinheiligen Vorteilen verleiten, bzw. blenden lassen.
Die Wende wird kommen!
Es müssen erst bestimmte "Schlüsselerlebnisse" passieren!
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18.02.2016 02:20 Uhr von AMB
 
+2 | -0
 
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Also da muß ich jetzt eines dazu bemerken. Die Zeit steht nicht still und wenn er den Zeitgeist der Musik nicht akzeptiert, dann wird er so oder so die Menschen nicht verstehen. Damit ist er im Kloster besser dran.

Weil welche Musik gespielt wird das hat doch nichts schlechtes an sich. Ich weiß, daß mein Großonkel mir erzählt hat, daß er einen Spezl hatte, der in München damals die Orgel gespielt hat und weil er so flinke hände hatte hat er regelmäßig die hoch getragenen Musikstücke mit modernerer Musik unterlegt, ohne, daß irgend jemand das bemerkt hat. Also gab´s das schon in den 20ern.
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18.02.2016 03:08 Uhr von Hanna_1985
 
+1 | -0
 
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Naja, Showveranstaltungen.
In diesem Fall generell.
Aber was sind denn dann zum Beispiel Gospelchöre?
Auch von einer christlichen Glaubensgemeinschaft.
Ist das kein "Show-Act"?

Wir haben bei einer Trauerfeier auch modernere Stücke gewählt als aus dem Kirchengesangsbuch.
Musst ja nicht für alle Ewigkeiten in Stein gemeißelt sein.

Auf der anderen Seite... Der Mann ist wenigstens Konsquent.
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18.02.2016 08:22 Uhr von tsunami13
 
+1 | -0
 
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Veränderungen und Kirche? Ist das nicht ein bisschen wie leben in Afrika und keine Sonne wollen?

Ganz extrem ist es doch noch bei den Katholiken. Im Vergleich zu den Evangeischen, sind da noch mal Welten.

Ich selber gehöre zu den 90%. Leider überwiegen bei den Kirchennachrichten der letzten Jahre die negativen doch deutlich. Stichwort Limburg mit dem Protzbischof. Die ganzen Mißbrauchsfälle.

Und soweit ich es mit bekommen habe, gab es keine wirklichen Kosequenzen.

Des Weiteren habe ich persönlich leider immer mehr den Eindruck, dass es "der Kirche" einfach nur noch ums Geldverdienen geht. Wenn ich dann so mit bekomme wie gigantisch groß der Immobilienbestand ist. Und das nicht wie man erwarten sollte zB im sozialen Wohnungsbau.
Des Weiteren: Jedes Jahr verstärkt zu Weihnachten sieht man immer die selben Bilder von Misereor, Save the Children, Humana, etc. knochendürre weinende Kinder mit Hungerbäuchen. Da hat sich die letzten 30 Jahre nichts dran geändert. Aber die "Ausrüstung" der HiOrgs ist immer vom feinsten. Angefangen bei den Imagefilmen, bis hin zu den LKWs. An den Spenden bedienen sich eine ganze Kette von Leuten, so dass von den Spenden, so mein Eindruck, keine 10% wirklich ankommen. Natürlich muss vor Ort der Dorfälteste bestochen werden, damit man dem Dof helfen darf, aber der Rest?

Vor wenigen Jahren gab es von der Arge ein Programm. Firmen wurde der Lohn für 1/2 Jahr gezahlt, wenn die die Langzeitarbeotslosen für ein Jahr eingestellt haben. HiOrgs durften die direkt nach 1/2 Jahr wieder feuern. Und das haben die auch fleissig gemacht. Im Kreis Steinfurt, wurden so ganze Umbauten und Umzüge durchgeführt. Einfach 15/20 Arbeitslose vom Amt geholt und die Firmen die sonst seit jahrzehnten für die Organisationen gearbeitet hatten, mussten Leute entlassen?

Und da wundert man sich über Kirchenaustritte? Sie können nichts dafür, bitte nicht fasch verstehen.

Zuletzt, sicherlich nicht alleine der Grund, dürften es bei vielen einfach finanzielle Gründe sein. Das Preis-Lohngefüge passt sein Jahren nicht mehr. Und wenn die Leute die Wahl haben zwischen Urlaub und Kirchensteuer, fällt die Wahl auf den Urlaub. Ins besondere, wenn Kinder groß sind, Hochzeit etc auch durch ist.

Schlusswort: Vielleicht sollte man die ganzen Predigten mal übersetzen. Jünge Leute verstehen da kaum noch was von. Viel Erfolg.

Ein Umdenken ist notwendig. Aber das ist genau so unwahrscheinlich wie bei der Bahn oder Telekom oder den öffentlich rechtlichen. ZT Staatsfinanziert, brauchen die sich um Geld keine Sorgen zu machen, warum sich also um die Kunden kümmern und bewegen? Da sage ich ganz klar, müssen Konequenzen her. zB massive Erstattungen für ausgefallene Züge oder Telefon und das aus dem Privatvermögen der Vorstände. Dannn sind Veränderungen möglich. Ein ähnliches Modell müsste es bei der Kirche geben. Was weiß ich, für jeden Austritt spenden alle Kardinäle/Bischöfe 10 €. Dann ändert sich was!

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