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"Unsterblicher" Datenspeicher aus Quarz für 360 Terabyte kurz vor der Marktreife

Forscher des britischen Optoelectronics Research Centre (ORC) haben ein praktisch ewig haltbares Speichermedium geschaffen, das in der Lage ist, bis zu 360 Terabyte an Daten abzuspeichern.

Bei dem Verfahren werden mit Hilfe eines Femtosekundenlaser winzige Scheiben aus Quarz im sogenannten 5D-Verfahren beschrieben.

Den Speicher lassen selbst kurzzeitige Erhitzungen bis auf 1.000 Grad Celsius unbeeindruckt. Bei ständigen 190 Grad liegt die theoretische Lebensdauer des Datenträgers bei 13,8 Milliarden Jahren. Entsprechende Industriepartner müssen das Produkt jetzt nur noch zur Marktreife bringen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: kurz, Terabyte, Quarz
Quelle: wired.de

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42 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2016 09:39 Uhr von derWutbuerger
 
+11 | -18
 
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Das werden die Hersteller konventioneller Speichermedien nicht zulassen.
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17.02.2016 09:54 Uhr von TTek
 
+34 | -3
 
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Das Ding wird für den normalen Verbraucher keinen Nutzen haben...die Daten sind auf ewig in dem Teil und man brauch wahrscheinlich ein teures Gerät um die überhaupt da rein zu bekommen. Mal abgesehen davon das die Datenträger selbst teuer sein werden.
Das ganze wird für Archive interessant sein.
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17.02.2016 09:57 Uhr von hochwasserpeter
 
+10 | -0
 
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"kurz vor der Marktreife"

Wo steht das ?
Ich konnte in der Quelle nichts von Marktreife finden.
Dort ist nur die Rede von

"Nun sei man soweit, die Geschichte der menschlichen Zivilisation für immer zu sichern"
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17.02.2016 10:04 Uhr von H-Star
 
+14 | -4
 
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@wutbürger

diese und andere theorien derselben sorte (krebsheilmittel wird zurückgehalten, elektromotorpatente werden gekauft und versteckt) kann ich nicht nachvollziehen.
das setzt voraus, dass sich alle untereinander konkurrierenden firmen absprechen und nicht eine einzige denkt: "also wenn ich das verkaufe, dann hab ich doch viel mehr geld und hänge die anderen ab"

genau so wie die festplattenhersteller es nicht zugelassen haben, dass es ssds gibt und cpuhersteller die entwicklung von grafikkarten behindern wo sie nur können, wird auch diese entwicklung niemand aufhalten.
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17.02.2016 10:08 Uhr von Brain.exe
 
+17 | -2
 
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TTek ja und niemand braucht mehr als 640kb.
Also bitte. Auch ne 8mb Festplatte hat mal 10000$ gekostet.
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17.02.2016 10:21 Uhr von Ming-Ming
 
+15 | -8
 
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Frage: was kann nur so wichtig sein, es für dermaßen lange Zeiträume zu sichern ?

Ich bezweifle, daß die Menschheit das Jahr 3000 erlebt...
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17.02.2016 10:36 Uhr von FutureC
 
+10 | -4
 
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Dann bring doch mal eine Glühbirne auf den Markt, die fast ewig hält.
Wenn Dich der Staat nicht davon abhält dann wirst Du bald einen komischen Unfall erleiden...

Ideal wäre ein Datenspeicher für Zuhause. So muss man seine Daten immer umkopieren und mehrfach sichern...
Die Geschwindigkeit wäre egal, die wichtigsten Sachen wie selbst gemachte Filme und Bilder könnte man dann EINMAL sichern und gut wäre.


[ nachträglich editiert von FutureC ]
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17.02.2016 10:44 Uhr von Hirnrissmal2
 
+5 | -0
 
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Also,
dieser Speicher wird wohl noch daran hapern das man noch nicht die ensprechene Geschwindigkeit (Controlerchips) fürs beschreiben sowie auslesen hat. Interessant ist diese Technik immer zuallerst für grosse Firmen da Sie am Anfang sicher sehr teuer zu erwerben sein wird.
Es gab mal eine Entwicklung von IBM, die Daten in holographische Speicherscheiben läserte, die eine Größe von Minidisc hatten und bis zu 1000GB faßten. Die Marktreife war da, die Nachfrage auch, doch es gab nicht die entsprechenden Controllerchips zum auslesen und beschreiben. Das führte dazu das dieses vielversprechende Projekt wieder in der Schublade verschwand. Schade!
Bis heute hat man nie wieder etwas davon gehört! Warum???

[ nachträglich editiert von Hirnrissmal2 ]
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17.02.2016 11:23 Uhr von aaback
 
+4 | -1
 
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Es wird viel versprochen. Auf CDs sollte man ja auch angeblich Spiegeleier braten können und anschließend Musik hören.
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17.02.2016 11:28 Uhr von stoske
 
+6 | -7
 
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@FutureC:

> Dann bring doch mal eine Glühbirne auf den Markt, die fast ewig hält.

Diese Aussage ist vollkommen frei von jeglichem Wissen und exemplarisch für die Urteilsfähigkeit der Leute. Sie geht praktisch gegen Null.

Bei Glühlampen(!) gibt es seit je her einen ganz normalen Konflikt zwischen Lebensdauer, Helligkeit und Stromverbrauch. Wenn sie länger leuchten soll, ist sie nicht so hell. Wenn sie heller ist, lebt sie nicht so lange. Das ideale Verhältnis, welches sich seit den 1920er Jahren nicht verändert hat, liegt auch heute noch zwischen 1000 und 1200 Stunden. Glühlampen, die länger halten, wie z.B. bei Ampeln, sind auch nur halb so hell. Kann man seit Ewigkeiten nachlesen. Alles was der Otto Normalbürger in Sachen Obsoleszenz im Kopf hat, ist völliger Unsinn.
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17.02.2016 11:31 Uhr von hochwasserpeter
 
+9 | -0
 
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@Ming-Ming

"Frage: was kann nur so wichtig sein, es für dermaßen lange Zeiträume zu sichern ?"

Na was wohl ?
Katzen Bilder und Pornos.
Es gibt nichts wichtigeres was man an der Vielzahl davon im Internet beobachten kann.

@BastB

Auch eine LED Nutzt sich ab (wie du ja schon Angedeutet hast)
Darum hält auch die nicht Ewig.
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17.02.2016 11:36 Uhr von Warpilein2
 
+10 | -0
 
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@ TTek

Ich denke, dass es weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer gibt.
@Thomas Watson (IBM) 1943

Dieses Telefon hat zu viele Schwächen, als dass man es ernsthaft für die Kommunikation in Erwägung ziehen kann.
@ WesternUnion 1876

Das Abonnement-Modell für den Kauf von Musik ist gescheitert
@Steve Jobs 2003


Es gibt praktisch keine Möglichkeit, um Kommunikationssatelliten im Weltall zu verwenden, um besser Telefon-, Telegraph-, Fernseh- und Radiodienste in den USA zu ermöglichen
@T. Craven, FCC Commissioner 1961

"Computer der Zukunft werden nicht mehr als 1,5 Tonnen wiegen."
@US-Zeitschrift Popular Mechanics, 1949

„OS/2 will be the platform for the 90s.“ Bill Gates, Microsoft, 1989


Hach ja man kann ganzen Tag so weitermachen, an dein Zitat werde ich mich so in 30-40 Jahren erinnern und mal kurz Lachen ;)
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17.02.2016 11:46 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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Ich will so ein Ding
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17.02.2016 12:17 Uhr von Omega-Red
 
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17.02.2016 13:06 Uhr von damokless
 
+2 | -1
 
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verdammt, ich bräuchte aber was mit 13,9 Milliarden Jahren Haltbarkeit
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17.02.2016 13:11 Uhr von G-H-Gerger
 
+0 | -0
 
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Optische Datenspeicher mit permanenter Lasergravur der Daten im Material sind seit mindestens 1989 bekannt. Holographische Speicher seit 2005. (Holographic_Versatile_Disc)
Hoffentlich erleidet das Projekt nicht das gleiche Schicksal wie die InPhaseTechnologies.
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17.02.2016 14:54 Uhr von internetdestroyer
 
+4 | -0
 
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Naja ich kann mich noch erinnern an eine ZDF-Sendung "Knoff-hoff" (oder so ähnlich). Da wurde Ende der 80er Jahre eine wiederbeschreibbare CD vorgestellt.

Damals sagte der Moderator auch, daß die kein Massenprodukt sein wird. Und heutzutage?
Da ist schon gar kein CD-Brenner mehr drin sondern Blueray in jedem Laptop! Also ist es nur eine Frage der zeit bis auch dieses Speichermedium für die Masse produziert wird.
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17.02.2016 15:54 Uhr von Tuvok_
 
+0 | -0
 
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Genau BastB wird für Archive etc sehr Interessant beim Endkunden schwierig... es sei denn Wiederbeschreibbar...
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17.02.2016 16:01 Uhr von internetdestroyer
 
+3 | -0
 
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@Tuvok:
Ich denke früher oder später wird dieses Medium auch in wiederbeschreibbar existieren...
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17.02.2016 17:05 Uhr von brownyhost
 
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army das wär doch was für die cyborgs ;)
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17.02.2016 18:12 Uhr von montolui
 
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@hochwasserpeter:
Letzter Satz in der Quelle:

"Jetzt müssen nur noch passende Industriepartner gefunden werden, um das Produkt zur Marktreife zu bringen."


[ nachträglich editiert von montolui ]
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17.02.2016 18:12 Uhr von montolui
 
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@hochwasserpeter:
Letzter Satz in der Quelle:

"Jetzt müssen nur noch passende Industriepartner gefunden werden, um das Produkt zur Marktreife zu bringen."
(??_?)

[ nachträglich editiert von montolui ]
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17.02.2016 18:43 Uhr von generalviper
 
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Schön.

Und was will ich in 30 Jahren mit eine MP3, JPEG, DOC usw anfangen?

Seien wir doch einmal ehrlich, der einzig sinnvolle Datenspeicher ist - vernünftiges! - Papier und Tinte. Ist auch erprobt, schliesslich kann man auch heutzutage noch tausend Jahre alte Bücher lesen.

Und bei Daten? Ein Krieg, der unsere Zivilisation noch nicht einmal vernichten muss, sondern nur die elektrischen Komponenten, und schon kann niemand mehr etwas mit den ganzen Nullen und Einsen auf den unzähligen Datenspeichern etwas anfangen.
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17.02.2016 18:50 Uhr von generalviper
 
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"Das ideale Verhältnis, welches sich seit den 1920er Jahren nicht verändert hat, liegt auch heute noch zwischen 1000 und 1200 Stunden. Glühlampen, die länger halten, wie z.B. bei Ampeln, sind auch nur halb so hell. Kann man seit Ewigkeiten nachlesen. Alles was der Otto Normalbürger in Sachen Obsoleszenz im Kopf hat, ist völliger Unsinn."

Komisch nur das gerade in diesem Fall das Kartell sogar für die hier angewendete Obsoleszenz angeklagt und verurteilt wurde.

Die Frage ist halt, wo geplante Obsoleszenz anfängt, bzw Wirtschaftlichkeit aufhört. Deswegen ist Obsoleszenz auch so schwer zu beweisen.
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17.02.2016 20:04 Uhr von anonymous2015
 
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holografie ist nicht neu für datenspeicherung.

leider ist die methodik zu teuer und technisch zu aufwändig.

auch wenn diese technologie intressant ist...ist deren benutzung zu teuer...bzw ebend NICHT serienreif.

welcher otto normal würde sich don holographie speicher ding für mehrer tausend euro in die wohnung stellen?

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