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Mirrow Provocator: Kleinstwagen für vier Personen mit ungewöhnlichem Raumkonzept

Der künftig in Russland hergestellte Mirrow Provocator entspricht mit seiner Länge von 2,97 Meter exakt dem Maß eines Smart Fortwo, soll aber aufgrund seines ungewöhnlichen Raumkonzepts in der 1,98 Meter hohen und 2,05 Meter breiten Karosserie ausreichend Platz für vier Personen bieten.

Jeweils zwei Sitze werden durch einen Mittelgang getrennt, der über die 1,70 Meter hohe und 60 Zentimeter breite Hecktür erreicht wird. Die kleinen seitlichen Türen sind dabei eher als Noteinstiege vorgesehen.

Der robuste Gitterrahmen der Karosserie wird von außen mit recycelten Kunststoff-Paneelen verkleidet. Der Unterflur-Antrieb erfolgt vorerst mit Dreizylindern als Benziner oder Diesel. Später soll ein Elektroantrieb folgen. Der Einstiegspreis wird bei rund 3.500 Euro liegen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Auto / Hersteller
Schlagworte: Auto, Platz, Mirrow
Quelle: auto-news.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2016 08:43 Uhr von Niels Bohr
 
+8 | -1
 
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Interessantes Konzept.
Ich glaube aber, das es vielen schwer fallen würde, sein Auto von hinten zu betreten.
Der Unterflurantrieb hat sich ja schon bewährt und die Idee, einfach recycelten Kunststoff als Karosserieverkleidung zu wählen ist, meiner Meinung nach, ein richtig geiler Ansatz

Wenn dann die Sicherheit stimmt und auch ein wenig Komfort mit drin ist, dann ist sowas einfach ideal für Berufspendler.
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17.02.2016 08:48 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -0
 
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Sicherheit? Das Ding hat ja weder hinten noch vorne auch nur ansatzweise ne Knautschzone.

Und der Unterflurmotor dürfte nicht sehr Wartungsfreundlich sein.
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17.02.2016 09:09 Uhr von Durchschnittsdeutsch
 
+5 | -1
 
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Das Ding ist genau so groß wie der Smart und der ist, dank sehr interessanter Konstruktion, auch sehr sicher.
Im Grunde wäre er sogar noch viel sicherer, wenn nicht alle anderen Fahrzeuge immer unnötig größer würden.

Ich denke, das Fahrzeug verfolgt einen sehr intelligenten Ansatz, nur wird es sich, in absehbarer Zeit, nicht hier durchsetzten können. Nicht einmal das Konzept.

Ales was auch nur etwas moderner ist als "groß, schwer, laut, manuell" lässt sich in DE kaum vermarkten.

Gute Frage, warum gerade im Land der Autoerfinder mittlerweile so ein Kleingeist herrscht.
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17.02.2016 09:22 Uhr von Rechtschreiber
 
+3 | -3
 
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@Durchschnittsdeutsch:

Na der Grund ist doch ganz einfach: Durch unsere heutigen Normen und Gesetze ist Deutschland zu einem Land des Stillstandes verkommen. Klar, viele Innovationen waren sinnvoll, und dass Dinge wie ABS heute Vorschrift sind, ist auch in Ordnung.

Aber alleine schon die Frage, wie ein Blinker auszusehen hat, ist dermaßen schwer zu beantworten, dass es darüber eine 50-seitige Richtlinie gibt. Ohne komplexe Infinitesimalrechnung hat man keine Chance, eine eigene Entwicklung zu vermarkten. Und dabei habe ich bei vielen Autos das Gefühl, es hätte gar keine Blinker (Spiegelei-Effekt).

Im Zuge dessen obliegt es ausschließlich 4 Herstellern, PKW zu bauen und diese 4 Hersteller produzieren für den Weltmarkt. Und da das Ausland nur Nobelkarossen importiert (warum sollte sich ein Chinese, der sich nur einen Kleinwagen leisten kann, einen Polo kaufen?) und inzwischen knappe 70% des Absatzes im Ausland stattfindet, gibt es für Deutsche Hersteller auch keinen Bedarf, deutsche Interessen zu befriedigen. Die 30% werden so lange mit dem vollgekotzt, das die Entwicklungsabteilung halt herauswirft, bis es jedem gefällt.
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17.02.2016 14:21 Uhr von Durchschnittsdeutsch
 
+1 | -0
 
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@Rechtschreiber

Ich verstehe was du meinst und kann es vollkommen nachvollziehen; wenn auch nicht verstehen!

Als wenn dir ganze Welt für ewig SUVs fahren kann. Ob nun Hybrid oder Elektro, die notwendigen Einsparungen können nur durch eine signifikante Reduzierung der Fahrzeuggröße erreicht werden.
Das bedeutet keine Komforteinbußen, nur den Einsatz moderner Werkstoffe und Technologien.

Auch wenn von vielen der Teufel, den sie an die Wand malen nicht dunkel und gruselig genug sein kann: Ich freue mich auf die Zeit (auch, wenn ich sie wahrscheinlich nicht mehr erleben werde), wo man sich ein Minicar per App rufen kann, welches einen komfortabel und autonom durch die Landen fährt.

Vernetzt mit Zügen, Bussen, Rädern und Flugzeugen.

Zu günstigen Kursen, nachhaltig und leise.

Schade, dass Startups in DE, welche solche Ideen verfolgen gnadenlos getötet werden!
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17.02.2016 19:01 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -1
 
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Das neue Auto für den deutschen Mittelstand, weil wir Dank unserer Flüchtlingspolitik dann bald 80 % Steuer und 30% Krankenkassenanteil zahlen müssen....
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19.02.2016 00:13 Uhr von Me007
 
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@blaupunkt
Wenn die KFZ Steuern mal so hoch sind findet vieleicht ein umdenken statt und die Autos werden nicht immer größer und schwerer mit noch mehr PS.
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21.02.2016 02:31 Uhr von shadow#
 
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@ blaupunkt123
Hast du etwa Angst dass dir die Stütze gekürzt wird?

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