16.02.16 19:24 Uhr
 626
 

Giftblüten aus dem Miozän in Bernstein entdeckt

George Poinar von der Oregon State University und Lena Struwe von der Rutgers University haben in der Dominikanischen Republik gleich zwei Blüten gefunden, die vor etwa 20 Millionen Jahren in Bernstein konserviert wurden. "Diese Blumen sahen aus, als wären sie gerade erst vom Baum gefallen", sagt Poinar.

Insekten und Spinnentiere findet man relativ häufig in fossilem Harz, Pflanzenfunde sind deutlich seltener. Und gerade von der artenreichsten Pflanzengruppe, den Asteriden gibt es fast keine Bernstein-Funde. Die Strychnos electri wie die Forscher ihre Entdeckung nannten, zählt nun zu dieser Gruppe.

Nahezu alle Pflanzen der Gattung Strychnos (Brechnüsse) sind giftig. Aus einigen der noch heute lebenden Arten wird das Pfeilgift Curare hergestellt. Das Gift soll vor Pflanzenfressern schützen, aber gegen den "Feind", der die Blüten vor etwa 20 Millionen Jahren "gefressen" hat, war es machtlos.


WebReporter: Iceland62
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Fossil, Feind, Bernstein
Quelle: scinexx.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"GJ273b": Wissenschaftler senden Botschaft an erdähnlichen Planeten
Forscher finden lebensverlängernde Genmutation bei Amish-Religionsmitgliedern
USA: Erstmals wurden einem Menschen Genscheren in Körper injiziert

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: Einsamer Rentner sucht Weihnachtsfamilie zum mitfeiern im Discounter
Düsseldorf: Männergruppe attackiert Jugendliche im Hofgarten
"GJ273b": Wissenschaftler senden Botschaft an erdähnlichen Planeten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?