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USA: Donald Trump will Konkurrenten Ted Cruz wegen Geburtsort verklagen

Der US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump attackiert seinen republikanischen Konkurrenten Ted Cruz regelmäßig, weil er ihn als Lügner ansieht.

Cruz sei nicht in Amerika geboren, sondern in Calgary und damit überhaupt nicht berechtigt, US-Präsident zu werden.

Trump droht Cruz deshalb nun sogar eine Klage an: "Du musst das die Gerichte klären lassen", so der Milliardär in einer TV-Debatte zu Cruz, über den er später noch sagte: Er habe "nie eine Person getroffen, die mehr lügt als Ted Cruz".


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Donald Trump, Geburtsort, Ted Cruz
Quelle: spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2016 12:09 Uhr von Rechtschreiber
 
+12 | -3
 
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Und um die Ungerechtigkeit des amerikanischen Justizsystems noch abzurunden: Zwar zahlt Trump als Kläger ersteinaml die Kosten im Vorschuss, allerdings zahlt der Beklagte seinerseits seinen Anwalt aus eigener Tasche im Vorschuss. Üblicherweise kassieren Anwälte 30% des Streitwerts als Honorar. Wenn man vom Präsidentengehalt ausgeht, dass ihm dadurch entgeht (600.000 USD * 4 Jahre * 0,3) macht das einen Kostenvorschuss von 720.000 USD. Das ist natürlich auch ein Weg, um seinen Widersacher loszuwerden.
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16.02.2016 13:06 Uhr von DEvB
 
+3 | -0
 
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@Rechtschreiber
Bei den vielen Millionen die so ein Wahlkampf in den USA kostet fällt das doch nicht mehr ins Gewicht. Da wird sich schon schnell ein Geldgeber finden lassen...
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16.02.2016 13:08 Uhr von Infidel
 
+9 | -0
 
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@ Rechtschreiber

Cruz ist das Paradebeispiel des korrupten Politikers und hat sich die Taschen von der Wirtschaft schon voll machten lassen, selbst wenn er selbst Bezahlen würde könnte er es sich Leisten, wahrscheinlicher ist aber das ein SuperPac da einspringt. Und es geht bei der Sache um die bei ihm legitime Frage ob er überhaupt US Präsident werden darf, genau das was Obama vorgeworfen wurde auch von Cruz, steht bei ihm nämlich viel mehr in frage als es bei Obama jemals stand. Zusätzlich ist Cruz einer der ekelerregendsten Schleimbeutel im Anzug die man sich vorstellen kann und es kann jedem Menschen dieser Erde nur recht sein wenn er nicht mal die Chance bekommt US Präsident zu werden.
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16.02.2016 14:01 Uhr von Der_Zweite
 
+6 | -0
 
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Zwar wurde Cruz tatsächlich in Kanada geboren, jedoch war seine Mutter Amerikanerin und er somit rechtlich gesehen auch. Auf seine kanadische Staatsbürgerschaft hat er formell verzichtet.

Um als US-Präsident gewählt zu werden muss man ein "natural born US-citizen" sein. Und das ist der Streitpunkt. beudetet "natural born", dass man IN den USA geboren wurde, oder ALS US-Amerikaner.

Das müssen dann wohl die Gerichte klären.

Bei Obama war die Diskussion übrigens quatsch. Er wurde nachweislich in Hawaii geboren. Da war das Ganze nur schmierige Propaganda. Hier sieht die Sachlage anders aus, siehe oben.
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16.02.2016 14:46 Uhr von schlammungeheuer
 
+6 | -1
 
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@Der_Zweite "Bei Obama war die Diskussion übrigens quatsch. Er wurde nachweislich in Hawaii geboren. Da war das Ganze nur schmierige Propaganda. "
Bei John McCain hat keiner bemängelt das er in Panama geboren wurde.
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16.02.2016 15:37 Uhr von Der_Zweite
 
+2 | -0
 
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@ schlammungeheuer

In einer US-Militärbasis. Das ist US-Territorium und somit "im Land".
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16.02.2016 16:11 Uhr von schlammungeheuer
 
+1 | -1
 
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@Der_Zweite
In einer US-Militärbasis. Das ist US-Territorium und somit "im Land"
in einer Pan Am-maschiene über dem australischen Outback wäre es das Selbe gewesen.
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16.02.2016 16:18 Uhr von ghostinside
 
+3 | -0
 
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Formal richtig. Moralisch total egal. Das sind beides richtige Vollidioten.
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16.02.2016 16:44 Uhr von DonQuijote17
 
+2 | -1
 
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17.02.2016 08:28 Uhr von Infidel
 
+1 | -0
 
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@ Der_Zweite

Seine Mutter hat aber möglicherweise im Jahr seiner Geburt in Kanada gewählt und ihre US Staatsbürgerschaft abgelegt was eben geklärt werden soll. Andererseits ist es eben ein weiteres Knallchargen Feuerwerk im republikanischen Wahlkampf, eigentlich ein Nichtigkeit mit der sich beschäftigt werden kann um sich nicht um eigentliche Themen kümmern zu müssen, wer die letzte Debatte der Republikaner verfolgt hat wurde nicht enttäuscht, das sie sich nicht noch gegenseitig an denn Harren gezogen haben war der einzige unterschied zu einem Streit unter 6 jährigen Mädchen.
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17.02.2016 11:43 Uhr von Riesenzwerg
 
+0 | -1
 
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Obama wurde auch nicht in Amerika geboren (er behauptet Hawai, kann es aber nicht beweisen. Seine Großmutter hat ausgesagt, dass Obama in kenia geboren wurde) und wurde Präsident.
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17.02.2016 11:53 Uhr von Der_Zweite
 
+1 | -0
 
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@Riesenzwerg

Es gibt ne Geburtsurkunde. Was will ma denn noch für Beweise?

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