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Erpresser legen Kliniken mit Computersoftware lahm

Im Klinikum Arnsberg war vor ein paar Tagen der Ausnahmezustand angesagt. Der Grund: Eine Schadsoftware, die per Mail einging, legte das Computersystem lahm.

Da der Virus auf über 200 Computern festgestellt worden war, hat man das Klinik-System heruntergefahren. Dadurch wurde der Ablauf in der Klinik erheblich gestört.

Der Grund für den Ausfall war eine manipulierte Mail von Erpressern. Nur gegen eine Geldforderung hätten diese die Klinik-Computer wieder freigegeben.


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WebReporter: blackinmind
Rubrik:   High Tech / Computerkriminalität
Schlagworte: Computer, Klinik, Erpresser
Quelle: watson.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2016 08:57 Uhr von Zerebro
 
+15 | -0
 
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Bin mal gespannt, ob die User jemals lernen nicht blind auf alles zu klicken was reinkommt.
Ist bei uns leider oft auch der Fall.
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16.02.2016 09:20 Uhr von stoske
 
+3 | -10
 
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Der Grund für den Ausfall war, dass man überall billige Win-PCs installiert hat und die Verantwortung auf unbedarfte Schwestern und Ärzte legt.
Es sollte gar nicht möglich sein, eine Klinik mit einer simplen Mail lahmzulegen, egal wie unbedarft die Anwender auch sein mögen.
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16.02.2016 09:35 Uhr von Erik.Hey
 
+10 | -0
 
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Und die Rechner hätte man ebenso wenig nach Geld Eingang freigeschalten.

Ich werde es wohl nie verstehen warum heutzutage immer noch Leutchen einfach auf ein Anhang klicken, gerade Rechnung.zip ??? Da muss man doch skeptisch werden-
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16.02.2016 09:55 Uhr von Tuvok_
 
+2 | -3
 
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Weil 95% der User einfache Dumme Anwender sind die nicht wissen was ne Exe Datei ist oder die simpelsten Zusammenhänge einer SPAM Mail erkennen... Das ist ein Kasten für die den sie bedienen..
Die wissen nicht das man Word Dateien mit Macros nicht öffnet weil sie nicht wissen was ein Makro ist..
Sie wissen nicht das man .js Dateien nicht ausführt weil das Javascriptcode ist der einem einen Verschlüsselungstrojaner in System schmuggelt und dann sich über die Netzlaufwerke verbreitet un dmal eben Patientenakten und Dienstpläne ? etc verschlüsselt...

[ nachträglich editiert von Tuvok_ ]
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16.02.2016 10:18 Uhr von us4711
 
+8 | -0
 
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@Tuvok_
Ich bin froh, das die Qualifikation der Ärzte und Schwestern darin liegt, Kranke zu heilen.
Natürlich sollte ein so empfindliches System so abgesichert sein, das die Verantwortung nicht bei Menschen liegt, die 72-Stunden Schichten ableisten, und alle 10 Tage 1 Tag frei haben.

Und es ist nicht nur dieses Krankenhaus, das Lukaskrankenhaus in Neuss ist ebenso betroffen, wie nach Medienmeldungen zumindest 20 weitere Krankenhäuser alleine in Deutschland. Operation wurden abgesagt, Patienten gerieten in Lebensgefahr.
Das Ganze hat m.E. die Qualität von bewussten Mordanschlägen, vielleicht sogar Terrorangriffen. Ich denke, der Staatsschutz beschäftig sich schon damit ...

[ nachträglich editiert von us4711 ]
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16.02.2016 11:05 Uhr von Karlchenfan
 
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Sagt mir bitte wenn ich mich irre,aber wenn der Internetzugang über einen Server läuft,auf diesem dann ein vernünftiges Anti Viren Programm installiert ist,dieses mit der Überwachung des Posteinganges scharf geschaltet ist,jeder Mitarbeiter nur über die EMailsteuerung des Hauses läuft und die Nutzung privater EMailaccs nicht gestattet ist,wie kann dann so etwas geschehen?Also ich hab bei uns eine EMail Adresse zugewiesen bekommen und nur die war auch im Verteiler mit drin.Die hab ich nichtmal von zuhause abgefragt,immer nur im Betrieb.Also wie geht dann sowas?
Viren bei uns kamen nur zweimal vor,weil da Figuren über die Rechner auf obskuren Seiten unterwegs waren.Und die sind gleich von dem Antivirussystem gekillt worden.
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16.02.2016 17:53 Uhr von us4711
 
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@Karlchenfan
Soweit mir bekannt ist, wurde die Malware über Emails mit PDF-Anhang eingeschleppt, so nach dem Motto:
"Als Anhang erhalten Sie die Krankheitshistorie des Patienten xyz mit Bitte um gefällige Kenntnisnahme. Gezeichnet: Dr. med. Schiessmichtot"
Ich wette, das 99,9% aller PflegerInnen und ÄrztInnen den Anhang öffnen.
Und bei dieser Art des Anhangs versagen zu häufig auch Virenscanner
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18.02.2016 01:56 Uhr von Karlchenfan
 
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@ us4711

Ok,das kann natürlich sein.

Das hieße aber,das ganz gezielt auf diese Klinik eingewirkt werden soll,dort das Personal,zumindest aber ein Teil mit EMail bekannt sein muss,der eine erhöhte Freigabe hat.
Ich kann mich dunkel dran entsinnen,das Outlook extra eine Überwachung durch Scanner ermöglicht (nutze das seit Jahren nicht mehr) und das dann dort verdächtige Mailanhänge gleich entsprechend verhackstückt wurden.
Geh ich mal von meiner privaten Kiste aus,die meckert mich schon bei Kleinigkeiten wie Skripten an.Bislang ist da noch nichts durchgekomen,selbst bei Downloads von Cobi ist Feierabend,weil der Blöddownloadmanager mein Norton wild macht,nach download wird die Ausführung von Software rigorous unterbunden,die Datei gleich entsorgt.
Und Norton hat ebenso eine extra Schnittstelle zu Outlook.Muss man nur aktivieren.Sollte auch jede andere Anti Virus Suite haben
Thunderbird hat auch eine Schnittstelle,etwas versteckt,aber da.

[ nachträglich editiert von Karlchenfan ]
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18.02.2016 10:26 Uhr von us4711
 
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@Karlchenfan
Eigenartigerweise sind, wie oben dargestelt, mehr als 20 Kliniken angegriffen worden ...
Na klar ist das weitestgehend ein Versäumnis der IT-Leitungen, vielleicht auch der Klinileitungen. Virsnschutz kostet Geld. Jetzt ist wohl klar geworden, das versagenden IT Patientleben gefährdet. Vielleicht werden ja jetzt die erforderlichen Gelder bereitgestellt ...

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