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Viele Elektrogeräte haben eine immer kürzere Nutzungsdauer

Das Öko-Institut veröffentlicht das Ergebnis einer Studie aus der hervorgeht, dass Elektrogeräte kürzer in den Haushalten verweilen als noch ein paar Jahre zuvor. So ging die durchschnittliche Nutzungsdauer von Haushaltsgroßgeräten um bis zu zwei Jahre zurück.

Kühlschränke, Waschmaschinen und Trockner werden nach 13 Jahren gegen neue Geräte getauscht. 2004 waren es noch 14,1 Jahre. Dagegen sind bei TV-Flachbildschirmen Schwankungen zu beobachten. Nach dem Rückgang bis 2010 stehen die Fernseher wieder länger in den Haushalten.

Die Unterhaltungselektronik und Informationstechnik verbucht einen steigernden Absatz von Geräten, weil der Nutzer technisch auf dem neusten Stand bleiben möchte. Dieser Trend macht sich auch bei Haushaltsgroßgeräten bemerkbar. Diese werden öfters direkt nach einem Defekt ausgetauscht.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Defekt, Haltbarkeit, Elektrogeräte
Quelle: mittelbayerische.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2016 17:29 Uhr von shadow#
 
+4 | -0
 
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Mehr Geld, kürzere Nutzungszeiten?
Die Studienergebnisse hier sind aber noch viel einfacher zu erklären:
Bei den Großgeräten ist es die Energieeffizienz - die hat 2004 noch niemanden groß interessiert und eine frühere Neuanschaffung macht wesentlich mehr Sinn als ein Gerät zu behalten, das jedes Jahr seinen Neuanschaffungspreis an Stromkosten verursacht.
Fernseher haben Technologiesprünge, bis 2010 zum Beispiel Full HD. Mit höherer Verfügbarkeit von 4K Content wird die Zahl wieder etwas nach unten gehen.
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15.02.2016 18:19 Uhr von hochwasserpeter
 
+7 | -2
 
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Die Studie ist trozdem Unglaubwürdig, da sie eine Geplante Obsolenz nicht nachweisen konnte.

Allerdings ist diese Tatsache schon seit jahren Bekannt, und nachwievor werden viele Geräte mit z.b. Billigen Kondensatoren ausgestattet,
die halt einfach nach 3-4 Jahren durchknallen.
Aber Beweise dafür gibt es ja nicht... Laut den Testern.
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15.02.2016 18:31 Uhr von kingoftf
 
+8 | -1
 
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Unseren Staubsauger haben wir seit 10 Jahren, mindestens, die KitchenAid noch länger, funktionieren wie am ersten Tag.

Wer billig kauft, kauft zweimal....
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15.02.2016 20:00 Uhr von FutureC
 
+1 | -1
 
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Es gibt Leute, die bezeichnen das noch als gut, schafft ja schliesslich Arbeitsplätze...
Youtube: "BULLSHIT-JOBS"

Nach der Ansicht könnte man auch Randalierer, die durch die Strassen ziehen und Autos zerkratzen als wundervolle Arbeitsplatz Beschaffer ansehen.
Oder überflutete Ortschaften toll finden, weil das bringt ja alles Arbeitsplätze...

[ nachträglich editiert von FutureC ]
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15.02.2016 20:07 Uhr von Joeiiii
 
+5 | -2
 
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>>Kühlschränke, Waschmaschinen und Trockner werden nach 13 Jahren gegen neue Geräte getauscht.<<

Guter Witz! Als ob heute gekaufte Geräte noch 13 Jahre halten!

Reparieren ist meist teurer oder zumindest ähnlich teuer wie der Neukauf, was dazu führt, daß man diese Geräte meist wegschmeißt, anstatt sie reparieren zu lassen. Meist schmeißt man direkt weg ohne zu fragen, was denn eine Reparatur kosten würde, weil man eh schon weiß, daß sie sauteuer ist. Das Ersatzteil selbst kostet im Normalfall einen Dreck, aber die Arbeitszeit ist sauteuer. Das liegt auch daran, daß viele Geräte so gebaut werden, daß man sie, wenn man sie überhaupt reparieren kann, nur mit großem Aufwand reparieren kann.

Mittlerweile gibt es sogar Autos, bei denen man eine ausgebrannte Lampe für den Scheinwerfer kaum noch selbst "reparieren" kann, weil alles zu verbaut ist, daß es zum Kotzen ist. Wenn man für einen Lampentausch in die Werkstatt muß und dort 50-100 Euro zahlen muß, weil man das halbe Auto zerlegen muß, dann... :(

Drucker repariert man sowieso nicht mehr und bei vielen anderen Geräten muß man es sich auch schwer überlegen, ob man für eine Reparatur noch Geld ausgibt, oder ob man für nur etwas mehr Geld ein neues, moderneres Gerät kauft.

Gebaut für die Müllhalde. Die geplante Obsoleszenz läßt grüßen! :(
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15.02.2016 23:51 Uhr von anonymous2015
 
+1 | -0
 
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nuja...man muß immer bedenken: kapitalismus funktioniert nur so lange wie man auch möglichst viel verkauft.

das bedeutet aber auch, das qualitäts produkte eigendlich NICHT ins kapitalistische system passen.

vom nutzlosen müll und unötig benutzten resourcen den JEDER der etwas herstellt im kapitalistischen system produziert, der eigendlich den firmen wenn man umwelttechnisch denkt...ihren gewinn kosten müste...will ich nicht anfangen.

@hochwasserpeter:
"Die Studie ist trozdem Unglaubwürdig, da sie eine Geplante Obsolenz nicht nachweisen konnte."
richtig, aber es wurden bauteile benannt, die wohl bewust von mangelhafter qualität sind (zB propeler beim staubsauger).

und natürlich sind diese "fehler" bewust und gewollt eingebaut ;)

das ist der grund warum ich seit jahren keinerlei markenware mehr kaufe. ich hätte das geld jede woche alle geräte neu zu kaufen, tue es aber genau aus diesem grund nicht: alle hersteller sind immer mangelhaft in der qualität (übrings dt und us hersteller stechen da besonder raus!).

[ nachträglich editiert von anonymous2015 ]

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