13.02.16 15:45 Uhr
 661
 

Südafrika: Rückzüchtung der ausgestorbenen Quaggas

Seit über 20 Jahren versuchen Wissenschaftler eine ausgestorbene Zebraart, die Quaggas, zurückzuzüchten. Die Besonderheit dieser Rasse ist das spezielle Streifenmuster. Man versucht eine "Abbildzüchtung" zu erschaffen - man will der Wildform also so nahe wie möglich kommen.

Mithilfe der Kreuzung von Steppenzebras in Südafrika kamen die Wissenschaftler dem Ergebnis immer näher. Abgesehen von der besonderen Fellzeichnung ähneln sich beide Rassen sowieso sehr, so Professor Eric Harley.

Das endgültige Ziel des "Quagga-Projekts" ist es, die Streifen am Rumpf noch weiter verblassen zu lassen und die Tiere dann in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet auszuwildern.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: milly26
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Streifen, Zebra, Züchtung, Auswilderung
Quelle: spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.02.2016 17:08 Uhr von physicist
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Der Mensch hat es geschafft aus einen Wolf einen Chihuahua zu machen.

Dann schaffen die das auch....
Kommentar ansehen
13.02.2016 17:34 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Wieso muss sich der Mensch immer einmischen und versuchen "Gott" zu spielen.

Es ist nun einmal der Lauf der Natur das Arten, die zu schwach sind aussterben. Aber nein, es muss jeder mitgezogen werden, und ggf. sogar nachgezüchtet werden.
Kommentar ansehen
13.02.2016 18:36 Uhr von Mister-L
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
@Blaupunkt

Versuche das mal den Bahnhofsklatschern zu erklären.
Kommentar ansehen
13.02.2016 19:33 Uhr von Fomas
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Was soll das? Man tut so, als sei diese Neuzüchtung dann einfach der 1:1-Ersatz für die ausgestorbene Rasse, nur weil das Streifenmuster so aussieht wie vom Original. Da kann man auch gleich normale Zebras da ansiedeln, wenn die sich eh sonst kaum voneinander unterscheiden. Dann hat man eben normale Zebras da rumlaufen mit dem Muster der ausgestorbenen Zebras. Macht doch keinen Sinn so ein Humbug.
Kommentar ansehen
13.02.2016 23:26 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Mister-L,
die Quaggas wurden vom Menschen ausgerottet- das hatte garnichts damit zu tun, daß Quaggas in irgendeiner Form "zu schwach" gewesen wären.
Aber versuch das mal den Brandbombenwerfern zu erklären- komplexe Zusammenhänge verstehen die halt nicht.

Blaupunkt,
die Quaggas waren alles andere als "schwach"- die waren stark und intelligent genug, um für den Menschen Rinderherden zusammenzutreiben.

Schwache, doofe Tierarten wären zu sowas wohl kaum in der Lage...aber der Mensch hat eingegriffen, Gott gespielt, und letzten Endes die Quaggas ausgerottet, so, wie man auch beinahe die Bisons und Wildpferde in den USA ausgerottet hätte- von einigen Millionen Stück innerhalb von 300 Jahren runter bis auf wenige hundert Exemplare.

Sowas kann man kaum der Evolution oder der betreffenden Tierart in die Schuhe schieben.

Die Quaggas müßten also nicht "mitgezogen" werden- wir haben sie erst ausgenutzt, und dann vernichtet.

Bravo.
Kommentar ansehen
14.02.2016 01:45 Uhr von Rammar
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Juhuu,
von der Neuzüchtung ausgestorbener Tiere einen direkten haken zur deutschen Politik schlagen, so was gibt es nur auf SN!
Ganz großes Kino!

Thema: Interessant aber ist das wirklich nötig?
Lieber erst mal die schützen die da sind (Tier meine ich...)!?
Kommentar ansehen
14.02.2016 05:04 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Rammar,
wann wäre man mit dem schützen aller anderen Tierarten denn fertig?

Das ist wie bei dem Argument, das immer gegen die Raumfahrt vorgebracht wird: natürlich darf man an sowas AUCH nicht forschen, solange es noch "Armut auf der Welt gibt", o.ä...was dann bedeutet, daß man NIEMALS für die Raumfahrt forschen dürfte.

Dabei gibt es so viele wirklich sinnlose Sachen, für die das Geld draufgeht...da muß man nicht ausgerechnet beim Artenerhalt oder bei der Erforschung des Alls sparen.

Und hier geht es auch nur um simple, gezielte Kreuzungen, und nicht um irgendetwas kostenaufwändiges oder kompliziertes, was jetzt unglaubliche Summen veschlingen würde...
Kommentar ansehen
14.02.2016 11:59 Uhr von Rammar
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN