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Südafrika: Rückzüchtung der ausgestorbenen Quaggas

Seit über 20 Jahren versuchen Wissenschaftler eine ausgestorbene Zebraart, die Quaggas, zurückzuzüchten. Die Besonderheit dieser Rasse ist das spezielle Streifenmuster. Man versucht eine "Abbildzüchtung" zu erschaffen - man will der Wildform also so nahe wie möglich kommen.

Mithilfe der Kreuzung von Steppenzebras in Südafrika kamen die Wissenschaftler dem Ergebnis immer näher. Abgesehen von der besonderen Fellzeichnung ähneln sich beide Rassen sowieso sehr, so Professor Eric Harley.

Das endgültige Ziel des "Quagga-Projekts" ist es, die Streifen am Rumpf noch weiter verblassen zu lassen und die Tiere dann in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet auszuwildern.


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WebReporter: milly26
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Streifen, Zebra, Züchtung, Auswilderung
Quelle: spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2016 17:08 Uhr von physicist
 
+7 | -0
 
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Der Mensch hat es geschafft aus einen Wolf einen Chihuahua zu machen.

Dann schaffen die das auch....
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13.02.2016 17:34 Uhr von blaupunkt123
 
+2 | -0
 
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Wieso muss sich der Mensch immer einmischen und versuchen "Gott" zu spielen.

Es ist nun einmal der Lauf der Natur das Arten, die zu schwach sind aussterben. Aber nein, es muss jeder mitgezogen werden, und ggf. sogar nachgezüchtet werden.
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13.02.2016 19:33 Uhr von Fomas
 
+2 | -0
 
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Was soll das? Man tut so, als sei diese Neuzüchtung dann einfach der 1:1-Ersatz für die ausgestorbene Rasse, nur weil das Streifenmuster so aussieht wie vom Original. Da kann man auch gleich normale Zebras da ansiedeln, wenn die sich eh sonst kaum voneinander unterscheiden. Dann hat man eben normale Zebras da rumlaufen mit dem Muster der ausgestorbenen Zebras. Macht doch keinen Sinn so ein Humbug.
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13.02.2016 23:26 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
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Mister-L,
die Quaggas wurden vom Menschen ausgerottet- das hatte garnichts damit zu tun, daß Quaggas in irgendeiner Form "zu schwach" gewesen wären.
Aber versuch das mal den Brandbombenwerfern zu erklären- komplexe Zusammenhänge verstehen die halt nicht.

Blaupunkt,
die Quaggas waren alles andere als "schwach"- die waren stark und intelligent genug, um für den Menschen Rinderherden zusammenzutreiben.

Schwache, doofe Tierarten wären zu sowas wohl kaum in der Lage...aber der Mensch hat eingegriffen, Gott gespielt, und letzten Endes die Quaggas ausgerottet, so, wie man auch beinahe die Bisons und Wildpferde in den USA ausgerottet hätte- von einigen Millionen Stück innerhalb von 300 Jahren runter bis auf wenige hundert Exemplare.

Sowas kann man kaum der Evolution oder der betreffenden Tierart in die Schuhe schieben.

Die Quaggas müßten also nicht "mitgezogen" werden- wir haben sie erst ausgenutzt, und dann vernichtet.

Bravo.
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14.02.2016 01:45 Uhr von Rammar
 
+1 | -0
 
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Juhuu,
von der Neuzüchtung ausgestorbener Tiere einen direkten haken zur deutschen Politik schlagen, so was gibt es nur auf SN!
Ganz großes Kino!

Thema: Interessant aber ist das wirklich nötig?
Lieber erst mal die schützen die da sind (Tier meine ich...)!?
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14.02.2016 05:04 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Rammar,
wann wäre man mit dem schützen aller anderen Tierarten denn fertig?

Das ist wie bei dem Argument, das immer gegen die Raumfahrt vorgebracht wird: natürlich darf man an sowas AUCH nicht forschen, solange es noch "Armut auf der Welt gibt", o.ä...was dann bedeutet, daß man NIEMALS für die Raumfahrt forschen dürfte.

Dabei gibt es so viele wirklich sinnlose Sachen, für die das Geld draufgeht...da muß man nicht ausgerechnet beim Artenerhalt oder bei der Erforschung des Alls sparen.

Und hier geht es auch nur um simple, gezielte Kreuzungen, und nicht um irgendetwas kostenaufwändiges oder kompliziertes, was jetzt unglaubliche Summen veschlingen würde...
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14.02.2016 11:59 Uhr von Rammar
 
+1 | -0
 
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@mort

raumfahrt und der erhalt von tieren sind ja nun äpfel und birnen, ich verstehe worauf du hinaus willst, recht hast du ja auch aber dieser vergleich hinkt extrem!

das was ich eher meinte war, "schützt die, die kurz vor der ausrottung des menschen stehen" und da gibt es weltweit mehr als genug arten, wenn man durch kreuzungen etc. resistenten wiederaufbauen kann, dann von miraus (zb. das mammutbaby + heutiger elefant = elefant in kalten gebieten)

sowas funktioniert allerdings dann auch nur dann wen man ein besonderes augenmerk auf flora und fauna hat, züchtet man die natur aufgrund des forscher willens kaputt?

und nicht alles was erforscht wurde ist gut: fracking, ich glaube wir könnten ohne besser leben aber man muss ja noch ein wenig forschen...!
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14.02.2016 21:08 Uhr von mort76
 
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Rammar,
im Prinzip sehe ich das genauso...aber versuch mal einen passenderen Vergleich zu finden- ich wüßte da jetzt keinen.
Ich befürworte auch nicht JEDE Weiterentwicklung (Fracking ist da ein gutes Beispiel).
Mir geht es nur auf die Nerven, wenn man so tut, als wären "Arterhalt und Raumfahrt" so sinnlos, daß man ausgerechnet DAFÜR kein Geld ausgeben sollte, wärend in unheimlich vielen sinnloseren Bereichen das Geld nur so zum Fenster rausgeschmissen wird, ohne, daß gefordert würde, man müsse erst den Welthunger besiegen und alle Kriege beenden...
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15.02.2016 00:01 Uhr von Rammar
 
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mort

nönö, war nur ein leichtes Missverständnis ;)

Forschung ja! nur die Richtung und der Einsatz sind entscheidend,
bsp.: Kernspaltung, ohne wären wir Technisch nicht so weit, ohne wären noch Tausende von Menschen am Leben, jede Medaille hat zwei Seiten ;)
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15.02.2016 03:37 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Rammar,
ohne Forschung an der Kernspaltung wird es ja auch keine kalte Fusion geben...deswegen befürworte ich auch DIESE Forschung, ohne ein besonderer Freund von AKWs zu sein...DAS ist für mich die zweite Seite dieser Medaille.
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16.02.2016 02:27 Uhr von Rammar
 
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mort

ich sehe wir verstehen uns ;)

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