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Vinyl-Revolution: Firma aus Kanada will den Markt mit neuer Maschine erneuern

Ein Unternehmen aus Kanada hat vor, mit einer neuen Methode der Herstellung von Vinyl-Schallplatten die Branche zu revolutionieren. Chad Brown, CEO des Unternehmens, erklärte weiter, dass die Vinylpressen gemessen am Fortschritt anderer Produktionsmaschinen veraltet seien.

"Wir werden all die dunklen Informationen zusammen sammeln, die bisher beim Plattenpressen unbekannt waren. Der Düsendruck, die Temperatur - die Daten, die nötig sind, um eine perfekte Platte zu machen. In den 50ern und 60ern hatten sie einfach noch nicht dieses Technologie", so Brown.

Die neue Maschine soll nun zukünftige Produktionsengpässe vermeiden und die Konkurrenzprodukte ablösen. Die Presse soll schon gegen Ende dieses Jahres die Produktion aufnehmen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Markt, Firma, Kanada, Revolution, Maschine, Vinyl
Quelle: metal-hammer.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2016 15:06 Uhr von ar1234
 
+19 | -0
 
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@firstsergant: Schallplatten sind momentan dermaßen gefragt, dass alle noch existierenden alten Pressen auf Vollast laufen und trotzdem viele Interessenten mangels Kapazitäten ihre Werke nicht pressen lassen können. Neue Pressen kann die Plattenindustrie momentan nirgends beziehen. Daher ist die Neuentwicklung und der Neubau von modernen Pressen schlicht und einfach eine angemessene Reaktion der Wirtschaft auf Angebot und Nachfrage.

[ nachträglich editiert von ar1234 ]
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13.02.2016 15:29 Uhr von hw-ba
 
+4 | -1
 
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@Seehofer2016
Dieser dumme Kauderwelsch nervt. Mach den PC aus und geh heia machen.
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13.02.2016 15:29 Uhr von EAP
 
+2 | -1
 
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Sag mal Seehofer2016 spielt mit Dir keiner?
Troll woanders!
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14.02.2016 00:28 Uhr von mort76
 
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Humpelstilzchen,
die CD-Generation, also mutmaßlich die unsere, hat die Vinylplatten verstoßen- in der MP3- und Digital-Generation lebt die Vinylplatte wieder auf.

Nicht umsonst fängt man JETZT wieder damit an, Platten im großen Maßstab zu pressen- das hätte man auch schon vor 15 Jahren gekonnt, aber WIR wollten das ja nicht...du richtest die Kritik also an die falsche Generation.

Ich bin mit Vinyl aufgewachsen, ich besitze noch meine Sammlung, und ich kann nur sagen: die Digitaltechnik ist sinnvoller.

Den Klang eines Plattenspielers kann man digital eigentlich beliebig simulieren (genauso wie die Eigenarten von Röhren und analogen Instrumenten), wohingegen Vinyl unter technischen Einschränkungen leidet, die nicht zu beseitigen sind, weil die Plattennadel gewissen physikalischen Grenzen unterliegt, was die Stereoabbildung und die Baßwiedergabe betrifft...also, der "heilige Gral" der Musiktechnik ist das Vinyl nur in der Phantasie der Puristen, Hiphopper und Hipster.
Das ist wie mit Sportwagen: toll, wenn man es sich leisten kann, aber trotzdem nix für den Alltag.
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14.02.2016 10:47 Uhr von kiu
 
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Also.... erst einmal hab ich mich auf dem Kalener vergewissert, dass wir nicht im April gelandet sind.
Doch dann kam mir der Gedanke, dass hinter den scheinbar blödesten Ideen oft recht ausgeklügelte Geistesarbeit steckt:
CD-Player sind preislich bei einem Niveau angelangt, bei dem Plattenspieler NIE waren - und folglich kann nur eine "neue" Technik wieder ungebremst Geld in die Taschen der Industrie spülen - wetten, dass ( WENN ÜBERHAUPT ) die "neuen" Vinyls nicht kompatibel mit der "alten" Technik sind ??

Übrigens: Dass digitale Technik der analogen überlegen ist, wird wohl richtig sein - und selbst der "analoge Klang" kann imitiert werden, - auch richtig...
Da wir aber nun einmal emotionsbeladene Wesen sind, ist das Aus des Buches gegenüber dem eBook ebenso wenig besiegelt, wie dass der Schallplatte gegenüber der CD.
MP3 wiederum mag in den Ohren Soundgeschädigter Disco-Besucher ja durchaus annehmbar sein ( ach wie lustig ) - an die HÖRBARE! Qualität der CD ( und dazu gehören eben GUTE Kopfhörer und GUTE Verstärker und Boxen ) kommt sie auch nicht im Ansatz heran - das ist so, als ob man ein Fahrrad mit einer Harley vergleicht...
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15.02.2016 04:02 Uhr von mort76
 
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Humpelstilzchen,
letzten Endes geht es doch um die Qualität der Musik ansich, oder? Das Trägermedium ist mir da nicht wirklich wichtig.
Man kann sich alte Aufnahmen von Robert Johnson anhören, in lausiger Qualität, man kann sich alte Beatles-Songs in Mono anhören, aufgenommen mit EINEM Mikrofon, oder Live-Bootlegs in schlimmer Qualität, und man hat DOCH seinen Spaß dabei...

Der Faktor, der die Platte heute wieder interessant macht, ist die Tatsache, daß man Musik für Platten nicht so stark komprimieren kann wie die Musik auf digitalen Medien- dadurch erhält man auf Umwegen wieder den offenen, nicht nervenden, nicht immer überall gleich lauten Klang von damals. Allerdings ist das nur eine Frage des Masterings: Musik, nach den alten Prinzipien gemastert, klingt digital genausogut, der Engineer muß das eben nur wollen...(Beispiel: "Death Magnetic". Wenn man diese Platte digitalisiert, hat man den guten Klang der Platte auch digital).

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