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Notwehr: Gericht verurteilt Helfer von Prügelopfer zu einer Freiheitsstrafe

Das Amtsgericht Ludwigsburg hat einen 22-Jährigen zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, weil er bei der Unterstützung eines Prügelopfers einen Menschen verletzte.

Die umstrittene Tat ereignete sich vor einer Gaststätte, als ein Mann von einer Gruppe Jugendlicher zusammengeschlagen wurde. Der Angeklagte griff ein und verletzte dabei einen der Schläger. Zeugen bestätigten die Aussage des aus Notwehr handelnden Mannes.

Die Richterin sah in dem Vorgehen des Angeklagten das Ausmaß der Nothilfe überschritten und bestrafte ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung zu drei Monaten und zwei Wochen Haft auf Bewährung. Er ist nun vorbestraft.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Helfer, Notwehr, Freiheitsstrafe, Prügelopfer
Quelle: stern.de

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51 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2016 18:20 Uhr von Borgir
 
+139 | -5
 
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Das ist ein Scherz. Heutzutage muss man davon ausgehen, dass ein Opfer ins Krankenhaus oder ins Jenseits getreten wird. Und dann schützt man eine ganze Gruppe Leute, die einen verprügelt? Das ist lächerlich.
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12.02.2016 18:21 Uhr von Kanni_Maltz
 
+100 | -1
 
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Unfassbar! Alles weitere, was zu sagen wäre, erspar ich mir lieber...
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12.02.2016 18:25 Uhr von Bodensee2010
 
+79 | -1
 
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bei solchen folgen ist es fraglich ob noch jemand zur Hilfe kommt wenn es nötig wäre
zukünftige opfer dürfen sich bei diesem weltfremden richter bedanken wenn niemand mehr aus angst selbst bestraft zu werden hilft
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12.02.2016 18:51 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+44 | -3
 
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Leute das hier ist ein Rechtsstaat hier kann doch nicht jeder machen was er will!

Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder meint er müsste die Arbeit der Polizei machen?

Jetzt aber genug mit den schlechten Witzen......

Der Richter sollte sich mal in so einer Situation befinden wie das Prügelopfer, ob er sein Helfer dann auch verurteilt hätte?
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12.02.2016 19:05 Uhr von ptahotep
 
+30 | -1
 
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"Für die Staatsanwältin war es eine klare Sache: Der Angeklagte hatte in Notwehr gehandelt und sollte nicht bestraft werden."

HÄ?
Wenn für die ermittelnde Staatsanwältin klar war das die verurteilte Person nach StGB §32 Absatz 1 einer anderen angegriffenen Person im Rahmen der Notwehr half, warum wurde dann das Ermittlungsverfahren basierend auf StGB §32 Absatz 1 - "nicht rechtswidrige Handlung" - nicht eingestellt sondern eine Klage seitens der Staatsanwältin eingereicht?
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12.02.2016 19:18 Uhr von lou-heiner
 
+26 | -3
 
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weil sie eine hure der politik ist und somit auf anweisung gehandelt hat.
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12.02.2016 19:27 Uhr von Imogmi
 
+22 | -3
 
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irgenwie wird mir bei diesem Urteil bange ;
sollte es doch stimmen das der Staat eine gewisse Anzahl Verurteilungen und die sich daraus ergebende Strafe von Gerichten fordert, vor allem Geldstrafen sind ja sehr beliebt.
Nur wenn diese nicht bezahlt werden, dann fängt es an den Staat was zu kosten.

Aber egal wie es kommt, eins steht für mich inzwischen felsenfest :
Merkel & Co. müssen weg !!
damit die BRD anfangen kann souverän zu werden.

[ nachträglich editiert von Imogmi ]
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12.02.2016 19:29 Uhr von TheRoadrunner
 
+21 | -1
 
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Leider muss man in der Quelle nachlesen, um zu sehen, was die Motivation für das Urteil gewesen sein könnte:
"Vor Jahren hatte er schon einmal Ärger wegen Körperverletzung, heißt es."
Dann hat die Richterin ihm wohl unterstellt, bei der Nothilfe zuviel Spaß gehabt zu haben.

Falls er nicht ohnehin schon wegen dieses ´Ärgers´ vorbestraft war, ist mir aber rätselhaft, warum die Richterin knapp über den für die Offenbarungspflicht maßgeblichen 3 Monaten blieb.
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12.02.2016 19:33 Uhr von daiden
 
+29 | -3
 
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Ich denke in der Sache sind wir uns, egal welchen politischen Lager man nun angehört, alle einig! Unfassbar diesen Menschen auch noch zu bestrafen für sein Helfen! Und unverantwortlich, welche Außenwirkung eine Richterin mit solch einem nicht zu begreifenden Urteil erreicht
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12.02.2016 19:55 Uhr von daiden
 
+13 | -2
 
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Na los Minusgeber, erklär mal was an dem Urteil richtig und an meiner Aussage falsch ist :)
Ich weiß jetzt schon, dass keine Antwort kommen wird
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12.02.2016 19:56 Uhr von KungFury
 
+10 | -1
 
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Ermittlungspannen nach schwerer Schlägerei in Ludwigsburg
http://www.stuttgarter-zeitung.de/...

Umstrittenes Urteil in Ludwigsburg
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/...
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12.02.2016 19:57 Uhr von Thomas66
 
+21 | -0
 
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Was für ein schwachsinniges Urteil, da braucht man sich nicht wundern, wenn die Leute nicht helfen, sondern weg schauen.
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12.02.2016 19:58 Uhr von Thomas66
 
+15 | -1
 
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Dann hat er ja noch Glück gehabt, dass er nicht noch Schmerzensgeld bezahlen muss.
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12.02.2016 20:10 Uhr von tfs
 
+24 | -1
 
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@Thomas66 Eventuelle Schmerzensgeldzahlungen werden in Zivilprozessen verhängt, und ein solcher könnte ihm nun, dank dieser völlig inkompetenten, offenbar schwer befangenen Richterin, auch bevorstehen.
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12.02.2016 20:13 Uhr von erdengott
 
+19 | -0
 
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Solche seltsame Gerichtsverfahren gabs schon vor Jahrzehnten. Ein Kollege musste mal vor Gericht weil er eine angebrochen Rippe bei jemanden zu vernantworten hatte der seine Olle verdroschen hatte. Knüller: Die Richterin fragte warum er denn so fest zuschlagen musste- als ob er Profikämpfer gewesen wäre. Die Olle, die während der Tat um Hilfe gerufen hatte, fragte ihn vor Gericht dann noch warum er sich überhaupt eingemischt hat.
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12.02.2016 20:17 Uhr von Kamimaze
 
+9 | -0
 
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Na, da hat er aber noch "Glück" gehabt, dass er nicht in den Knast musste, so wie der Student Sven G.:

--> http://www.spiegel.de/...
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12.02.2016 20:42 Uhr von B.Henker
 
+15 | -0
 
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Man kann nur hoffen besagte Richterin kommt mal in so eine Situation wobeit dann bitte keiner Hilft.
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12.02.2016 20:50 Uhr von Floppy77
 
+12 | -0
 
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Das ist dann wohl das Ende der Zivilcourage, wenn man als Helfer dann noch Gefahr läuft sich eine Vorstrafe einzuhandeln.

Was ist denn mit der Gruppe Jugendlicher passiert? Hat auch nur einer von denen eine Strafe bekommen?
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12.02.2016 21:10 Uhr von Jedermann1
 
+16 | -3
 
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Diese Richterin muss eine von den Linken oder Grünen sein. Unfassbar solch ein Urteil. Statt dem Mann eine Medaille für seine Selbstlose Hilfsbereitschaft zu geben wird er noch verurteilt und ist wegen seiner Hilfsbereitschaft vorbestraft. Wieder einmal - armes Deutschland!!!! Wohin soll das alles nur noch führen?
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12.02.2016 21:15 Uhr von brycer
 
+14 | -0
 
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Der Schlusssatz in der Quelle gibt ja noch ein wenig Hoffnung für das deutsche Rechtssystem.
"...Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht: Die Verteidigerin des Angeklagten kündigte an, in Berufung zu gehen."
Es wird doch nicht noch einen so bescheuerten Richter geben, der anscheinend der Meinung ist ein
"Bitte verpisst euch" müsste als Nothilfe ausreichen.

Die Täter haben ihr Opfer wohl auch nicht nur mit Wattebäuschen geschlagen. Aber wehe, wenn sie eine Reaktion erfahren müssen. Dann dürfen sie zu Mami laufen und sich ausheulen.

Ja, einer der Täter erlitt dabei einen Kieferbruch. Na und? Ihr Opfer wird wohl ähnliche Blessuren davon getragen haben. Zumindest haben sie es da ebenfalls in Kauf genommen.
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12.02.2016 21:36 Uhr von blaupunkt123
 
+14 | -2
 
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Das ist so typisch Deutschland.

Wenn einer mal nicht wegschaut, hilft einem Opfer vor solchen Untermenschen, dann wird er verurteilt...

Klar ist ja auch besser sich von solchen Untermenschen verprügeln zu lassen. Und die Täter? Sind sicherlich alle ohne Strafe auf freiem Fuß.


Aber im Gegenzug gehen die Südländer und sonstigen dunklen Neubürger mit einem Lachen nach den diversen Straftaten aus den Polizeiwachen und die Fälle werden nicht einmal aufgenommen....

Und dann Jammern, weil immer mehr Leute auf der Straße wegschauen...

Jetzt wenn der Helfer ein Flüchtling gewesen wäre, hätte er sicherlich keine Strafe und wäre auf dem Titelblatt in allen Medien, weil er sich super Integriert und gleich jemanden zur Hilfe geeilt ist...


Krankes Deutschland...
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12.02.2016 21:54 Uhr von AMB
 
+8 | -0
 
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Da ich solche Curage unterstützen will, habe ich eine Petition zur unterstützung des jungen Mannes ausgehoben und möchte sie bitten sie zu unterstützen:

https://www.openpetition.de/...
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12.02.2016 22:01 Uhr von AMB
 
+5 | -0
 
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@ Borgir

ich würde mich freuen, wenn Sie sich anschließen und die Petition unterstützen.

https://www.openpetition.de/...
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12.02.2016 22:08 Uhr von Imogmi
 
+9 | -0
 
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@ angelthevampyr
".. und wenn dann ein mann das verhindern könnte sagt er: nö ist mir zu riskant. selber schuld."

Ist aber auch gefährlich in der BRD, sonst bekommt derjenige dann eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung.
aber falls die Richterin in so einen Notstand kommen würde, wäre es das Beste, solange man noch unerkannt ist, die beine in die hand nehmen und weg vom Tatort ; man kann dann ja in den medien nachlesen was man versäumt hat. :-))
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12.02.2016 23:11 Uhr von Rechtschreiber
 
+11 | -0
 
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Der Hass, der sich gerade in mir breit macht, ist nicht in Worte zu fassen.

Ich wünsche dem Richter, dass er auch mal genauso bereichert wird, und dass im dann ausnahmslos KEINER helfen wird!

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