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Brakel: Strom gesperrt - 76-Jähriger verstorben bei Heizversuch mit Ofen

Einem schwer kranken 76-jährigen Brakeler wurde der Strom abgestellt. Nun kam er bei dem Versuch, sein Zimmer mit einem alten Ofen zu beheizen, ums Leben. Der Mann hatte schon vor der Stromsperre monatelang nur ein Zimmer mit einem elektrischen Heizkörper beheizt.

Die Frau des Mannes ist vor mehreren Jahren verstorben, der arbeitslose und als schwierig bekannte 22-jährige Sohn verließ den kranken Mann zwei Tage nach der Stromsperre. Um den Mann vor dem Verhungern zu bewahren hängten Nachbarinnen Lebensmittel an die Haustüre.

Die Nachbarschaft macht sich nun Gedanken wie so ein Unglück hätte verhindert werden können. Der Energieversorger EON, der Grundversorger in diesem Fall, sieht sich nicht in der Verantwortung.


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WebReporter: One of three
Rubrik:   Brennpunkte / Todesfälle
Schlagworte: Tod, Strom, Ofen
Quelle: nw.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2016 15:50 Uhr von Der_Riechel
 
+23 | -4
 
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Einen Flüchtling wäre das nicht passiert.
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12.02.2016 16:02 Uhr von alex070
 
+2 | -26
 
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12.02.2016 16:11 Uhr von Holzmichel
 
+4 | -18
 
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12.02.2016 16:24 Uhr von CoffeMaker
 
+19 | -3
 
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"Ja, instrumentalisiert den armen Mann gleich wieder für eure scheiss Flüchtlingshetze."

Was ist daran Hetze?
Wenn man den Einwanderern alles in den Arsch bläst während man sich nicht um die eigenen Hilfebedürftigen kümmert muss man sich sich den Vorwurf gefallen lassen.
Wenn irgendwo ein Flüchtling, der sich selbst in Gefahr gebracht hat, ersäuft wird fast schon Staatstrauer angeordnet, man reißt sich den Arsch auf um zu helfen aber bei den eigenen Leuten sind Unglücke nicht mal erwähnsenswert geschweige versucht man was zu ändern.
Und nur darum gehts, nicht gegen die Flüchtlinge sondern gegen diese Politik die man als stiefmütterlich benennen kann.
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12.02.2016 16:30 Uhr von Holzmichel
 
+0 | -16
 
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12.02.2016 17:18 Uhr von Erik.Hey
 
+11 | -1
 
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Holztypi

Wenn man keine Anung hat, Fresse halten, du tust gerade so als kennst du den Sohn sowie den Verstorbenen?
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12.02.2016 19:12 Uhr von alex070
 
+0 | -6
 
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@CoffeMaker

"Was ist daran Hetze?"

Absolut alles! Es geht ihnen nicht um den Mann und sein Schicksal, sondern nur um die Verbreitung ihre eigene bescheuerte Weltansicht.

Das ist schon als Wahn zu bezeichnen. In diesem Fall geht es überhaupt nicht um Flüchtlinge und euren Neid auf sie, es geht um einen kranken Mann dem der Strom abgestellt wurde und der von seinem Sohn im Stich gelassen wurde.

Nachbarn haben ja schon erkannt, dass er nicht mehr für sich selbst sorgen kann und ihm Lebensmittel geschenkt.

EON steht in der Verantwortung nicht an erster Stelle, hier hat das Umfeld einfach mit versagt ohne jemanden direkt Schuld zuweisen zu können.

[ nachträglich editiert von alex070 ]
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12.02.2016 19:24 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+6 | -0
 
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Wenn man jetzt noch berücksichtigt, dass beim Strom fast 52% Steuern anfallen, die auch vom Alg II Empfänger und Niedriglohnjobber und Rentner mit einer kleinen Rente zu 100% finanziert werden müssen (zumindest der HT-Strom) dann bekommt das alles wieder ein kleinen Beigeschmack.
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14.02.2016 11:33 Uhr von wombie
 
+3 | -0
 
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Toller sozialstaat.

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