11.02.16 19:00 Uhr
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Oberösterreich: Stalker wird mit Baseballschlä­ger schwer verletzt

In Neukirchen an der Enknach(Oberösterreich) haben vor einigen Tagen zwei Männer im Alter von 19 und 41 Jahren einen Stalker auf der Straße aufgelauert und mit einem Baseballschläger attackiert.

Laut Polizeiangaben wurde der 42-jährige Stalker dabei schwer verletzt.

Der Mann soll offenbar seiner Ex-Frau nach einer Scheidung trotz einstweiliger Verfügung des Gerichts immer wieder nachgestellt haben.


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WebReporter: Spiderboy
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: schwer, Stalker, Oberösterreich
Quelle: arcor.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.02.2016 19:02 Uhr von Borgir
 
+13 | -2
 
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Na ja, mit Baseballschlägern schon was heftig. Aber man hätte ihm auf andere Weise mal Bescheid geben können.
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11.02.2016 19:18 Uhr von bpd_oliver
 
+11 | -4
 
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Hoffentlich wurde der Baseballschläger nicht beschädigt...
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11.02.2016 19:29 Uhr von Silla
 
+4 | -19
 
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11.02.2016 20:38 Uhr von Rechtschreiber
 
+7 | -3
 
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Dann wollte er es wohl so. Wenn sich der Typ genauso aufgeführt hat, wie es unsere Nachbarn tun, dann kann er froh sein, dass er noch lebt...
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11.02.2016 23:43 Uhr von Vosgienne
 
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Ich bin kein Freund der Selbstjustiz, wenigstens nicht gleich mit dem Baseballschläger, aber wenn man mal selbst einen Stalker erlebt hat, fällt es einem schon recht schwer, Gewalt komplett aus dem Repertoire des Erlaubten zu streichen. So einer fühlt sich kurioserweise im Recht und ist rationalen Argumenten leider kaum zugänglich, während sein Opfer seelisch den Bach runter geht.
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12.02.2016 00:21 Uhr von Silla
 
+2 | -2
 
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@ Vosgienne

Ich weiß, wovon du schreibst, hatte selber schon zweimal das zweifelhafte Vergnügen. Man macht harte Zeiten durch.
Dennoch reichen die rechtlichen Mittel aus, um diese Leute aus dem Verkehr zu ziehen, wenn sie nicht von selber aufgeben, was sie leider selten tun. Man muss nur genug Nerven haben, um durchzuhalten, bis sie sich an der eigenen Uneinsichtigkeit juristisch das Genick brechen.
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12.02.2016 07:00 Uhr von jpanse
 
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Stalking ist echt übel. Du bist nicht mehr Herr der Lage. Das ging so weit das SIE überall rumerzählte ich hätte versucht sie mit dem Auto zu überfahren und solche Scherze.

Wenn du mitten in der Nacht im Dunkeln die Treppen in deinem Haus hochschleichen musst, weil die davor rumlungert ist das schon übel. Mal davon abgesehen das sie versuchte mich bei meiner Familie zu diskreditieren.

Da bleiben Gewaltfantasien nicht aus...hier wurden sie halt umgesetzt. Ich kann es verstehen...ehrlich.

Tipp der Polizei: Immer freundlich lächeln und Winken...
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12.02.2016 08:55 Uhr von One of three
 
+2 | -0
 
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Stalking ist oft genug die Vorstufe zur Vergewaltigung oder Mord.

Von daher - alles richtig gemacht.
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12.02.2016 14:22 Uhr von Vosgienne
 
+1 | -0
 
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@Silla:
Du schreibst es ja selbst: "Man muss nur genug Nerven haben".
Definiere bitte "genug". Und das in Bezug auf eine Frau, die sich am liebsten in der Wohnung einschließen würde, so lange, bis alles endlich vorbei ist.
Auch ich habe persönliche Erfahrung gemacht und ich rede von Courage, nicht Selbstjustiz. Ich bin voll durchtrainiert aber schlage mich nie und mische mich auch nicht ungefragt in anderer Leute Angelegenheiten ein. Es sei denn, ich mache mich durch Ignoranz zum Mittäter.
Das Opfer war eine gute Freundin und - nein - ich hab den Typ nicht verprügelt. Hat aber nicht viel gefehlt.
Sie ist Mannschaftskameradin im Sport, er war Hobbyspieler. Beide zweimal wöchentlich im gemeinsamen Training, er erst seit der Trennung regelmäßig. Kannst ihm ja schlecht verbieten. Nach Wochen und Monaten blieb Sie dem Training bald geduldig (Anspielung) fern, er natürlich ersmal nicht. Dann hat er sich betont beiläufig bei uns erkundigt, ob sie denn heute nicht auch ins Training kommen würde, worauf ich ihn vor versammelter Mannschaft sachlich aber direkt auf den Umstand ansprach, der mir gewaltig stank. Das Ende vom Lied: er reagierte sofort verbal beleidigend und die Angelegenheit wurde etwas lauter.
Eine Woche später: er bleibt weg, Sie kommt wieder regelmäßig, bedankt sich allerherzlichst bei mir. Problem gelöst, zumindest was diesen einen Freiraum anging.
Wenn jeder bloß wegschaut und von Geduld redet, wird das nichts.
Der Typ ist übrigens im nächsten Verein auf ähnliche Art angeeckt.
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13.02.2016 22:29 Uhr von Silla
 
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@ Vosgienne

Das hast du gut gemacht. Und es hat gewirkt!

Mit genug Nerven meine ich, dass es über den legalen Weg oft länger dauern kann, bis wieder Ruhe einkehrt.

Dieser Typ, den du beschreibst, hat nach deiner klaren Ansage ganz offentlich schnell begriffen und sich zurück gezogen.
Das ist leider nicht immer der Fall. Hartnäckige Stalker lassen sich auch von polizeilichen oder gar gerichtlichen Wegweisungen nicht davon abhalten, dem Opfer ihrer Begierde nachzustellen und das manchmal über Jahre.

Da braucht es gute Unterstützung für die "Belagerten" und einen täglichen Kampf gegen die eigenen Angst. Das kann wie ein Gang durch die Hölle sein.

Zum Glück gibt es inzwischen Beratung beim Opferschutz der Polizei und auch die Rechslage ist in den vergangenen Jahren immer hilfreicher für die Opfer geworden. Neben den offiziellen Hilfen ist ein starkes soziales Umfeld wie Familie, Freunde und auch Nachbarn wichtig und nicht zuletzt kann Coaching oder auch therapeutische Unterstützung hilfreich sein, um nicht nur zu überleben, sondern auch gestärkt aus so einer Situation herauszukommen.
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18.02.2016 02:47 Uhr von Karlchenfan
 
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@ Silla

Es gibt immer den langen Weg mit Einschränkung der eigenen Person,der eigenen Freiheit, auf der einen Seite,da ist ein langer Atem und ein robustes Nervenkostüm von nöten.Wenn jemand aber schon an den Rand des Wahnsinns getrieben wurde,Abhilfe durch Polizei mit der lakonischen Anmerkung von hysterische Zippe oder grad keine Zeit abgetan wird,dann stehst du da.Wenn du Pech hast,ganz allein und ziemlich ausgeliefert.
Selbstjustiz ist zwar verboten,aber in manchen Fällen einfach nur noch das einzige greifbare Mittel.Und bevor man als Frau selber Opfer von `nem austickendem Stalker wird,dann den lieber mit Vollgas in `nen Elfmeter rennen lassen. Freundlicher Hinweis,das beim nächsten Date erst die eine Kniescheibe in Stücke geht,im Wiederholungsfall die Zweite,das ist dann zumeist auch das Ende der Belästigung.
In den beiden Situationen,in den ich involviert war,hat der Typ das erste feundlich ey,lass das,lass die Kleine in Ruhe zum Anlass genommen,mir ein Bier ins Gesicht zu schütten.Daraufhin hab ich ihm sehr unmissverständlich kundgetan,was ich von Typen wie ihm halte.Glatt `ne Stunde später stand er bei ihr vor der Tür,klingelte,rief an,machte den Wilden.Polizei kam erst,nachdem ich ihn so richtig ruhiggestellt hatte,wäre im bösesten Fall 45 min zu spät gewesen.Da er aber unten auf der Straße in seinem Wahn auf mich losgegangen war,hat der LaLüLalist nur mißbilligend geguckt und mir geraten,mich da nicht mehr mit reinziehen zu lassen.
Da Ganze trotz Unterlassungsklage und dem vollem Programm mit Polka über die Gerichte.Er wär ja gar nicht an ihr interessiert,und sie suche ja seine Nähe,überhaupt wär das ja alles ganz falsch,was da denn so kommt.

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