11.02.16 13:23 Uhr
 231
 

Syrien: Kurden erobern wichtigen Militärflughafen in Aleppo

Kurdische Milizen der YPG, der kurdischen Volksverteidigungseinheiten, haben in der syrischen Stadt Aleppo einen strategisch wichtigen Militärflughafen in ihre Gewalt gebracht und Kämpfer der Al-Nusra-Front, Ahrar Al-Scham und der Freien Syrischen Armee vertrieben.

Insgesamt hätten die Kämpfe um den Flughafen 48 Stunden angehalten. Die syrische Regierung unter Präsident Baschar al-Assad hatte den Flughafen schon im Jahr 2013 verloren.

Nun befinden sich die Kurden zusammen mit der SDF, der arabischen Verbündeten der Demokratischen Kräfte Syriens, in einer strategisch guten Position, um die Rebellenhochburg Azaz anzugreifen und zu erobern. Die Stadt befindet sich direkt an der türkischen Grenze.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Syrien, Kurden, Aleppo, Militärflughafen
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Somalia: Überfall auf Hotel in Mogadischu - Mindestens sechs Tote
Keltern: Brand in Wurstküche sorgt für viel Schaden
Hofheim: Mann von Zug überrollt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.02.2016 13:23 Uhr von Borgir
 
+8 | -5
 
ANZEIGEN
Bleibt abzuwarten, ob die Türkei das zulässt. Als Nato-Partner ist durchaus zuzutrauen, dass die Türkei eingreift und dort befindliche "Rebellen" unterstützt. Im Gegensatz zur Stadt Kobane, wo die Türkei und die Nato Daesh beim Abschlachten von Tausenden zugesehen hat, hat die Türkei hier etwas zu verlieren. Aber: Immer wieder interessant zu lesen, dass Al-Nusra als Rebellen angesehen werden, sind sie doch nur eine terroristische Islamistengruppierung.
Kommentar ansehen
11.02.2016 13:32 Uhr von Starstalker
 
+5 | -8
 
ANZEIGEN
"die Türkei und die Nato Daesh beim Abschlachten von Tausenden zugesehen hat"

Und Putin hat dem Abschlachten drei Jahre lang zugesehen, und ist erst in den Konflikt eingetreten, als sein Freund Assad die Kontrolle endgültig zu verlieren drohte. Heute bekämpfen sie Seite an Seite die Zivilisten von Aleppo. Und das, obwohl sie behaupten, sie wären an Frieden interessiert. Manchmal sind Worte und Taten doch etwas anderes. Mal davon ab, dass es in Aleppo keinerlei IS gibt, welchen man ja angeblich primär bekämpfen will.

Das Spiel, wer denn nun der größere Heuchler ist, kann man problemlos für beide Seiten spielen.

Und die Definition von Terroristen ist dann auch immer eine des Standpunktes. Für die Türkei ist die YPG auch eine terroristische Vereinigung, worüber sich das türkische Regime jüngst bei den USA ausheulte, weil man die YPG dort eben nicht als Terroristen sieht.

Wenn es nach dem Menschenschlächter Assad und seinem russischen Helfershelfer und Handlanger geht, sind wahrscheinlich alle Terroristen, die Assad nicht anbeten. Da macht man sich das Weltbild eben nach Pipi Langstrumpf, wie es gerade gefällt.

[ nachträglich editiert von Starstalker ]
Kommentar ansehen
11.02.2016 13:55 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
"Und Putin hat dem Abschlachten drei Jahre lang zugesehen, und ist erst in den Konflikt eingetreten, als sein Freund Assad die Kontrolle endgültig zu verlieren drohte. "

Blödsinn. Russland geht nicht einfach irgendwohin um zu helfen sondern sie kommen erst wenn sie um Hilfe gebeten werden.
Das war selbst damals in Afghansitan so, da haben die afghanischen Kommunisten um Hilfe gebeten.
Die Schuld liegt da eher bei Assad das er so lange gezögert hat um Russland um Hilfe zu bitten. Kann aber auch sein das seine Untergebenen die ganze Zeit alles nur geschönt hatten und erst als es nicht mehr geschönt werden konnte kam dann die Wahrheit über die tatsächliche Lage heraus.

"Wenn es nach dem Menschenschlächter Assad und seinem russischen Helfershelfer und Handlanger geht, sind wahrscheinlich alle Terroristen, die Assad nicht anbeten. "

Wäre hier auch nicht anders. Mach mal hier Revolution um eine echte Demokratie einzuführen und du wirst erkennen wer dann als Terrorist bezeichnet wird. Und in Syrien sind fast alle Assadgegner vom Ausland gekauft, entweder mit Geld oder mit Aussicht auf Pöstchens in der neuen Regierung, von den ganzen Söldnern aus dem Ausland abgesehen.

Den Quark von der "Befreiungsbewegung" glaubt man spätestens nach Libyen nicht mehr, das war ein Paradebeispiel wie man ein Land ins Chaos führt wenn man nur genug Geld und Söldner hat.
Kommentar ansehen
11.02.2016 14:52 Uhr von G-H-Gerger
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Wer kennt sich in dem Chaos dort noch aus?
Kommentar ansehen
11.02.2016 15:30 Uhr von Starstalker
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
"Blödsinn. Russland geht nicht einfach irgendwohin um zu helfen sondern sie kommen erst wenn sie um Hilfe gebeten werden."

Das würde im Ansatz irgendwo Sinn machen, wenn der Vorwurf nicht lauten würde, dass die NATO nicht selbiges getan hat. Entweder du misst mit zweierlei Maß, und erwartest von der NATO sich einzumischen, auch wenn sie es nicht soll, oder du hast den Einwand nicht gelesen, um den es hier geht. Immerhin erhob Putins Stellvertreter auf SN, Borgir, den Vorwurf, dass die NATO dem Treiben zugesehen hätte. Warum darf der eine das nun und der andere nicht? Vor allem vor dem Hintergrund, als dass hier offenbar die Humanität hinterfragt wird.

Der Rest deines Beitrags ist der übliche Verschwörungskram, weswegen ich da erst gar nicht drauf eingehe. Nichts für ungut, aber du hast ja hier auf SN genug Gesinnungsgenossen mit denen du über Chemtrails, Aliens und die große Amerikanische Verschwörung diskutieren kannst.

[ nachträglich editiert von Starstalker ]
Kommentar ansehen
11.02.2016 18:33 Uhr von faktkonkret
 
+0 | -5
 
ANZEIGEN
wäre Assad zurückgetreten, hätten wir diese Probleme heute nicht so.
Rein aus Machtgier nimmt er Blutvergiesen in Kauf.
Bevor wegen mir Menschen sterben, würde ich jedenfalls zurücktreten.
Tausende Menschenleben und Flüchtlingsprobleme gäbe es dann so nicht.
Aber was solls, Merkel tritt trotz mehrfachen Versagens in verschiedenen Politiksparten auch nicht zurück.
Kommentar ansehen
11.02.2016 20:08 Uhr von Borgir
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@faktkonkret

Ahso, Daesh hätte auch sofort aufgehört zu morden, wäre Assad zurück getreten, oder? Der Westen hätte sein Demokratiemodell installiert wie im Irak oder in Afghanistan, oder? Ein Rücktritt Assads macht erst Sinn, wenn Daesh ein für alle Mal ausradiert wurde und die anderen Bürgerkriegsparteien, außer die Islamisten, eine funktionierende Regierung hinkriegen. Mit Al-Nusra, Daesh und Konsorten ist das auf keinen Fall tolerabel.
Kommentar ansehen
20.02.2016 15:24 Uhr von faktkonkret
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Borgir

Assad hat es erst durch sein Handeln ermöglicht dass die Is bzw. Daesh wirken kann.
Ein Rücktritt damals hätte viele Kinder und Unschuldige nicht den Tod gekostet.
Ganz ehrlich, wer Assad verteidigt steht meiner Meinung nach einem Kindermörder sehr nahe. Z.B. Borgir

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: "Sweepee Rambo" zum hässlichsten Hund der Welt gekürt
Roboter sollen Sozialabgaben bezahlen und sich vor Gericht verantworten müssen
Somalia: Überfall auf Hotel in Mogadischu - Mindestens sechs Tote


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?