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Syrien: Kurden erobern wichtigen Militärflughafen in Aleppo

Kurdische Milizen der YPG, der kurdischen Volksverteidigungseinheiten, haben in der syrischen Stadt Aleppo einen strategisch wichtigen Militärflughafen in ihre Gewalt gebracht und Kämpfer der Al-Nusra-Front, Ahrar Al-Scham und der Freien Syrischen Armee vertrieben.

Insgesamt hätten die Kämpfe um den Flughafen 48 Stunden angehalten. Die syrische Regierung unter Präsident Baschar al-Assad hatte den Flughafen schon im Jahr 2013 verloren.

Nun befinden sich die Kurden zusammen mit der SDF, der arabischen Verbündeten der Demokratischen Kräfte Syriens, in einer strategisch guten Position, um die Rebellenhochburg Azaz anzugreifen und zu erobern. Die Stadt befindet sich direkt an der türkischen Grenze.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Syrien, Kurden, Aleppo, Militärflughafen
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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11.02.2016 13:23 Uhr von Borgir
 
+8 | -5
 
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Bleibt abzuwarten, ob die Türkei das zulässt. Als Nato-Partner ist durchaus zuzutrauen, dass die Türkei eingreift und dort befindliche "Rebellen" unterstützt. Im Gegensatz zur Stadt Kobane, wo die Türkei und die Nato Daesh beim Abschlachten von Tausenden zugesehen hat, hat die Türkei hier etwas zu verlieren. Aber: Immer wieder interessant zu lesen, dass Al-Nusra als Rebellen angesehen werden, sind sie doch nur eine terroristische Islamistengruppierung.
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11.02.2016 13:55 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -4
 
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"Und Putin hat dem Abschlachten drei Jahre lang zugesehen, und ist erst in den Konflikt eingetreten, als sein Freund Assad die Kontrolle endgültig zu verlieren drohte. "

Blödsinn. Russland geht nicht einfach irgendwohin um zu helfen sondern sie kommen erst wenn sie um Hilfe gebeten werden.
Das war selbst damals in Afghansitan so, da haben die afghanischen Kommunisten um Hilfe gebeten.
Die Schuld liegt da eher bei Assad das er so lange gezögert hat um Russland um Hilfe zu bitten. Kann aber auch sein das seine Untergebenen die ganze Zeit alles nur geschönt hatten und erst als es nicht mehr geschönt werden konnte kam dann die Wahrheit über die tatsächliche Lage heraus.

"Wenn es nach dem Menschenschlächter Assad und seinem russischen Helfershelfer und Handlanger geht, sind wahrscheinlich alle Terroristen, die Assad nicht anbeten. "

Wäre hier auch nicht anders. Mach mal hier Revolution um eine echte Demokratie einzuführen und du wirst erkennen wer dann als Terrorist bezeichnet wird. Und in Syrien sind fast alle Assadgegner vom Ausland gekauft, entweder mit Geld oder mit Aussicht auf Pöstchens in der neuen Regierung, von den ganzen Söldnern aus dem Ausland abgesehen.

Den Quark von der "Befreiungsbewegung" glaubt man spätestens nach Libyen nicht mehr, das war ein Paradebeispiel wie man ein Land ins Chaos führt wenn man nur genug Geld und Söldner hat.
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11.02.2016 14:52 Uhr von G-H-Gerger
 
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Wer kennt sich in dem Chaos dort noch aus?
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11.02.2016 18:33 Uhr von faktkonkret
 
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wäre Assad zurückgetreten, hätten wir diese Probleme heute nicht so.
Rein aus Machtgier nimmt er Blutvergiesen in Kauf.
Bevor wegen mir Menschen sterben, würde ich jedenfalls zurücktreten.
Tausende Menschenleben und Flüchtlingsprobleme gäbe es dann so nicht.
Aber was solls, Merkel tritt trotz mehrfachen Versagens in verschiedenen Politiksparten auch nicht zurück.
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11.02.2016 20:08 Uhr von Borgir
 
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@faktkonkret

Ahso, Daesh hätte auch sofort aufgehört zu morden, wäre Assad zurück getreten, oder? Der Westen hätte sein Demokratiemodell installiert wie im Irak oder in Afghanistan, oder? Ein Rücktritt Assads macht erst Sinn, wenn Daesh ein für alle Mal ausradiert wurde und die anderen Bürgerkriegsparteien, außer die Islamisten, eine funktionierende Regierung hinkriegen. Mit Al-Nusra, Daesh und Konsorten ist das auf keinen Fall tolerabel.
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20.02.2016 15:24 Uhr von faktkonkret
 
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@ Borgir

Assad hat es erst durch sein Handeln ermöglicht dass die Is bzw. Daesh wirken kann.
Ein Rücktritt damals hätte viele Kinder und Unschuldige nicht den Tod gekostet.
Ganz ehrlich, wer Assad verteidigt steht meiner Meinung nach einem Kindermörder sehr nahe. Z.B. Borgir

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