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Türkei: "Aftenposten"-Korrespondentin zur unerwünschten Person erklärt

Die norwegische Korrespondentin, Silje Rønning Kampesæter befand sich seit September 2015 in Istanbul und wollte dort ein Büro der renommierten Zeitung "Aftenposten" errichten. Im November erhielt sie die Ankündigung, dass eine Presseakkreditierung negativ beschieden wird.

Seit fast 45 Jahren hat kein Land mehr einen Journalisten der norwegischen Zeitung abgelehnt. Um so mehr verwundert es, dass es sich hier um das NATO-Land Türkei handelt. Der Chefredakteur der "Aftenposten" bezeichnet diesen Vorfall als Verachtung der Pressefreiheit.

In der Türkei kam es schon zu ähnlichen Einschränkungen für Reporter. Erst kürzlich wurde eine niederländische Reporterin ausgewiesen und Journalist des Magazin "Vice" konnte nach 131 Tagen Haft frei kommen und musste dann die Türkei verlassen.


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WebReporter: Screwdrivers
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Person, journalist
Quelle: spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2016 17:28 Uhr von Der_Riechel
 
+10 | -1
 
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Laut "Reporter ohne Grenzen" liegt Deutschland in der Weltrangliste der Pressefreiheit auch nur auf Platz 12.
Auch hier werden nicht-Regierungskonforme Medien unterdrückt.

Türkei auf Platz 149!

[ nachträglich editiert von Der_Riechel ]
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10.02.2016 17:55 Uhr von VincentCostello
 
+2 | -6
 
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Ich finde es immer amüsant zu lesen das manche die NATO da im hinein ziehen .


Die NATO ist aus allem herauszuhalten diese hat nämlich nichts mit der EU oder anderen Sachen zu tun .

Man sollte vielleicht auch wissen das die Türkei das zweit stärkste Kontingent in der NATO stellt nach den USA mit fast einer Millionen aktiven Soldaten und erheblichen und hochmodernen Kriegsgerät .


Nochmal der NATO packt ist aus allem herauszuhalten da es nichts mit Politik zu tun hat sondern mit Kriegsrecht .
Ihr solltet das vergessen bei eureren hetzerischen Aussagen egal gegen wen und was die NATO interessiert sich nicht dafür .

[ nachträglich editiert von VincentCostello ]
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10.02.2016 18:26 Uhr von Mauzen
 
+5 | -1
 
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Und trotzdem ist die offensichtliche Propaganda-Staatspresse TRT hier immer noch erlaubt, ganz zur Freude einer Person die hier täglich Erdogans Selbstlob und Lügen postet.

@VincentCostello:
Ein Militärbündnis hat nichts mit Politik zu tun? Sieht vielleicht in manchen Ländern so aus, dass das Militär eigentständig arbeitet, aber in den NATO-Staaten ist die Armee grundsätzlich noch an Regierungsentscheidungen gebunden.
Die Nato-Partnerschaft wurde wohl erwähnt, weil Norwegen der Türkeiso weit traut, dass sie im Kriegsfall helfen würden, aber scheinbar traut die Türkei der norwegischen (nicht-gleichgeschalteten) Presse so wenig, dass sie sie rausschmeisst.

[ nachträglich editiert von Mauzen ]
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10.02.2016 20:50 Uhr von kingoftf
 
+2 | -1
 
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Ja, ja, die Pressefreiheit und die Demokratie im Musterland Türkei.

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