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Kein Verfahren gegen AfD-Chefin Frauke Petry wegen Volksverhetzung eingeleitet

Eine umstrittene Äußerung von Frauke Petry wird keine Konsequenzen nach sich ziehen. Die Vorsitzende der AfD hatte sich zum Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge ausgesprochen. Laut der Staatsanwaltschaft Mannheim besteht kein Grund für ein Verfahren.

Die Staatsanwaltschaft begründet ihre Entscheidung damit, dass "selbst als abwegig und sogar gefährlich empfundene Meinungen" noch als Meinungsfreiheit angesehen werden müssen.

Petry hatte Ende Januar gesagt, dass die Einreise unregistrierter Flüchtlinge verhindert werden müsse. Im Notfall sollte die Polizei auch zur Waffe greifen dürfen. Diese Aussage stieß auf Unverständnis und führte schließlich zu den Anzeigen.


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WebReporter: Katerle
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verfahren, AfD, Volksverhetzung, Frauke Petry
Quelle: mdr.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.02.2016 13:23 Uhr von speculator
 
+10 | -1
 
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Tja, wir leben halt in Europa - und gemäß der Europäischen Menschenrechtskonvention (Artikel 2) ist es kein Verstoß gegen das Recht auf Leben, wenn die Tötung von Menschen erfolgt um einen Aufruhr oder Aufstand rechtmäßig niederzuschlagen.

So what?
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10.02.2016 13:42 Uhr von Oberlehrer
 
+4 | -2
 
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Der Rechtsstaat funktioniert (noch).
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10.02.2016 14:01 Uhr von Launcher3
 
+9 | -0
 
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