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Dietikon/Schweiz: Gefängnisaufseherin verhilft Vergewaltiger zur Flucht

Die 32-jährige Aufseherin Angela Magdici hat um Mitternacht einem 27-jährigen Häftling zur Flucht aus dem Gefängnis Limmattal im Kanton Zürich verholfen. Beide Personen sind inzwischen zur Fahndung ausgeschrieben.

Die beiden sollen mit einem BMW X1 mit dem Kennzeichen ZH 528 411 unterwegs in Richtung Italien sein. Kollegen der Aufseherin sind entsetzt. Magdici ist schon seit 2013 als Gefängniswärterin im Kanton Zürich tätig.

Der entflohene Mann wurde wegen Vergewaltigung zu vier Jahren verurteilt. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht.


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WebReporter: Mushikosisisikawa
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Gefängnis, Flucht, Vergewaltiger
Quelle: blick.ch

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.02.2016 19:42 Uhr von eeyorE2710
 
+9 | -1
 
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Sein Name ist nebenbei erwähnt "Hassan Kiko"
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10.02.2016 02:22 Uhr von 008007006
 
+3 | -1
 
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«Im Nachhinein ist man immer schlauer», sagt die Justizvollzugs-Sprecherin. Man habe der Aufseherin aber voll und ganz vertraut. Ja, genau hier liegt auch schon der grundlegende Fehler. Immer und immer wieder wird dieser Fehler gemacht, überall, obwohl es die Menschheit schon seit mindestens 200‘000 Jahren gibt und man in dieser Zeit problemlos das Wesen seiner eigenen Spezies verinnerlichen konnte. Umso ärgerlicher ist das Vorkommnis, weil man um ähnliche Fälle wie dem oben beschriebenen weiss, und trotzdem denselben Fehler beharrlich kopiert. Hier liegen Systemfehler vor, sei es in der Rekrutierung, in der Führung und/oder in der Abwicklungssystematik. Bei der Planung dieses Gefängnisses waren sicher hochprämierte Exponenten am monetären Fressnapf mitbeteiligt. Wahrscheinlich verstehen sie sich nun in Corpore in der Verantwortung stehend; will heissen, keiner ist dafür verantwortlich, auch nicht der Verantwortliche. Etwas Beruhigendes für all jene, die denken, sie könnten an keinen komplexen Abstimmungen teilnehmen, weil sie sich dafür als nicht befähigt beurteilen: ihr seid in der Regel nicht unfähiger als diese hochdekorierten Artgenossen. Nur: ihr seid ehrlicher und dezenter als diese und das ist es letztlich, was das Leben unter seinesgleichen erträglich macht.
Sollte die Aufseherin mit dem Vergewaltiger aus niederen Gründen getürmt sein, so sei es keinem vergönnt, ihr die Opfer-„Annehmlichkeiten“ einer Vergewaltigung mit potenziertem Effekt mindestens insgeheim zu wünschen.
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10.02.2016 13:25 Uhr von Schlappeseppel
 
+3 | -0
 
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Seine Qualität hat Ihr wohl gefallen ... ;-)