08.02.16 21:19 Uhr
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Grüne wollen Mehrweg für "Coffee to go"

Die Grünen wollen ein System für Mehrwegbecher aufbauen. Dadurch sollen weniger Becher weggeworfen werden.

Durch die so genannten Coffee-to-go-Becher werde ein riesiger Verpackungsmüllberg verursacht, sagt der umweltpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Meiwald. Er schlägt im "Spiegel" eine Umweltabgabe vor, wenn die Unternehmen das Mehrwegsystem nicht freiwillig einführen.

Laut Umwelthilfe verbrauchen die Deutschen jedes Jahr knapp 3 Milliarden Einwegbecher für Kaffee. Auch die Umweltschützer hatten bereits ein Mehrwegbecher-System gefordert und außerdem eine Abgabe von 20 Cent pro Einwegbecher. Der Deutsche Kaffeeverband reagierte ablehnend.


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WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mehrweg, Kaffeebecher, Coffee-to-go
Quelle: mittelbayerische.de

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2016 21:24 Uhr von Macinally
 
+30 | -6
 
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Auch wenn mir diese Grünen immer noch oder schon wieder Suspekt sind, diese Forderung finde ich absolut in Ordnung.

Das sollte selbstverständlich für alle sog. "to go" Verpackungen gelten.
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08.02.2016 21:24 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+8 | -7
 
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Sind das mal Luxusprobleme!
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08.02.2016 21:36 Uhr von Holzmichel
 
+9 | -11
 
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Eventuell gibt es auch bald MEHRWEGSCHEISSPAPIER!!!
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08.02.2016 21:39 Uhr von atze.friedrich
 
+11 | -6
 
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Die vielen in der Umgebung weggeworfenen Kaffeebecher nerven schon.
Eine der wenigen Ideen der Grünen die ich gar nicht so schlecht finde.
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08.02.2016 21:42 Uhr von Hanna_1985
 
+11 | -2
 
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Aber mitm Auto durch den Drive In...
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08.02.2016 21:53 Uhr von dr-snuggles
 
+12 | -2
 
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von den 3 milliarden bechern, liegen gefühlte 50000 im straßengraben auf dem weg den ich jeden tag zur arbeit fahre....
das ist echt wiederlich. lauter müll und keiner räumt es weg.
was ist so schwer daran, seinen becher, papier etc zuhause zu entsorgen???

bisschen offtopic, sorry

[ nachträglich editiert von dr-snuggles ]
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08.02.2016 22:29 Uhr von DarkBluesky
 
+15 | -2
 
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So ein Blödsinn, der Becher ist Papier kann Recycelt werden, der Deckel aus Kunststoff mit Kennzeichnung und könnte über die Gelbe Tonne entsorgt werden. Aber warum nicht auch noch auf Weinflaschen Pfand ? oder auf Gurkenschalen? Milchtüten, Milchdosen.
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08.02.2016 23:47 Uhr von lamor200
 
+8 | -2
 
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Und den hamburger bekomme ich in einer plastikdose mit die ich das nächste mal wieder mitbringen muss?
Mehrweg macht das eigentliche "to go" zu nichte und macht daraus nur eine Preiserhöhung weil es trotzdem weggeworfen wird.
Wer von euch nimmt seine Bierflaschen wieder mit nach Hause die er auf dem weg zum Konzert mit seinen freunden getrunken hat?
Gibt da noch etliche andere Beispiele wo es äußerst unpraktisch wäre, das Pfand mit sich rumzuschleppen aber ja wir haben ein Müll Problem. Die Verursacher einfach mal selbst aufräumen lassen hätte einen größeren Lerneffekt als eine Geldstrafe.
Man versucht es immer über den Geldbeutel zu regeln obwohl das null Lerneffekt mit sich zieht aber das ist die einfachste Methode zu bestrafen und bringt sogar noch Geld.
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09.02.2016 03:33 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -1
 
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Durch Zeitungs-Werbe-Beilagen aber auch.....welche ungelesen in den Papierkörben landen..ein grünes Unding.. !!
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09.02.2016 07:07 Uhr von jpanse
 
+2 | -2
 
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Finde ich annehmbar. Wenn ich immer sehe was durch diesen "to go" Mist überall für Müll rumliegt und erst noch Produziert wird...finde ich schon krass.

Die sollten einfach wert darauf legen das man bei StarBucks und co. einfach diese refill Becher mitbringt...Wenn ich sehe was nur alleine die schon für einen Kundendurchlauf haben...da wird einem schwindelig wenn man das mal auf die ganzen Pappbecher und Plastikdeckel hochrechnet...und da der moderne Weltbüger ja zu blöd ist seinen Müll in den extra dafür vorgesehenen Behältern zu entsorgen muss man es eben auf diese Art Regeln. Punkt.
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09.02.2016 07:26 Uhr von Cyphox2
 
+3 | -1
 
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Als nächsten bitte noch Kaffekapseln aus Alu und Plastik verbieten. Sowieso viel zu teuer, der Scheiss.
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09.02.2016 07:27 Uhr von Sergej_Faehrlich
 
+3 | -1
 
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Also ein "Coffee-to-go-back-again"? Nee danke.

[ nachträglich editiert von Sergej_Faehrlich ]
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09.02.2016 08:59 Uhr von tsunami13
 
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Wunderbar, Bcher wieder verwenden. Dann die Grünen zwingen mit vorgehaltener Kamera Kaffee aus echern zu trinken, der schon 12 x benutzt wurde.
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09.02.2016 09:25 Uhr von Mister-L
 
+4 | -1
 
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Hm,also wenn sich mal im näheren bereich eines McDonalds umsieht da liegen überall leere Becher und Verpackungen rum.

Wenn man im Drive In die Autonummer auf gekaufte Verpackungen drucken würde,könnte man sowas vermeiden.
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09.02.2016 09:38 Uhr von TendenzRot
 
+0 | -1
 
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Ab und an haben selbst die Grünen mal einen Lichtblick. Finde ich gut. Man kommt sich in den Öffentlichen ja schon fast blöd vor wenn man ohne Becher unterwegs ist.
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09.02.2016 09:41 Uhr von lamor200
 
+1 | -1
 
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@ Mister-L
"Wenn man im Drive In die Autonummer auf gekaufte Verpackungen drucken würde,könnte man sowas vermeiden. "

Das wäre doch mal eine tolle idee :)


@ TendenzRot
"Man kommt sich in den Öffentlichen ja schon fast blöd vor wenn man ohne Becher unterwegs ist. "

so geht es mir wenn ich mit meinem hund gassi bin und an hunderten tretminen vorbeilaufe...

[ nachträglich editiert von lamor200 ]
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09.02.2016 09:41 Uhr von Cyphox2
 
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@ tsunami13
Ich nehme an, du bringst in Caffees und Restaurants dein eigenes Geschirr und Besteck mit, ja?

Wiederverwendbare Becher werden sicher nicht aus Pappe sein...

[ nachträglich editiert von Cyphox2 ]
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09.02.2016 09:47 Uhr von Kaputt
 
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Soso, die Kinderfi**erpartei fordert mal wieder.
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09.02.2016 10:25 Uhr von Shortster
 
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So ein Schwachsinn. Die Ökobilanz von Mehrweg-Kaffeebechern ist erheblich schlechter, als die der aktuellen Papierbecher.

Mehrwegbecher sind bspw. schwerer, daher höhere Transportkosten und höherer Spritbedarf. Dazu kommt, dass man sie spülen muss. Abgesehen von potentiellen Hygieneproblemen, wenns schlampig gespült wird, gibt es einen immensen Bedarf an Wasser und Spülmittel.

Plus noch einer Reihe anderer Bedenken, bei deren näherer Betrachtung die Einwegbecher eigentlich gar nicht so schlecht dastehen... WENN sie denn vernünftig recycled würden... (Und DAS ist das Hauptproblem.)

[ nachträglich editiert von Shortster ]
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09.02.2016 11:59 Uhr von Christian83
 
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Ja, hat ja schon mit dem Einwegpfand so super geklappt!
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09.02.2016 12:09 Uhr von Teufelskeks
 
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Bevor man "Einweg" absurd werden lässt (Einwegpfand), sollte man lieber über genormte und besonders umweltfreundliche Becher nachdenken bzw. die Becher besonders Markieren, dass die Sortiermaschinen in der Müllverwertung diese Sortenrein raussammeln können.
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09.02.2016 13:10 Uhr von tsunami13
 
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@ Cyphox2 Mit lesen und Sprachen habn Se es nicht so, kann das sein?
2Go kommt aus dem Englischen und heißt soviel wie zum Mitnehmen. Nix ins Restaurant.

Woraus sollen die sons sein, wenn nicht aus Pappe? Plastik?
Oder Keramik? Reinigen ist zu teuer. Plastik reinigen geht nicht , zumindest nicht hyginisch. Einschmelzen und neue Becher machen ist verboten. Selbst die Mehrwegflaschen werden doch geschreddert. Das Risiko ist zu groß. Einzige Idee ist, sowas wie verottbare Pappbecker nehmen, ähnlich wie das Material der Kuststoffbiobeutel. Was weiß ich Aktiviator durch heißen Kaffee, danach verotten die an der Luft nach 3 Wochen.
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10.02.2016 05:55 Uhr von Cyphox2
 
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@ tsunami13
Natürlich werden Mehrwegflaschen aus Plastik wiederverwendet. Zwar nicht unendlich, aber definitiv mehrfach.

http://www.berliner-zeitung.de/...

Da steht auch das aus geschredderten Flaschen zum Teil wieder neue entstehen. Warum also nicht aus Bechern?
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10.02.2016 08:13 Uhr von tsunami13
 
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@Cyphox: Dann hat es sich geändert. Coca Cola ist vor einigen Jahen abgemahnt worden, weil die den Verbraucher arglistig getäuscht haben. Mehrweg war halt nicht Mehrweg, sondern die wurden ganz normal geschreddert. Und normalerweise darf man aus Lebensmittelbehältern wohl Parkbänke oder Fleecepullis machen, aber keine Lebenmittelbehälter. Denn beim einschmelzen entsteht ein anderer Stoff, der nicht so "stabil" (chemisch) ist, wie das deutsche Lebensmittelschutzgesetz verlangt. Wenn sich also nicht massiv was geändert hat, werden Plastikbecher (Polyethylen, Polypropylen und Polystyrol, PP, PS, PE unten auf den Jogurtbechern) wieder verwertet, aber nicht für Jogurtbecher, sondern für Produkte ohne direkten Kontakt. Verpackungen, Parkpänke, keine Lebensmittel. Was glauben Sie warum Wasser in Plastikflaschen ein Mindesthaltbearkeitsdatum haben?

Flaschen so zu reinigen und zu behandeln, dass die verwendet werden dürften ist oder war viel zu teuer.

[ nachträglich editiert von tsunami13 ]
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10.02.2016 14:48 Uhr von Cyphox2
 
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"Was glauben Sie warum Wasser in Plastikflaschen ein Mindesthaltbearkeitsdatum haben?"

Weil in DE das MHD für Lebensmittel gesetzlich vorgeschrieben ist? Wasser in Glasflaschen hat auch ein MHD.

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