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David Cameron warnt vor Flüchtlingszustrom bei EU-Austritt

Tritt Großbritannien aus der EU aus, könnten laut Premier Cameron tausende Flüchtlinge über Frankreich ungebremst ins Land strömen.

Sollten die Briten bei dem anstehenden Referendum für ein Ende der EU-Mitgliedschaft stimmen, sei das Grenzabkommen mit Frankreich in Gefahr, sagte ein Sprecher in London. Das Abkommen erlaubt britischen Grenzbeamten, auch jenseits des Ärmelkanals Flüchtlinge zu kontrollieren.

Cameron sagte, in Frankreich gebe es viele Oppositionspolitiker, die diese Vereinbarung kündigen wollten. Dann wären die Tore für tausende Flüchtlinge offen.


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WebReporter: 55Karadeniz55
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, David, Austritt, David Cameron
Quelle: orf.at

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2016 21:00 Uhr von derlausitzer
 
+22 | -2
 
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früher nannte man sowas ganz einfach Erpressung
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08.02.2016 21:00 Uhr von erw
 
+12 | -1
 
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Komisch, dabei profilliert sich Cameron doch mit dem Referendum, aber nun will er die eigenen Wähler dazu bringen, ihr "Ja" noch einmal zu überdenken? Etwas paradox.
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08.02.2016 21:01 Uhr von oldtime
 
+21 | -4
 
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Es reicht eine Seite zu bewachen. Die dann aber konsequent.

Wenn jemand aufgefordert wird stehenzubleiben und es einfach nicht tut, dann reicht es nicht ihn anzubetteln er möge doch bitte jetzt stehenbleiben.
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08.02.2016 21:59 Uhr von Gothminister
 
+18 | -3
 
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Eurotunnel kurz durchspülen und schon sind die Fluchtis wieder in Frankreich. Bei Bedarf beliebig oft wiederholen.

England ist doch auch jetzt nicht im Schengenraum. (übrigens dadurch keine Milliardenverluste der Wirtschaft)
Was spricht also gegen geschlossene Grenzen?
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08.02.2016 22:15 Uhr von Kraml47
 
+11 | -4
 
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Lol, da hat aber wer Muffensausen :D
Erfindet abstruse Horrorszenarien um die Bevölkerung vom EU-Austritt abzuschrecken.
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08.02.2016 23:45 Uhr von Der_Linke
 
+6 | -3
 
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Der Mann sieht das realistisch. Aber auf der anderen Seite sag ich, dass der Brexit, das Ende der EU ist
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08.02.2016 23:55 Uhr von Imogmi
 
+4 | -4
 
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was ich nicht verstehe warum verschweigt er der Öffentlichkeit das GB dann wieder ganz unabhängig und zu 100 % souverän ist, die können dann selbst bestimmen wer ins Land kommt oder nicht.
Da steckt schon ein bißchen mehr dahinter, z.B. die systemathische Zerstörung des Bankenmarktes in London oder so ähnlich ; Cameron hatte ja nicht umsonst Besuch von McFerkel die ihm das wahrscheinlich so beigebracht hat.

Zumindest hat GB bis heute bewiesen das sie mit ihrem Pfund besser gefahren sind und auch eine gewisse Abschottung von der EU hatten und jetzt wollen sie alles über Bord werfen ?
Macht Merkel mit ihren Schergen nicht nur die BRD kaputt, sondern auch GB ?? und zum Schluss ganz Europa ?

Man muss endlich mal merke(l)n von wem die größte Gefahr ausgeht.
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08.02.2016 23:56 Uhr von DEvB
 
+5 | -2
 
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Cameron wollte nie aus der EU austreten. Das versprochene Referendum war nur ein Wahlkampfmanöver welches ihm jetzt um die Ohren fliegen könnte. Die Engländer sind total auf den Zugang zum europäischen Binnenmarkt angewiesen, aus welchem Grund sollte denn sonst die Finanzindustrie auf der Insel bleiben? Den Zugang können sie zwar theoretisch auch ohne EU haben (wenn sich die anderen Länder dann nicht bockig anstellen), aber sie können nicht mehr die Regeln mitbestimmen.

Was momentan abgeht war voraussehbar. Man macht kleine Zugeständnisse an Cameron, damit er sein Gesicht wahren und für ein Ja zur EU werben kann. Letztendlich werden die Engländer auch mit Ja stimmen, darauf würde ich sogar wetten.

Ich hab lange Zeit auf der Insel gewohnt und bin auch jetzt noch ca. 20 mal im Jahr da... weiss also wie die Leute hier ticken ;)
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09.02.2016 01:00 Uhr von shadow#
 
+6 | -2
 
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@ BastB
"Verstehe seine Logik nicht wirklich."
Weil du nicht aufgepasst hast, was Cameron wirklich will?
Das Theater geht ja nun schon eine ganze Weile lang.

Im übertragenen Sinn steht Cameraon gerade bei der EU im Wohnzimmer, hält sich eine Pistole an den Kopf und ruft "Gebt mir Kuchen oder ich erschieße die Geisel".
Der springende Punkt an der Sache ist: Keiner hat aktuell das Geld für einen neuen Teppich.


@ Imogmi
"Zumindest hat GB bis heute bewiesen das sie mit ihrem Pfund besser gefahren sind"

Bitte wie? Auch damals haben sie zu hoch gepokert, den idealen Einstiegspunkt verpasst und daraufhin nicht nur Milliarden eingebüßt. Zum Glück für den Euro, der nicht noch eine marode Wirtschaft auffangen musste.

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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