08.02.16 18:12 Uhr
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Armenien: Einwohnerzahl auf Rekordtief - Stirbt Armenien bald aus?

Die armenische Bevölkerung ist unter die psychologisch wichtige Marke von drei Millionen Einwohnern gefallen und zählt damit so wenige Einwohner wie noch nie.

Seit der Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Jahr 1991, sind 634.700 armenische Bürger ausgewandert. Durch die armenische Okkupation von 20 Prozent der Fläche Aserbaidschans im Jahre 1992, hat sich das agrarisch geprägte Land stark isoliert. Ohne russische Hilfen wäre es nicht überlebensfähig.

Durch die schwierige geopolitische Lage des Landes und der de facto Abhängigkeit von Russland, das im Gegenzug seine Präsenz im Kaukasus ausbaut, wird Armenien für seine Bewohner immer unattraktiver.


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WebReporter: Barzani
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Armenien, Rekordtief, Einwohnerzahl
Quelle: eurasianews.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2016 18:12 Uhr von Barzani
 
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Ich wundere mich ja, dass es um Georgien und Armenien so ruhig ist. Viel weiter weg vom Terrorgeschehen sind sie nicht, vegetieren aber leise vor sich hin. Oder kriegen wir in unseren Medien nur nichts über diese Länder mit, weil es praktisch "russische" Länder sind?
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