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Türkei: Professor der Philosophie wegen Präsidentenbeleidigung vor Gericht

In der Türkei hat der Professor für Philosophie Örsan Kunter Öymen einen Artikel geschrieben, in dem er dem türkischen Staatspräsidenten zahlreiche Delikte vorwirft. Es werden neben anderen Delikten Vorwürfe wie Korruption und Verstoß gegen die Verfassung gemacht.

Es soll erörtert werden, ob der Präsident sich einem Gericht stellen müsse um diese vorgeworfenen Delikte zu verhandeln. Vor Gericht steht allerdings nun der Professor selber, angeklagt der "Beleidigung des Staatspräsidenten".

Der gleiche Richter, der vor kurzem zwei Journalisten in Untersuchungshaft nehmen lies, hat den Prozess gegen den Professor auf den 31. Mai vertagt. Die Journalisten mussten in Haft da sie über illegale Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes an Islamisten in Syrien berichteten.


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WebReporter: One of three
Rubrik:   Brennpunkte / Rechtsstreit
Schlagworte: Türkei, Gericht, Professor, Philosophie
Quelle: tagesschau.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2016 20:23 Uhr von Ming-Ming
 
+9 | -2
 
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Kann man den überhaupt beleidigen ?
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04.02.2016 21:06 Uhr von Januskopf
 
+9 | -0
 
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Ich finde es auch gemein von einem "Professor der Philosophie", einen Idioten, der mit seinem beschränkten Ziegenhirten-Wortschatz keine Paroli bieten kann, ins Lächerliche zu ziehen.

Das soll er doch bitte diesem Dummkopf und seinem PoAnaltaucher hier bei SN überlassen. Die beiden machen sich schon selbst absolut zum Hannes.
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04.02.2016 23:43 Uhr von Rongen
 
+2 | -1
 
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Das ist ein Diktator durch und durch.
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05.02.2016 00:05 Uhr von Mauzen
 
+2 | -1
 
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Wir brauchen die Türkei ganz schnell in der EU. Dann ist das mit den Einreisekontrollen für Flüchtlinge viel billiger und einfacher.

Wir sollten uns aber beeilen. Erdogan tritt ja inzwischen täglich die Grundrechte in den Keller. Wenn sie es dieses Jahr nicht mehr hinkriegen könnte in der Bevölkerung ja tatsächlich noch das Gefühl aufkommen, dass die Türkei eigentlich gar nicht in die EU passt. Dann müssen sie umziehen, ein bisschen weiter südlich bei Saudi Arabien wären sie in einer deutlich passendenderen Nachbarschaft.

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