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Studie: US-Angestellte neidisch auf deutsche Arbeitnehmer

Bezahlter Urlaub, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Zuzahlung zur Krankenversicherung - für deutsche Arbeitnehmer eine Selbstverständlichkeit, nicht aber für Angestellte in US-Firmen.

Doch genau das wünschen sich viele Arbeitnehmer in den USA, wie jetzt eine Studie der US-Internetplattform Glassdoor ergab. Denn nur einige US-Firmen bieten derartige Leistungen als tolles Extra an.

Viele US-Firmen, darunter vor allem viele Tech-Konzerne im Silicon Valley, versuchen ihre Mitarbeiter anderweitig zu motivieren, so zum Beispiel mit einem Freibad und Fitnesscenter oder einer Kletterwand und Kegelbahn in der Firma.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, US, Arbeitnehmer, Angestellte
Quelle: spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2016 16:07 Uhr von Zintor-2000
 
+10 | -2
 
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Und hier wollen alle diese Spielarbeitsplätze die man aus den Videos von Google und Facebook kennt. Aber was nützt einem das, wenn man krank ist? Ich hab da lieber meine KRankenversicherung und und gönne mir so mal ne RUnde auf der Bowlingbahn.
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04.02.2016 17:01 Uhr von ZzaiH
 
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keine sorge nach ttip ist das alles endlich weg...
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04.02.2016 17:25 Uhr von a.maier
 
+3 | -3
 
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Wie sieht es mit den Löhnen aus?
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04.02.2016 18:08 Uhr von blaupunkt123
 
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Naja wenn man so den Verlauf von Deutschland ansieht, passen wir uns ja eher Amerika an.

Die Krankenversicherung wird jährlich teurer, bei immer weniger Leistungen.
Immer mehr Vorsorgeuntersuchungen müssen bezahlt werden.
Ohne Zahnzusatzversicherung ist man heute fast sowieso fertig.

Private Rentenzusatzversicherung ist auch schon Pflicht, weil sie nur nehmen, aber im Alter fast nichts geben.
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04.02.2016 18:39 Uhr von Freedom1988
 
+4 | -4
 
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TTIP ändert das.
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04.02.2016 20:22 Uhr von mcdar
 
+3 | -3
 
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...die USA-Fans haben halt noch nie im Amiland arbeiten müssen. Da wurde das soziale Konzentrationslager ja perfektioniert...
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05.02.2016 06:38 Uhr von Fabrizio
 
+1 | -5
 
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Welchen Zusammenhang soll ein Handelsabkommen auf den Arbeitsmarkt haben?
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05.02.2016 08:34 Uhr von KaiserackerSK
 
+1 | -0
 
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@ZzaiH

Auch wenn Sie ein paar minus bekommen stimme ich Ihnen vollkommen zu. Es ist nicht so, dass wir automatisch keine Krankenversicherung mehr haben oder unsere Mindestlöhne wieder abgeschafft werden, aber eine Anpassung in Zukunft an neue Gegebenheiten ist ohne Klagen nicht mehr möglich. Wie lange sollen denn bitte Mindestlöhne von 8,50€ reichen? Jedes Jahr steigen die Nebenkosten und dies wird auch immer so bleiben, aber eine Anhebung der Mindestlöhne hätte Einfluss auf den Gewinn und ist somit gegen den Wettbewerb, da es dies ja in anderen Ländern nicht gibt. Die großen Konzerne (und zwar nur diese, da sich der Mittelstand eine Klage nicht leisten kann) könnten anschließend die Mehrkosten beim Staat, also bei uns, einklagen.



Wenn ich mich recht erinnere, dann wollen die Amerikaner aber auch keine Bevormundung durch den Staat, indem sie einfach eine Zwangskrankenversicherung bekommen. Oder waren dies nur die Unwissenden und reichen Amerikaner? Die Unwissenden sehen nur, dass ihnen etwas von ihrem eh schon geringen Lohn genommen werden soll. Den reichen Amerikanern, die ja auch die Wahlkämpfe bezahlen, wäre eine Prozentuale Abgabe natürlich ein Dorn im Auge, da sie ja die Armen mit finanzieren würden. Wenn es um Geld geht wollen die Amis nicht bevormundet werden, aber keiner regt sich dort über die Abschaffung der Menschenrechte in ihrem Land auf. Gut dass durch TTIP bald die schleichende Angleichung an amerikanische Verhältnisse erfolgt. Mit TTIP wird Europa das Land des Stillstandes. Nur wirtschaftliche Neuentwicklungen die den Konzernen mehr Geld in die Taschen spülen werden möglich sein, da jede Neuerung eingeklagt werden kann.



PS: An alle Minusklicker, informiert euch doch mal nicht nur auf Seiten der EU oder der Regierung über TTIP. Lest euch ruhig mal kritische Seiten durch. Natürlich werden dort nur negative Beispiele genannt, aber es sind doch genau diese Dinge die interessant sind. Was bringen uns tausend positive Gedanken, wenn nur ein Punkt reicht um Europa wirklich handlungsunfähig zu machen. Denkt an die Zukunft und nicht nur was eventuell jetzt gerade passieren würde. Macht euch Gedanken was auch Positives in Zukunft bringen kann und wer davon profitiert. Und informiert euch warum manche positiven Dinge überhaupt nötig sind. Für den industriellen Zweck der Vereinheitlichung von Standards gibt es schon ein Gremium das Befugnisse hat. Nur dürfen diese Entscheidungen keinen negativen Einfluss haben. In TTIP steht zwar, dass Regeln und Erlässe in Zukunft aufeinander abgestimmt werden sollen. Aber dort steht auch, dass bestehende Gesetze und Regeln von beiden Seiten anerkannt werden müssen.
Ich will für Europa allerdings nicht, dass das Gesetz anerkannt wird welches amerikanischen Firmen erlaubt Produkte ohne ausreichende Tests auf den Markt zu bringen. Um diesem Gesetz entgegen zu wirken ist es den Amerikanern möglich diese enormen Klagen einzureichen. In Europa gäbe es für kochend heißen Kaffee im Schritt eventuell einen Gutschein aber keine Millionen. Jetzt werden viele denken, super dann kann ich ja auch solche Klagen anstrengen. Nein könnt ihr nicht. Ihr könnt einen Hersteller der Milliarden mit einem Spielzeug verdient hat, an welchem sich euer Kind das Auge ausgestochen hat, in Europa verklagen und erhaltet etwas Schmerzensgeld und eventuell eine Rente für das Kind da es ja dann Behindert ist. Eventuell gibt es eine Rückrufaktion, aber die Gewinne konnten ja dann schon viele Jahre arbeiten. Amerikanische Firmen würden sich durch Europa enorme Kosten für freiwillige Teste sparen, da ja an Europäern getestet werden kann.
Medikamente wie Contergan könnten aus Amerika ohne große Testreihen zuerst in Europa auf den Markt gebracht werden. Der Zwang zu Tests würde ja den Gewinn schmälern und wäre einklagbar. Wenn es gut geht kann das Medikament in den USA auf den Markt kommen. Sollte etwas passieren zahlen die Firmen eventuell ein paar Millionen als Entschädigung nach Europa, haben sich aber viele Millionen durch Testreihen erspart. TTIP ist ein unsoziales Machwerk und nur auf Gewinnoptimierung für Großkonzerne ausgelegt. Unsere Politiker werden einknicken, da sie meinen man muss auch paar schlechte Dinge akzeptieren um viele gute Dinge zu bekommen. Aber dies ist nicht richtig, wir müssen nichts akzeptieren. Die kanadische Bevölkerung bereut das Freihandelsabkommen mit den USA und Mexiko, denn in den folgenden Jahren hat sich fast die gesamte Automobilindustrie aus Kanada verabschiedet und nach Mexiko verlagert. In den USA gibt es keinen Mindestlohn, also stellt euch mal vor Mercedes und BMW haben die Möglichkeit ohne Mindestlöhne und ohne Zollkosten ihre Wagen aus den USA nach Europa zu verschiffen. Pharmakonzerne werden sich das auch überlegen und übrig bleibt in Europa nur der Mittelstand der mit Billigprodukten aus den USA nieder gemacht wird.
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05.02.2016 12:23 Uhr von absolut_namenlos
 
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In DE läuft alles automatisch. in den US bekommen sie soetwas zwar meistens nicht gestellt aber dafür ist deren Gehalt wesentlich höher und sie können es sich davon selber kaufen.
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05.02.2016 17:34 Uhr von damitschi
 
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Und trotzdem sollte keine Firma positiv mit dem Mindestlohn werben!
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05.02.2016 21:16 Uhr von det_var_icke_mig
 
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das löst sich eh auf, weil die Gewerrkschaften kaum noch macht gegenüber den AG haben

wenn man es denn wirklich will muss man halt wieder die Gewerkschaften stützen

dank der automatischen Lohnanpassung nach den Tarifabschlüssen hällt das aber die Mehrheit nicht mehr für nötig einen Teil des Lohnes der Gewerkschaft zu geben (von den ganzen Skandalen innerhalb der Gewerkschaften mal abgesehen)

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