03.02.16 20:51 Uhr
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Buchpreisbindung gilt künftig auch für E-Books

Die Buchpreisbindung wird künftig auch auf elektronische Bücher, sogenannte E-Books, ausgedehnt.

Die Bundesregierung beschloss heute einen entsprechenden Gesetzentwurf. Dadurch werden Verlage künftig verpflichtet, auch für E-Books einen verbindlichen Ladenpreis zu bestimmen.

Kulturstaatsministerin Grütters sagte, mit der Neuregelung werde die Preisbindung zukunftsfest für das digitale Zeitalter gemacht. Das Gesetz soll Anfang September beginnen.


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WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: buch, e book, kultur
Quelle: spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2016 21:00 Uhr von Jlaebbischer
 
+15 | -1
 
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Natürlich wird dann der selbe Preis, wie fürs Buch gelten...
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03.02.2016 21:04 Uhr von hostmaster
 
+13 | -4
 
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Erinnert stark an "neuartige Rundfunkgeräte", die gar keine sind. Digitaler Nepp.
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03.02.2016 21:17 Uhr von auru
 
+18 | -0
 
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Hat die Regierung konsequenter Weise auch gleich die Mehrwertsteuer für E-Books auf 7 % gesenkt? Können E-Books legal privat weiterverkauft, vererbt oder z. B. an Freunde ausgeliehen werden? Was ist, wenn der digitale Reader schrottet?
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03.02.2016 22:34 Uhr von Silla
 
+2 | -9
 
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@ Agonist

Danke für den Tipp!


Die Buchpreisbindung schneckt den Vertretern der freien Marktwirtschaft nicht. Das ist bekannt.
Aber wo sie gilt (z.B. in Deutschland und Österreich), da existieren viel mehr Buchhandlungen und auch kleine Verlage haben die Möglichkeit am Markt zu bestehen, auch kleine Auflagen können herausgegeben werden.

Für den Verbraucher ist die Wahl zwischen billiger Massenware und wenig Auswahl oder viel Auswahl und hoher Qualität.
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03.02.2016 22:38 Uhr von Hanna_1985
 
+7 | -1
 
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@Silla

Für all das was Du nennst ist das digitale Buch geradezu prädestiniert!
"Jeder" kann eines erzeugen (zumindest mit ein bisschen Know-How), der Vertrieb kann günstiger nicht sein und ist völlig ressourcenschonend.
Und endlich könnte jeder ein Self-Publisher ohne horrende Kosten werden... Und was passiert?
Preisbindung auf ein digitales Produkt...
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03.02.2016 22:45 Uhr von Silla
 
+3 | -7
 
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@ Hanna_1985

Buchpreisbindung heißt doch, dass alle, die das Buch vertreiben, den vom Rechteinhaber verlangtenPreis nehmen müssen.
Das widerspricht nicht dem Gedanken des Selfpublishers.
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04.02.2016 00:22 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -2
 
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Die sind doch schon immer hier quasi genauso teuer... gut man spart sich das geschleppe^^ und wenn die Welt untergeht hat, man eh besseres zu tun als zu lesen^^
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04.02.2016 05:55 Uhr von Politessendutzer
 
+1 | -4
 
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Es mag sein das ebooks praktisch sind,
weil sie nichts wiegen und kompakter als Bücher sind.

Aber die Nachteile überwiegen

1) gekaufte ebooks können vom Vertrieb kommentarlos gelöscht werden.
siehe Beispiel
http://www.heise.de/...

2) Dritte spionieren eine aus !!!
- Wann Du welches Buch list
- Wann Du den E-Book-Reader-App öffnest
- Wie viel Zeit Du mit dem Lesen verbringst
- Wie schnell Du liest
- An welcher Stelle das Buch Dich langweilt und es zur Seite gelegt wird
- Welche Passagen Du markierst !!!
- Wo Lesezeichen gesetzt werden !!!

siehe: http://www.wsj.com/...

3) Hat man "falsche" Buch gelesen wird es unangenehm
zBsp Die kleien rote Mao Bibel, die ist in vielen Ländern verboten - kann es sein das man an gewissen Grenzen die Einreise verwährt bekommt !!!

Deshalb bleibe ich dem Medium Buch in gedruckter Form treu und kaufe nur gegen Barzahlung beim Buchhändler meines Vertrauens.

[ nachträglich editiert von Politessendutzer ]
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04.02.2016 11:41 Uhr von Silla
 
+0 | -2
 
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@ ABM

Buchhändlern wird eine Handesspanne eingeräumt, sonst würden sie ja nichts verdienen. Sie verpflichten sich aber, die Bücher zum festgelegten Endverbraucherpreis zu verkaufen und keine Rabatte zu gewähren.

Damit ist sichergestellt, dass die Autoren / Verlage stets denselben Preis pro Buch bekommen und die Buchhändler eine feste Spanne erhalten und es keine Buchdiscounter geben kann.

In den Ländern ohne Buchpreisbindung werden Bücher wie andere Waren auch über Preis und Masse verkauft. Da sind große Unternehmen schnell im Vorteil, weil sie niedrigere Preise nehmen können. Das geht auf Dauer zu Lasten der kleinen Buchläden und der Vielfalt gedruckter Bücher.

Wie sich das auf den eBook-Markt auswirkt, muss sich erst noch zeigen.

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