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Mannheim: Putzfrau hält Kunstinstallation für Müll und wirft sie weg

Es ist schon wieder passiert: Eine Putzfrau hat in einer Mannheimer Kirche eine Kunstinstallation für Müll gehalten und diese zerstört, indem sie Teile davon in die Tonne warf. Schon vor etwa zwei Jahren passierte einer Reinigungskraft in Italien ein ähnliches Missgeschick.

Das Werk in Mannheim, "Behausung 6/2016" aus goldfarbenen Rettungsfolien von der Künstlerin Romana Menze-Kuhn, sollte die aktuelle Flüchtlingskrise thematisieren - die Putzfrau fasste das wohl nicht so auf.

Die Künstlerin reagierte souverän und integrierte die abgerissenen Teile wieder in das Werk: "Damit hat es eine neue Bedeutung bekommen." Jetzt heißt das Werk 6a/201.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Kunst, Müll, Mannheim, Installation, Putzfrau
Quelle: spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.02.2016 17:36 Uhr von grotesK
 
+18 | -3
 
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<<< Jetzt heißt das Werk 6a/201 >>>

...und ist immer noch Müll.
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03.02.2016 17:44 Uhr von _Beholder
 
+12 | -2
 
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Wie fragte sich die Reinigungskraft:

"Ist das Kunst oder kann das weg?"

Ich denke, sie hat sich richtig entschieden.
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03.02.2016 18:03 Uhr von d1pe
 
+10 | -3
 
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Schämt man sich nicht sowas als Kunst zu betiteln? Zerknitterte Rettungsfolie als "Kunst" zu bezeichnen geht zu weit. Dann kann man jedes menschliche Handeln als Kunst bezeichnen.
An die Bahnhofsmauer gepisst: Kunst
Besoffen im Stadtpark liegen: Kunst
Menschen "antanzen": Kunst
Illegaler Grenzübertritt: Kunst

Sobald alles Kunst wird, ist nichts mehr Kunst.
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03.02.2016 18:14 Uhr von tvpit
 
+9 | -1
 
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der erste Eindruck ist meistens der Richtige.
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03.02.2016 18:14 Uhr von blaupunkt123
 
+7 | -1
 
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Früher konnte man Kunst halt auch noch erkennen und war was besonderes.

Heute wirft doch so ein Pseudo-Künstler einen Haufen Müll ins Eck und nennt es Kunst.
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03.02.2016 18:20 Uhr von Anasha
 
+2 | -1
 
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Die Putzfrau hätte die "Künstlerin" gleich mit entsorgen sollen.
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03.02.2016 18:37 Uhr von G-H-Gerger
 
+3 | -2
 
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Der "Fettfleck" von Joseph Boys hatte das gleiche Schicksal erlitten. Aber das Wegräumen durch die Reinigungskraft ist elementarer Bestandteil des Kunstwerks.
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03.02.2016 19:15 Uhr von Fiffty-Sven
 
+1 | -9
 
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Fettecke und nicht Fettfleck, ausserdem heisst der Künstler Joseph Beuys und nicht Boys.

http://www.hamburger-kunsthalle.de/...

aber Vorsicht: Lesen gefährdet Ihre Dummheit
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03.02.2016 20:08 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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Gewissermaßen interaktive Kunst, mit der Darstellung, das viele nix mit anfangen können!
Sie sehen nicht die Tiefe, die Botschaft, sondern nur oberflächlich die Oberfläche.
Nix kapito, alles Kacke, weg damit!

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