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Kalifornien: Microsoft testet Rechenzentren am Meeresgrund

Das amerikanische Unternehmen Microsoft testete in einem Pilotprojekt, Rechenzentren am Meeresgrund vor der kalifornischen Küste zu betreiben. Die Server wurden in Stahlbehälter in rund zehn Meter Tiefe abgesenkt.

Der Testversuch, bei dem die Server 100 Tage unter Wasser betrieben wurden, sei erfolgreich abgeschlossen worden, meldete Microsoft kürzlich.

Für das Unternehmen sprechen einige Gründe für das neue Projekt. So sind die Daten aus den Servern schneller verfügbar. Zum anderen spart sich Microsoft die Kühlung der Rechner. Dies übernimmt das kühle Wasser vor der amerikanischen Küste.


WebReporter: Supi200
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: Microsoft, Kalifornien, Meeresgrund
Quelle: krone.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2016 16:38 Uhr von Ming-Ming
 
+5 | -0
 
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Richtig sparen wird man erst, wenn man die Abwärme verkauft...

Doofe Amis.
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01.02.2016 16:49 Uhr von kuno14
 
+0 | -0
 
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wow,bei der überschrift dachte ich an den mariannengraben............
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01.02.2016 16:54 Uhr von Bewerter
 
+3 | -3
 
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Geht es denen mit der Erderwärmung nicht schnell genug, das die nun schon Öfen im Meer aussetzen wollen?
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01.02.2016 17:54 Uhr von oldtime
 
+1 | -1
 
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Die Wartung dürfte dafür um so schwieriger ausfallen.
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01.02.2016 18:28 Uhr von little_skunk
 
+3 | -1
 
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Die Wartung ist relativ unproblematisch. Jedenfalls nicht schwieriger als in einem Normalen Rechenzentrum. Wegen Brandschutz steht die Hardware häufig sowieso in Räumen ohne Sauerstoff. Da kann auch nicht einfach ein Techniker in den Raum rein. Idealerweise ist das auch nicht notwendig. Mainboard, CPU usw sollten einige Jahre ohne Wartung überstehen. Bei Festplatten ist es üblich diese in ein RAID Verbund zu packen in dem die Ersetzfestplatten bereits vorhanden sind. Im Falle einer defekten Festplatte wird automatisch eine der Erstatzfestplatten aktiviert. Der Techniker kommt erst wenn die Ersatzfestplatten knapp werden. Wann der nächste Wartungstermin fällig ist, erkennt man im Kontrollzentrum mit Hilfe von diversen Diagnose Programmen.

Mit diesem Wissen kann man auch einen Server im Meer versenken und erst dann an die Oberfläche holen wenn die nächste Wartung notwendig ist.

Viel interessanter ist die Frage was man mit den alten Servern macht. Nach mehreren Jahren wird irgendwann die Wartung teurer als ein 0815 PC mit gleicher Leistung. In einem normalen Rechenzentrum wird man den Server abbauen um Platz für einen neuen zu haben. Auf dem Meeresgrund hat man das Platzproblem nicht und kann den alten Server einfach gleich unten lassen.
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01.02.2016 18:53 Uhr von FutureC
 
+2 | -0
 
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Verdammt, die sollen mir so einen Server ins Wohnzimmer stellen. Ich verlange keine Miete!
Schöne kostenlose Heizung wäre das!
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01.02.2016 19:52 Uhr von keineahnung13
 
+0 | -1
 
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@little_skunk
denke mal da wird ein neuer Bunker eingelassen und die Daten da drauf kopiert und dann den alten Bunker wieder rausgeholt und neu ausgestattet.
Denke mal wird sich nicht viel nehmen ob an Land oder unter Wasser.

Aber ob das nu günstiger am Ende ist, weiß ich nicht, aber das werden die ja durchrechnen

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