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Syrische Opposition droht nach Ankunft in Genf mit Abbruch

Die syrische Opposition hat kurz nach ihrer Ankunft in Genf damit gedroht, die Friedensgespräche abzubrechen.

Wenn Damaskus weiter Verbrechen begehe, werde man die Konferenz verlassen, teilte ein Vertreter des Bündnisses im Internet mit.

Die Opposition verlangt, dass die Luftangriffe auf Zivilisten und die Belagerung von Städten beendet werden müssten, bevor es Friedensgespräche geben könne.


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WebReporter: MR.Minus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Opposition, Genf, Abbruch, Ankunft
Quelle: welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.01.2016 13:13 Uhr von det_var_icke_mig
 
+2 | -0
 
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aus meiner Sicht dürfte es auch verfrüht sein von "Friedensgesprächen" zu reden, bzw. solche abzuhalten

erster Schritt sollten Verhandlungen zu einem Waffenstillstand sein, hat man sich auf diesen geeinigt, kann man anfangen über eine Lösung des Problems zu debattieren

aber so lange die noch aufeinander einkloppen, brauch man keine "Friedensgespräche" ansetzen, dann kommen sie mit genau diesen Vorwürfen und das am besten täglich mit neuen, das ist nicht zielführend
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31.01.2016 13:17 Uhr von Borgir
 
+3 | -9
 
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Assad begeht Verbrechen, das ist unstrittig, Aber die Oppositions-Gruppen auch. Die können nicht fordern, was sie selbst nicht einhalten. Menschliche Schutzschilde, Verlagerung der Kämpfe in Wohngebiete, ethnische Säuberungen (nichts anderes sind die Tötungen von Schiiten, Sunniten oder Alawiten durch die jeweils andere Volksgruppe). Jugoslawien 2.0 würde ich mal sagen.

Die sollen sich endlich zusammen tun, Daesh, Al-Nusra und Konsorten ausrotten. Danach würde Assad ja zurücktreten, das hat er selbst angeboten vor einiger Zeit. Aber die Opposition will die Macht direkt, denn nur darum geht es denen: Macht Macht Macht. Passiert das, wird es in Syrien noch mehr Chaos für einen längeren Zeitraum geben. Es geht nur, wenn Daesh und Konsorten ausgemerzt wurden.
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31.01.2016 14:30 Uhr von architeutes
 
+0 | -1
 
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@Borgir
Dort verhungern Menschen die mit dem Krieg nichts zu tun haben.
Und Assad hat ausgeschlossen das er zurück tritt.
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31.01.2016 14:48 Uhr von architeutes
 
+1 | -1
 
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Es geht um 40.000 Menschen , Zivilisten, die in den Städten Madaja , Zabadani , Fua und Kefraya seit Juli 2015 von der Aussenwelt abgeschnitten sind.Ohne Nahrung und anderen wichtigen Dingen.
Diese Städte sind kein Gebiet des IS.
Die syrische Armee und die von den Iran unterstützten Hisbollah Kämpfer haben die Stadt eingekesselt.

Worum es dabei geht ist der Korridor den die iranischen Unterstützungen für ihre Gruppierungen zwingend benötigt.Durch diesen Korridor gelangen Waffen und andere Dinge nach Syrien.

Solange der Bürgerkrieg noch dauert , so lange werden sie auf diesen Korridor nicht verzichten.

Auch hier spielt sich der Glaubenskrieg mit seinen ganzen schmutzigen Details ab.
Das sollte jeder berücksichtigen bevor er von Gut und Böse anfängt.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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31.01.2016 15:58 Uhr von architeutes
 
+0 | -1
 
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@Seth68
Und wie denkst du über die Hisbollah ??
Ich rate mal , diese Extremisten sind eine Art Edelextremisten , weil auf der richtigen Seite.
Der einzige Unterschied all dieser Gruppen , die einen sind schiitische Terroristen die anderen sunnitische.

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