30.01.16 10:35 Uhr
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BND entlockte Flüchtlingen für einen besseren Status Informationen

Sowohl der Bundesnachrichtendienst (BND) als auch das Bundesamt für Verfassungsschutz sind offenbar zwischen 2000 und 2013 an insgesamt 850 Flüchtlinge herangetreten, um von diesen Informationen zu erhalten. Das geht aus einer Anfrage der Fraktion der Linken an die Bundesregierung hervor.

Demnach hätten die Beamten die Flüchtlinge damit gelockt, dass sie diesen einen besseren Schutzstatus versprachen. Diesen Status hätten sie ansonsten möglicherweise gar nicht zugesprochen bekommen. Fraglich bleibt auch, ob ihnen rechtliche Besserstellungen in Aussicht gestellt wurden.

Die "Hauptstelle für Befragungswesen", wo die Flüchtlinge ausgehorcht wurden, wurde 2014 durch die Bundesregierung geschlossen. Allerdings soll der BND auch heute noch versuchen Informationen von Flüchtlingen zu erhalten. Dies geschehe aber auf "freiwilliger Basis".


WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Info, BND, Status
Quelle: spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2016 11:30 Uhr von Infidel
 
+3 | -1
 
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und jetzt? Der rest von uns wird doch auch vom BND ausgehorcht. Wo ist hier der Skandal oder übersehe ich irgendwas.
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30.01.2016 14:24 Uhr von doncazadore
 
+2 | -2
 
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es ist doch nur recht und billig, dass sie informationen zu denen geben, derentwegen sie geflohen sind.
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31.01.2016 02:32 Uhr von drdreday
 
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Alle Fragen die der BND den Flüchtlingen gestellt hat waren sowieso schon längst beantwortet. Die Aktion war somit völlig überflüssig.

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