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Wegen Volksverhetzung nimmt der Staatsschutz Pogida-Chef Müller ins Visier

Gegen den Chef des Pegida-Ablegers Pogida aus Potsdam, Christian Müller, wird wegen seiner Äußerungen vom vergangenen Mittwoch auf einer Demo vom Staatsschutz ermittelt. Müller soll demnach ein "Nürnberg 2.0" gefordert haben, wo man "Volksverräter und Verbrecher" vorführen und aburteilen wolle.

Seine Äußerungen werden durch Videoaufnahmen belegt. Anzeige wegen des Verdachts auf Volksverhetzung stellten demnach ein unbekannter Bürger und der Bundestagsabgeordnete Norbert Müller von den "Linken". In seiner Rede forderte Müller auch den "Sturz der Kanzlerin".

Müller selbst wurde bereits wegen Volksverhetzung verurteilt. Außerdem wurde er wegen Körperverletzung und Nötigung verurteilt, wie er selbst angibt. Dabei sei eine seiner Haftstrafen zur Bewährung ausgesetzt. "Nürnberg 2.0" ist ein unter Rechtsextremen beliebtes Motiv.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chef, Visier, Volksverhetzung, Müller, Staatsschutz
Quelle: n-tv.de

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30.01.2016 10:10 Uhr von Borgir
 
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