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Thomas Oppermann kritisiert Einigung beim Familiennachzug von Flüchtlingen

Der Fraktionschef der SPD, Thomas Oppermann, sieht in der Einigung zum Familiennachzug bei Asylbewerbern ein falsches Signal. Zuvor hatte sich die Berliner Koalition darauf geeinigt, dass der Nachzug von Familien bei Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutz für zwei Jahre ausgesetzt wird.

Oppermann erklärte dazu, dass es leichter sei Familien zu integrieren, statt einzelne Männer. Demnach müsse man sich auch zukünftig "Gedanken über den Familiennachzug machen." Daran würde die Einigung vom Donnerstag nichts ändern.

Die SPD hätte seinen Worten nach gerne mehr für Familien getan. Dies sei aber mit der Union nicht machbar gewesen. Es sei demnach erst einmal darum gegangen den Streit um das Asylpaket II beizulegen. Nun müsse man sich um die Integration und die Reduzierung der Flüchtlingszahlen kümmern.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Einigung, Thomas Oppermann, Familiennachzug
Quelle: faz.net

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30.01.2016 10:07 Uhr von Borgir
 
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