29.01.16 14:23 Uhr
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Organisation beschuldigt Iran, Flüchtlinge in Syrien kämpfen zu lassen

Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch (HRW)" hat den Iran beschuldigt, Tausende afghanische Flüchtlinge in Syrien kämpfen zu lassen. Seit dem Jahr 2013 sollen über tausend Flüchtlinge aus dem Land in den Bürgerkrieg gezogen sein.

Dabei soll der Iran den Flüchtlingen gedroht haben, diese abzuschieben, falls sich diese nicht bereit erklären würden, in Syrien zu kämpfen, erklärt HRW weiter. Auch mit Geld sollen Kämpfer gelockt worden sein, gibt ein Sprecher der Organisation gegenüber Medien zu.

Der Iran ist mit dem Machthaber Syriens, Baschar al-Assad, eng verbunden. Er beherbergt nach aktuellen Schätzungen etwa drei Millionen Flüchtlinge aus Afghanistan. Etwa zwei Millionen werden als illegale Einwanderer eingestuft, die nicht registriert sind, so die HRW weiter.