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Interview: Deutschland hat niemanden gerettet, sondern "Tote auf dem Gewissen"

Paul Collier ist einer der renommiertesten Migrationsforscher der Welt. In Oxford lehrt er Ökonomie und bei der Bewältigung der aktuell größten Flüchtlingswelle seit dem zweiten Weltkrieg ist seine Expertise begehrt. Im Interview mit "N24" räumt er sogleich mit einer Annahme auf.

Demnach habe Deutschland durch sein Verhalten in der Flüchtlingskrise kein Leben gerettet, sondern habe vielmehr "Tote auf dem Gewissen." Dabei sei der Plan Deutschlands völlig aus dem Ruder gelaufen. So hätten viele Menschen Merkels Worte als Einladung verstanden.

Obgleich sich Deutschland in seiner Rolle als Retter gefallen würde, hätten sich nicht zuletzt viele Menschen aus Drittstaaten auf den Weg nach Deutschland gemacht. Dabei stellt Collier auch klar, dass auch Grenzzäune keine Lösung seien. Vor allem Wohlstandsmigranten müsse man abhalten.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Interview, Tote, Gewissen
Quelle: n24.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2016 11:01 Uhr von FlatFlow
 
+29 | -2
 
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Nichts neues außer, dass jetzt ein renommierter Oxford Ökonom das bestätigt was viele Menschen schon längst wissen. mfg
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29.01.2016 11:26 Uhr von architeutes
 
+17 | -1
 
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Mir gefällt die Rolle als Retter nicht du Arschloch , ich kann differenzieren zwischen echten und falschen Flüchtlingen.

Die einzige die sich mit der Rolle als Retterin aufspielen wollte wird das nicht überstehen , ihr politisches Ende ist gewiss.
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29.01.2016 11:36 Uhr von Kanni_Maltz
 
+10 | -0
 
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"Die Welt: Weil das Schengenabkommen, eine der zentralen Errungenschaften des Binnenmarktes, damit unweigerlich zu Grabe getragen würde.

Collier: Schengen ist doch längst tot. Und wissen Sie was: Das macht auch nichts. Meine Heimat Großbritannien ist auch nicht Teil des Schengenabkommens. Ich kann nicht erkennen, dass das irgendeinen Nachteil hätte. Schengen ist nur so ein theatralisches Symbol der Brüsseler Politiker. Man will damit so etwas wie einen europäischen Staat suggerieren. Aber Schengen hat nichts mit Europa zu tun. Was zählt, ist, dass wir von einem Land ins andere reisen können. Und das geht auch ohne Schengen."...
Die Welt: Das sehen die Exporteure innerhalb der EU definitiv anders. Sie befürchten enorm steigende Kosten, wenn die Grenzbäume wieder unten sind.

Collier: Das Argument halte ich für vorgeschoben. Wenn ich nach Kontinentaleuropa einreise, zeige ich meinen Pass vor, das dauert zehn Sekunden, und mehr Aufwand ist das nicht. Wichtig ist, dass man frei reisen kann, und dafür braucht man kein Schengen. Es ist doch ganz einfach: Jedes Land ist dafür zuständig, seine eigenen Grenzen zu sichern. Sie können auch nicht einfach so nach Botsuana einreisen. Warum soll das in Europa anders sein?"
http://www.welt.de/...
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29.01.2016 11:47 Uhr von oldtime
 
+10 | -0
 
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Der Witz ist ja der, das alle Wohlstandsmigranten sind, zumindest die die hierher kommen.

Auch die aus den Kriegsgebieten. Sie bleiben ja nicht in den ersten sicheren Ländern die sie erreichen, nein sie suchen sich die Länder aus die entweder die besten Sozialleistungen haben oder die ihnen sonstwie, vielleicht wegen bereits vorhandener Familie, besser gefallen.

Das ist verständlich. Wahrscheinlich würde jeder von uns das auch so machen. Aber es ist für diese Länder eine enorme Belastung, während andere Länder überhaupt keine Flüchtlinge aufnehmen. Man sollte nicht vergessen, es gibt nicht nur in Europa ein großes Ungleichgewicht in der Verteilung der Flüchtlinge. Überall auf der Welt gibt es sichere Länder, aber alle kommen in die "reichen" Europäischen Länder.

So weit verständlich, aber das ist weder so gedacht noch wird das auf Dauer bezahlbar sein.

[ nachträglich editiert von oldtime ]
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29.01.2016 12:19 Uhr von Skrilax
 
+5 | -0
 
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Um seine Worte zu differenzieren, Merkel hat die danach auf dem Gewissen, nicht Deutschland !
Und renommiertesten hat sich damit wohl erledigt !
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29.01.2016 13:48 Uhr von Brit2
 
+4 | -0
 
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Ist doch egal, ob der oder Gorbatschov oder der Papst sowas verkünden - es interressiert doch keine Sau "unserer Entscheider" - entweder sind sie alt (und verkalken) oder halt "keine deutsche Regierung" oder oder.
Ich finde es nur schade, dass er sich erst nach so vielen Monaten dazu äußert. Jetzt ist die Karre im Dreck und nichts mehr zu retten.
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30.01.2016 23:13 Uhr von Blueliner
 
+0 | -0
 
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wenn dann war es nicht Deutschland.......sonder die M.... sie trifft die Schuld

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