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Im Kampf gegen den Islamischen Staat nehmen die USA nun Libyen ins Visier

Bei einem Treffen des nationalen Sicherheitsrates in den USA, erklärte US-Präsident Barack Obama, dass man darüber nachdenke, den Islamischen Staat auch in Libyen zu bekämpfen. Ziel sei es einer Entwicklung wie im Irak und Syrien zuvorzukommen.

Demnach würde der IS schon jetzt Strukturen in Libyen aufbauen und neue Kämpfer rekrutieren. Zuletzt hatte er sich in dem nordafrikanischen Staat zu einer Reihe von Anschlägen bekannt. Laut Pentagonsprecher Peter Cook würde man aktuell eine Reihe von Optionen, auch militärische, prüfen.

In Libyen kontrolliert der IS einen zentralen Küstenstreifen. Das Land befindet sich seit dem Sturz von Muammar al-Gaddafi 2011 in einem Bürgerkrieg aus konkurrierenden Gruppierungen. Zudem gibt es aktuell zwei Regierungen und Parlamente, welche das Land beherrschen wollen.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: USA, Kampf, Libyen, IS, Visier
Quelle: sueddeutsche.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2016 08:46 Uhr von Januskopf
 
+4 | -2
 
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Das ehemals blühende Land befindet sich nach dem erfolgreichen Überfall durch die NATO-Staaten bzw. derer Söldner 2011 in einem Bürgerkrieg aus konkurrierenden Gruppierungen.
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29.01.2016 09:27 Uhr von architeutes
 
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@Januskopf
Nichts wäre dem Frieden dienlicher gewesen als hätte sich der arabische Frühling etabliert.
Er ist gescheitert , so viel steht fest.
Mit Gaddafi an der Spitze hatten die Islamisten es natürlich schwerer , aber um die ging es bei den arabischen Frühling ja gar nicht , es war der Versuch die libysche Bevölkerung von diesen Diktator zu befreien.
Nur war es blauäugig zu denken westliche Gedankenspiele auf den Nahen Osten übertragen zu können.
Der Islamismus hat eine viel größere Dimension als das jeder vermutet hat.
Aber eines ist sicher , Fortschritt , Bildung , Infrastruktur und eine zufriedene Bevölkerung sind eine Bedrohung für die Islamisten.
Deshalb legen die auch alles in Schutt und Asche was in diese Richtung geht.
Der Westen war zu naiv , aber das ist auch das einzige was man ihnen anlasten kann.
Sprüche wie "Gaddafi war gut , oder ähnlich" sind einfach nur Sprüche , er war ein brutaler Despot.

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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29.01.2016 09:50 Uhr von Bobbelix60
 
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@architeutes: um es auf den Punkt zu bringen. Mit Gaddafi war die Bevölkerung besser dran als jetzt. Genauso wären die Syrer besser dran, hätte man sich dort nicht eingemischt und Assad in Ruhe gelassen. Aber man wollte ja Demokratie bringen, weil die so gut ist.

Wann ist endlich Saudi-Arabien oder Quatar dran? Die wollen doch auch Demokratie. ;-)
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29.01.2016 10:08 Uhr von architeutes
 
+0 | -3
 
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@Bobbelix
Um die Bevölkerung geht es dir und anderen doch gar nicht , es geht doch nur um deinen Hass auf den Westen.
Gaddafi war ein grausamer Despot und lange Zeit ein großer , oder besser der größte Unterstützer des Terrorismus.
Dafür wurde er Isoliert , Jahrzehnte, erst nach den Erstarken des Islamismus der ihn selber bedrohte lenkte er ein.

Ja man wollte den Libyern eine dauerhafte Demokratie bringen , aber das interessiert Leute wie dich kein bisschen.
Die Idee ging übrigens von Tunesien aus , nicht vom Westen , und dort gab es auch Erfolge.
Aber auch dort sind die Islamisten nicht untätig.

Interessant finde ich immer den Hass auf den Westen , der Islamismus wird nur als Begründung genannt.
Wie sollte einer denn voraussagen das sich in Libyen zwei Oppositionen bilden und um die Macht kämpfen , in deren Schatten die Islamisten erstarken ??

Wie ich schon sagte der Westen ist zu naiv in Bezug auf die Macht der Islamisten , sie sind wie Krebs der sich in kranken Gewebe ausbreitet.

Auch in Europa , Amerika , Russland , Australien , China , Kanada breitet sich der Islamismus erfolgreich aus , wem gibst du hierfür die Schuld ??
Ich würde meinen den Islamisten , oder nicht ??

[ nachträglich editiert von architeutes ]
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30.01.2016 17:26 Uhr von AlternativeStimme
 
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Man koennte sprechen von Reparationskriegen
ReparationsKriege sind Kriege worin man krampfhaft versucht das Resultat von vorherigen Kriegen zu aendern,weil die so desastroes verlaufen sind und zu Katastrophen gefuehrt
haben.Die Liste der misslungenen Kriege ist lange:Irak,Afganistan,Somalie,Yemen,Ukraine ,Syrien,Lybien.Georgien,mit vielen Menschenrechtsverletzungen+immensen Fluechtlingstroemen.Geldsummen belaufen sich auf Hunderten v Miliarden Euro fuer EU.Man hat einfach USA-WeltKriege finanziert,Folge verlorenes Ansehen i/d Welt als Marionnet-Kriegstreiber v USA,sichselbst beschaedigend in Wirtschaftsinteressen+historischen Wachstumschancen.Europa Untergang bringend statt Wohlstand.Fuer diese Politik sollte man die EU-NatoMinister sofort entlassen

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