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Virtuelles Riesenteleskop entdeckt die bislang heißeste Stelle des Universums

Ein internationales Team aus Forschern hat für das RadioAstron-Projekt 15 Radioteleskope zusammengeschaltet und daraus ein virtuelles Teleskop gemacht, das einem Teleskop mit achtfachem Erddurchmesser entspricht. Mit der erreichten Auflösung könnte man auf dem Mond eine Zwei-Euro-Münze erkennen.

Die Aufnahmen sind die bislang schärfsten Bilder des Alls und übertreffen das Hubble-Teleskop um das 1000-fache. Beobachtet wurden Jets eines extrem massiven Schwarzen Lochs, welches 200 Millionen Sonnenmassen hat. Es liegt im Zentrum der Galaxie "BL Lacertae", 900 Millionen Lichtjahre entfernt.

Jets sind hochenergetische Teilchen, die beim Aufsaugen von Materie ins All geschossen werden. Die gemessene Temperatur beträgt in diesem Fall eine Billion Grad. Theoretische Modelle können die Hitze bisher nicht erklären. Die Teilchen sind dabei näher an der Lichtgeschwindigkeit als vorhergesagt.


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WebReporter: Trusty77
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Stelle, Universum, Teleskop
Quelle: welt.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2016 08:42 Uhr von Brit2
 
+3 | -14
 
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29.01.2016 08:48 Uhr von Tomo85
 
+9 | -3
 
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@ Titel:
Meinen Hintern!
Sorry, konnte nicht widerstehen ;)
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29.01.2016 10:27 Uhr von TimeyPizza
 
+9 | -1
 
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@Brit2
Das Wort "virtuell" ist auch total falsch in dem Zusammenhang. Sowas nennt sich nämlich Interferometer und ist ein Teleskopverbund. Durch die allseits bekannte und beliebte/gehasste Fourier-transformation werden die Daten aus den verschiedenen Kombinationen errechnet. Diese Technik ist schon recht alt und hat sich gut bewährt. Ich nutze selbst öfter mal Daten vom VLA :)

Und bevor einer ankommt, so wie IRONnick oder so. Nein, mit dem Teleskop kann man keine Apollokapsel oder so auf dem Mond sehen, auch wenn die Auflösung ausreicht. Das Teleskop sieht nämlich nur Emission im Radiobereich, und davon gibts auf dem Mond (so gut wie) nichts.
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29.01.2016 10:49 Uhr von Trusty77
 
+4 | -1
 
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Hängt euch nicht am Begriff "Virtuell" auf. Evtl. stammt der nur aus der Quelle "Die Welt". Hört sich halt gut an, wenn auch nicht der Fachbegriff ist es verständlich. Es war auch das Weltraumteleskop "Spektr-R" beteiligt, was in der Quelle unterschlagen wurde. In dieser Quelle http://www.pro-physik.de/... gibt es etwas mehr Hintergrundinfos.---> "Die spezielle Analyse zur Verbindung der Radiomessungen von einzelnen Teleskopen zu einem virtuellen Riesenteleskop wurde dabei am Korrelator des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn durchgeführt". Ich denke, dass die diese Technik inzwischen im Griff haben, also Teleskope zusammen zu schalten und zu berechnen :).

[ nachträglich editiert von Trusty77 ]
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29.01.2016 10:53 Uhr von Trusty77
 
+0 | -0
 
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Ups die verwenden auch den Begriff "virtuelles Riesenteleskop" ;)
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29.01.2016 10:55 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+4 | -1
 
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Könnte auch alles nur eine Interpretation von etwas sein von dem wir bisher keine Ahnung haben. Vielleicht sind schwarze Löcher eher Tunnel die den Raum in einer Art falten, der in einer dreidimensionalen darstellung zu Verwirrungen führt.
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29.01.2016 11:32 Uhr von fromdusktilldawn
 
+0 | -2
 
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muss meine freundin sein, sie ist immo sehr heiss
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29.01.2016 12:47 Uhr von der_amateur
 
+1 | -2
 
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Ähm, vl. verstehe ich das jetzt gerade falsch, aber wie kann man mit einem RADIOTeleskop eine 2€ Münze auf dem Mond erkennen?

Sind diese nicht dafür da um elektromagnetische Wellen im Spektralbereich der Radiowellen zu "erkennen"?

[ nachträglich editiert von der_amateur ]
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29.01.2016 12:56 Uhr von advicer
 
+2 | -0
 
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"muss meine freundin sein, sie ist immo sehr heiss"

Und sie läuft mit Lichtgeschwindigkeit vor dir weg :-)
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29.01.2016 12:58 Uhr von TimeyPizza
 
+4 | -0
 
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@der_amateur
Da steht ja streng genommen nur das die Auflösung dafür ausreichen würde.
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29.01.2016 13:10 Uhr von der_amateur
 
+2 | -1
 
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29.01.2016 12:58 Uhr von TimeyPizza

Sicher, aber was ist das für ein Vergleich?

Man könnte etwas damit sehen, was man aber nur mit einem optischen Teleskop erkennen könnte?

Hätte man geschrieben, man könnte damit einen etwas 2€ Stück großen MAGNETEN erkennen, würde es Sinn machen.. Wie gesagt, vl. steh ich auch aufn Schlauch^^

[ nachträglich editiert von der_amateur ]
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29.01.2016 13:15 Uhr von advicer
 
+1 | -1
 
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"Sicher, aber was ist das für ein Vergleich?"

Nichts weiter als ein virtueller Vergleich zu Veranschaulichung eines virtuellen Teleskops.
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29.01.2016 13:20 Uhr von der_amateur
 
+1 | -0
 
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29.01.2016 13:15 Uhr von advicer

Dann ist es aber eher ein visueller Verlgeich zur Veranschaulichung eines virtuellen RADIOTeleskops.
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29.01.2016 13:39 Uhr von TimeyPizza
 
+2 | -1
 
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@der_amateur
Es ist nur ein simpler Vergleich um zu zeigen wie hoch diese Auflösung ist. Mehr nicht.

Und einen Magneten würde man auch nicht sehen. Davon geht nämlich keine EM Strahlung aus.
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29.01.2016 13:56 Uhr von tom_bola
 
+2 | -1
 
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Aber vielleicht könnte man ein 2€ Stück großes Radio erkennen.

SCNR
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29.01.2016 20:31 Uhr von IRONnick
 
+1 | -0
 
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TimeyPizza :

"Und bevor einer ankommt, so wie IRONnick oder so. Nein, mit dem Teleskop kann man keine Apollokapsel oder so auf dem Mond sehen, auch wenn die Auflösung ausreicht."

Ja danke, wenn schon dann UFOs bitte :-)
Das wußte ich schon von alleine.....aber nett dass du an mich gedacht hast :-)
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29.01.2016 22:08 Uhr von TimeyPizza
 
+2 | -0
 
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@IRONnick

Dabei wäre Onid-A mit seinem elektrischen Universum doch so viel naheliegender gewesen :D
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29.01.2016 22:11 Uhr von fraro
 
+1 | -0
 
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"900 Millionen Lichtjahre entfernt"

Diese Aussage lässt mich schon etwas grübeln, aber vorstellen kann ich mir weder wie das gemessen wird noch was das eigentlich bedeutet. Die heisseste Stelle wird wohl jetzt dort nicht mehr so heiss sein oder sogar noch heisser?
Warten wir noch ein paar Millionen Jahre, dann sind wir schlauer...
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29.01.2016 22:26 Uhr von TimeyPizza
 
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@fraro
Gemessen wird das über die Rotverschiebung diverser Emissions-, oder Absorbtionslinien.

Klar, vor 900 millionen Jahren war das so. Aber das gilt für alles. Das Licht das von deinem Monitor auf dein Auge fällt ist auch schon ca 1 Nanosekunde alt, und damit nicht mehr aktuell. Und da sagst du ja auch, das das was du siehst, jetzt passiert. Ist streng genommen genau so falsch.
Und darum sagt man halt auch in der Astronomie das man es eben jetzt so sieht.
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29.01.2016 23:44 Uhr von fraro
 
+2 | -0
 
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@TimeyPizza

Danke für die Erklärung.

Du hast zwar Recht mit dem Licht, aber eine Nanosekunde und 900 Millionen Jahre kann man vielleicht nicht so ganz vergleichen ;-)

Wer sich die Dimensionen des Weltalls vorstellen kann, vor dem ziehe ich auf jeden Fall den Hut.
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30.01.2016 01:29 Uhr von advicer
 
+2 | -0
 
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fraro, da wirst du nicht leicht einen finden vor dem du den Hut ziehen musst, zumindest keinen Ehrlichen. Der Mensch ist in seinem Auffassungsvermögen auf Kilo, Meter und Sekunde ausgelegt. Ich meine wir sind so annähernd 2 Meter gross, wiegen einige Kilo, können damit hantieren und in einer Sekunde können wir uns ein paar Meter vorwärtsbewegen. Je weiter etwas von diesem gewohnten Massstab abweicht, in´s Kleine oder Grosse, desto weniger kann man es sich vorstellen.
Man kann zwar vieles messen, berechnen, oder zumindest meinen es zu können und viele Nullen aufschreiben, das war es aber im Wesentlichen.

[ nachträglich editiert von advicer ]
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30.01.2016 12:39 Uhr von fraro
 
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@advicer

Dann bin ich ja beruhigt.
Ausserdem kann ich mir nicht vorstellen, dass es ein Lichtstrahl über solche unvorstellbaren Entfernungen bis hierher schafft ohne abgelenkt oder unterbrochen zu werden.
Aber da sind wir wieder bei dem Punkt mit dem Vorstellungsvermögen ;-)
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31.01.2016 01:45 Uhr von advicer
 
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fraro,

das ist leicht zu erklären. Wenn Licht oder sonstige Strahlung bis zu uns gelangt, liegt das ganz einfach daran, dass nichts dazwischen ist was diese blockiert.
Neben den vielen milliarden an Galaxien mit jeweils vielen milliarden Sternen und dazu noch sonstigem Geröll darin, existieren noch viel mehr an Leerräumen.
Eine Zahl habe ich jetzt nicht direkt im Kopf, ich glaube es waren zwei Teilchen oder so pro Kubikmeter Universum an durchschnittlicher Dichte. Und diese "paar" Teilchen konzentrieren sich auf besagte Galaxien usw. Das heisst, da draussen ist unglaublich viel "Nichts" und deshalb kann man so vieles auch ungehindert beobachten.

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