26.01.16 15:33 Uhr
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Bundeswehr soll für 130 Milliarden Euro aufgepäppelt werden

In den nächsten 15 Jahren will das Verteidigungsministerium 130 Milliarden Euro in die Hand nehmen, um so die Ausrüstung der Bundeswehr zu verbessern. Damit verabschiedet sich das Ministerium zudem von der angepeilten Obergrenze für Ausstattungen bei großen Waffensystemen.

Unklar bleibt, wie viel Geld Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zusätzlich zum bestehenden Wehretat benötigt. Diese machte klar, dass in Zukunft wieder ausschlaggebend sei, dass die Truppe ihren Aufgaben entsprechend ausgerüstet sei.

Zuvor hatte die Marschrichtung gegolten, dass bestimmte Truppenteile lediglich mit 70 Prozent des benötigten Materials geführt werden, wie etwa bei der Panzertruppe. Laut von der Leyen habe man "lange aus der Substanz gelebt", wodurch sich "hohle Strukturen gebildet" hätten.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Bundeswehr, Milliarden, Investition
Quelle: zeit.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2016 16:43 Uhr von NilsGH
 
+3 | -2
 
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Wenn man "hohle Strukturen" bei der Bundeswehr sucht, sollte man immer zuerst beim Verteidigungsminister / der Verteidigungsministerin suchen. Wenn man den Politikern in dieser Position nicht jeden Satz aufschreibt, sind die doch in Interviews völlig ahnungslos.Aber das ist ja nicht nur in diesem Ministerium so.

Wie in allen Bereichen der Politik müsste man das Militär Europas generell umkrempeln. Welche einzelne Nation braucht denn noch massenhaft Panzer oder ein großes stehendes Heer? Die alten "Feinde" existieren doch überhaupt nicht mehr.

Wenn die europäischen Kernländer mal wirklich zusammen arbeiten würden, könnte jedes Land einen gewissen Teil der Aufgaben übernehmen. Die einen stellen Panzerbataillone, die anderen Hubschrauber, etc. ... Österreich kann ja die Marine stellen XD

Ihr wisst, was ich meine.

Außerdem sollte man mal schauen, was wirklich gebraucht wird: Heutzutage sind wohl eher Spezialeinheiten für Häuserkampf und gezielte Missionen wichtiger, als 100.000 Mann reguläre Soldaten.

Statt Milliarden ins Millitär allgemein zu stecken sollte man eher schauen, welche Abteilungen man wirklich braucht und diese dann optimal ausstatten. Den Rest dann einfach auflösen. So hätten wir dann eine "Truppe", die wirklich funktioniert und würden gleichzeitig Milliarden sparen. Diese Kohle könnte man dann mal in Bildung stecken.

Mal im ernst: Welchen wirklichen "Feind" haben wir denn noch in der Welt? Den IS und andere "Terrorgruppen". Aber denen kommt man selbst mit einer riesigen Invasionsarmee nicht bei, wenn man nicht die Unterstützung von regionalen Armeen und Volksgruppen hat. Ergo ist es völlig unsinnig, dass jedes europäische Land eine große Armee aufrecht erhält. Und kommt mir bitte nicht mit Russland oder China oder so. Die verkaufen uns lieber Öl, Gas und billige Produkte, als uns anzugreifen.
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26.01.2016 18:36 Uhr von IRONnick
 
+1 | -0
 
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Die sollen lieber den Schuldenberg abbauen, dann brauchen wir nicht zig-Milliarden an Zinsen zahlen !
Erst wenn man Geld übrig hat, kann man über Neuanschaffungen nachdenken und nicht alles auf Pump kaufen !
Vielleicht sollten die mal besser den Zwegert zu Rate ziehen.
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26.01.2016 21:17 Uhr von Putinon
 
+1 | -1
 
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Die brauchen sie auch, bei den entstehenden bürgerkriegsähnlichen Zuständen in sehr naher Zukunft!
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26.01.2016 21:42 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ NilsGH

"Wenn die europäischen Kernländer mal wirklich zusammen arbeiten würden, könnte jedes Land einen gewissen Teil der Aufgaben übernehmen."

Gibt´s längst.



"Und kommt mir bitte nicht mit Russland oder China oder so. Die verkaufen uns lieber Öl, Gas und billige Produkte, als uns anzugreifen."

Hat man in Georgien und der Ukraine auch mal gedacht.
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27.01.2016 02:15 Uhr von svizzy
 
+1 | -1
 
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das wird dann bald die neue ss. die werden noch mehr flüchtlinge aufnehmen und wenn es chaos gibt hat man dann direkt die lösung. überall bundeswehr im inland. das bedeutet natürlich, das wir uns von freiheit verabschieden können. wartet ab. bald kommt irgendwas neues mit sondervollmachten für die kanzlerin im "kriesenfall"! passiert ja alles synchron auch in anderen eu ländern und auch den usa.
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27.01.2016 15:33 Uhr von Holzmichel
 
+1 | -1
 
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Die Bundeswehr ist doch HEUTE ein völlig normaler Arbeitgeber, warum werden deshalb nicht Arbeitslose oder junge Langzeithartzer zum Bund vermittelt und rücken in die Kasernen ein.
Damit wäre zugleich die Frage der Wohnung geklärt!

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