26.01.16 15:04 Uhr
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Weiterhin Kritik an belgischen Atomreaktoren aus Deutschland

Nach einem Treffen deutscher und belgischer Vertreter, als auch Repräsentanten der Atomaufsichtsbehörden beider Länder, konnten die Zweifel der deutschen Seite an den Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3 in Belgien nicht ausgeräumt werden. Nach wie vor bemängelt man den Zustand der AKWs.

So habe etwa das nur 70 Kilometer von Aachen entfernt stehende Atomkraftwerk Tihange mehr als 1.000 Risse und in den Druckbehältern der Reaktoren befänden sich Einlagerungen von Wasserstoffflocken. In Deutschland bezweifelt man daher, dass dies den Sicherheitsanforderungen für AKWs entsprechen würde.

In einem noch nicht veröffentlichten Bericht wird ersichtlich, dass man zudem die Informationspolitik der belgischen Atomaufsicht FANC kritisiert. So würde man den Deutschen wichtige Dokumente vorenthalten. Ferner wurde ein Fragenkatalog mit 15 Fragen bis heute nicht beantwortet.


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WebReporter: Starstalker
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Kritik, Belgien, Atomkraftwerk
Quelle: tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.01.2016 15:23 Uhr von speculator
 
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Wie können unsere Behörden sich so herbe äußern, das ist ja übelste Hetze gegen die armen Belgier und ihre Atomkraftwerke. Besser wäre zu sagen:
- Man darf die Atomreaktoren Tihange 2 und Doel 3 nicht unter den Generalverdacht der Unsicherheit stellen, nur weil einzelne Aspekte so wirken.
- Diese Reaktoren liefern den dringend benötigten Strom zur Bekämpfung des akuten Energiemangels.
- Tausend Risse? Das sind doch alles nur Einzelfälle.
- Die rücksichtsvoll zurückhaltende belgische Informationspolitik soll doch nur verhindern, dass Teile der Bevölkerung beunruhigt werden.
- Einlagerungen von Wasserstoffflocken sind halt leider nicht zu vermeiden, aber wir werden auch diese Herausforderung meistern.
- Wir schaffen das!

*Sarkasmus off*
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26.01.2016 21:11 Uhr von Bifa1972
 
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Alle Atomkraftwerke abreissen und Windräder aufstellen schon ist das Problem mit dem Abfall gelößt...

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